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Calls Sportförderungen Gleichstellung. Integration. Inklusion. Nachhaltigkeit.
Wir fördern Projekte und Initiativen

Sport und Bewegung verbindet Menschen, schafft Vertrauen und überwindet Barrieren. Das Sportministerium fördert innovative Projekte und Initiativen in den Bereichen Gleichstellung, Integration, Inklusion und Nachhaltigkeit. Machen Sie Ihre Vision zur Realität!

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Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) sucht Initiativen, Vereine, Organisationen, die innovative Sport- und Bewegungsprojekte in einem oder mehreren der folgenden vier Bereiche umsetzen:

Sie haben eine gute Projektidee?

Die Expert*innen des BMKÖS wählen die Projekte aus (Phase 1) und begleiten Sie danach bis zur endgültigen Einreichung (Phase 2). Wir suchen innovative Ideen mit einem förderbaren Sportbezug, vor allem auch neue Initiativen. Die erarbeiteten Modelle sollen im praktischen Sportbetrieb umgesetzt und selbstständig weitergeführt werden. Im besten Fall sind die Projekte an mehreren Standorten überregional bzw. österreichweit geplant, können aber auch als  Pilotprojekt an vorerst nur einem Standort durchgeführt werden.

Die Einreichfrist für die Ausschreibung „Gleichstellung. Integration. Inklusion. Nachhaltigkeit.“ endet am 15. Juni 2021 (nachträglich eingereichte Projektideen können nicht berücksichtigt werden!).

Voraussetzungen für die Sportförderung

Projektvolumen und Laufzeit

Für die einzelnen Sport- und Bewegungsprojekte in den Bereichen Gleichstellung, Integration, Inklusion und Nachhaltigkeit können zwischen 5.000 und 100.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Das Gesamtvolumen für diese Sportförderung beträgt 2 Millionen Euro. Ab dem Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung kann das Projekt bis zu 24 Monate gefördert werden.

Zielgruppe

Juristische Personen (keine Gebietskörperschaften oder mehrheitlich im Eigentum von Gebietskörperschaften befindliche Rechtsträger, keine gewinnorientierten Unternehmen). Es sind vor allem Förderwerber*innen aus den Bereichen Gleichstellung, Integration, Inklusion und Nachhaltigkeit aufgerufen, sich zu bewerben.

Zweistufiger Prozess

Die Projektidee ist bis 15. Juni 2021 beim Sportministerium elektronisch einzureichen. Nach Auswahl der Projektideen begleiten die Expert*innen des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport die Förderwerber*innen bei der Entwicklung eines konkret umsetzbaren Projektplanes. Diese erste Phase wird mit bis zu 5.000 Euro gefördert. In Phase zwei erfolgt dann die konkrete Umsetzung des Sport- bzw. Bewegungsprojektes. Die einzelnen Projekte werden mit insgesamt bis zu 100.000 Euro gefördert.


Modul 1: Sport und Gleichstellung

(§14 Abs.1 Z5 „Besondere Vorhaben der Bundes-Sportförderung“ BSFG 2017)

  • Projekte mit dem Ziel der Gleichstellung der Geschlechter zeichnen sich durch die Er- bzw. Einrichtung von Strukturen aus, die es den Geschlechtern im gleichen Ausmaß ermöglichen, an Projekten im Bereich Sport aktiv Teilhabe auszuüben.
  • Die Projekte greifen diesbezügliche Problemstellungen auf und erarbeiten Lösungsmodelle für eine praktische Umsetzung im Sportgeschehen bzw. im Sportvereinswesen.
  • Projekte können unterschiedliche Ebenen des Sportgeschehens in Österreich abdecken wie z.B. Strukturen für Funktionär*innen im Sportvereinswesen, Bereiche im sportlichen Nachwuchs, entsprechende Optimierung  bzw. Ausbau von bereits bestehenden Sport- und Bewegungsinitiativen.
  • Erarbeitete Lösungsmodelle werden in den praktischen Sportbetrieb implementiert und selbstständig weitergeführt.

Hinweise zur Einreichung von Anträgen zum Thema Sport und Gleichstellung:

 

Modul 2: Sport und Integration

(§2 Abs. 1 Z11  „Ziele der Bundes-Sportförderung“ sowie §14 Abs.1 Z6 „Besondere Vorhaben der Bundes-Sportförderung“ BSFG 2017)

  • Projekte mit dem Schwerpunkt Integration zeichnen sich durch die Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund in das bestehende gesellschaftliche Sporttreiben aus. Ziel ist es, Menschen unabhängig von ihrem Hintergrund zur aktiven Teilhabe am österreichischen Sportgeschehen zu motivieren.
  • Bewegungs- und Sportprogramme sind so konzipiert, dass sie hinderliche z.B. kulturelle/gesellschaftliche/religiöse Hintergründe berücksichtigen, gegebenenfalls auflösen bzw. „integrieren“.
  • Zielen Projekte auf persönlichkeitsbildende Faktoren (soziale, emotionale und mentale Fähigkeiten) ab, dann sind Bewegungs- und Sportprogramme darauf auszurichten.
  • Der Sportverein funktioniert als „Integrationswerkzeug“. Persönlichkeitsbildende und gesellschaftspolitisch relevante „Soft-Skills“ werden über entsprechend optimierte Bewegungs- und Sportprogramme erfahrbar gemacht. Die Möglichkeit zur Selbstreflexion sowie das Einbringen eigener Lösungsansätze ist gegeben.
  • Die entsprechende Durchmischung der Teilnehmer*innen verhindert soziale, kulturelle oder ethnische Segregation des Projekts.
  • Im Projekt sind Trainer*innen sowie Bewegungscoaches mit und ohne Migrationshintergrund tätig.
  • Erarbeitete Lösungsmodelle werden in den praktischen Sportbetrieb implementiert und selbstständig weitergeführt.

Hinweise zur Einreichung von Anträgen zum Thema Sport und Integration:

 

Modul 3: Sport und Inklusion

(§2 Abs. 1 Z12  „Ziele der Bundes-Sportförderung“ sowie §14 Abs.1 Z11 „Besondere Vorhaben der Bundes-Sportförderung“ BSFG 2017)

  • Inklusionsprojekte zielen darauf ab, allen Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderungen, einen gleichberechtigten und ungehinderten Zugang zum Sport zu ermöglichen
  • Die Projekte sind so konzipiert, dass Bewegungsprogramme gleichzeitig und gleichermaßen von Menschen mit und ohne Behinderungen wahrgenommen werden können. (Barrierefreiheit)
  • Ziel eines Inklusionsprojektes ist das Ansprechen und Bereitstellen von Sport- und Bewegungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen im gleichgelagerten Umfeld wie für Menschen ohne Behinderungen.  (Erreichbarkeit, Mobilität, Selbstorganisation)
  • Die Bewegungsprogramme sind derart konzipiert, dass Fortschritte und Weiterentwicklung des persönlichen Leistungsniveaus für Menschen mit und ohne Behinderungen im gleichen Ausmaß erkenn- und messbar sind.
  • Trainer*innen sowie Bewegungscoaches haben adäquate Ausbildungen und Erfahrungen.
  • Erarbeitete Lösungsmodelle werden in den praktischen Sportbetrieb implementiert und selbstständig weitergeführt.

Hinweise zur Einreichung von Anträgen zum Thema Sport und Inklusion:

 

Modul 4: Sport und Nachhaltigkeit

(§14 Abs.1 Z7 „Allgemeine Vorhaben von gesamtösterreichischer oder internationaler Bedeutung oder innovative Vorhaben“ BSFG 2017)

  • Projekte mit dem Ziel der Nachhaltigkeit im Sport sind nach den unter https://www.nachhaltiger-sport.at beschriebenen Bewertungskriterien ausgerichtet. Anhand der auf dieser Website beschriebenen Indikatoren wird mittels eines Selbstbewertungstools die Umsetzung des Projekts hinsichtlich einer nachhaltigen Entwicklung abgeschätzt.
  • Die Projekte leisten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Problemfelder können u.a. sein: An- und Abreise zu Trainings-, Wettkampf- und Veranstaltungsterminen, Vermeidung von Abfällen, Herkunft und Herstellung von Sportausrüstung etc.
  • Die Projekte bearbeiten einzelne Aspekte hinsichtlich Gesundheit und Ernährung, regional ökonomischer Bedingungen, Barrierefreiheit, Geschlechtssensibilität, Gewaltfreiheit im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung und/oder stellen diese in einen gesamthaften Zusammenhang.
  • Die Projekte folgen der EU-Ratschlussfolgerung aus 2021, die wie folgt lautet: “Support and promote the role of sport as an enabler of sustainable development, in line with the United Nations 2030 Agenda for  Sustainable Development, as well as a contributor to the European Green Deal and the Paris Agreement, by promoting sport innovation and embracing greener practices, particularly by making sport infrastructure and services climate neutral.”
  • Die Projekte sind in ihren inhaltlichen Aspekten wissenschaftlich fundiert und werden evaluiert.
  • Erarbeitete Lösungsmodelle werden in den praktischen Sportbetrieb implementiert, selbstständig weitergeführt. Im Idealfall ergibt sich ein Spill-over-Effekt auf weitere Organisationen, die die Lösungsmodelle auch umsetzen.

Hinweise zur Einreichung von Anträgen zum Thema Sport und Nachhaltigkeit: