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Zusammenfassung der Regelungen für Veranstaltungen ab 1. Juli 2021

Hinweis

Veranstaltungen/Zusammenkünfte

Zutrittsberechtigung:

Einhaltung der 3 G-Regel (getestet, genesen, geimpft) ist erforderlich. Der Nachweis ist vorzuweisen und bereitzuhalten.

Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr nach der 3 G-Regel (geimpft, genesen, getestet):

Der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (getestet / genesen / geimpft) kann von den Teilnehmer:innen auf unterschiedliche Weise erbracht werden:

  • Nachweis einer negativen Testung auf SARS-CoV-2
  • Nachweis über eine Genesung in den letzten 180 Tagen mittels ärztlicher Bestätigung
  • Nachweis über eine Impfung gilt bei einer Erstimpfung ab dem 22. Tag dieser Impfung, die nicht länger als 90 Tage zurückliegen darf
  • Nachweis einer Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf
  • Antikörpernachweis, der nicht älter als 90 Tage sein darf

Anzeigepflicht:

Der für die Zusammenkunft/Veranstaltung Verantwortliche hat die Zusammenkunft an der mehr als 100 Personen teilnehmen, spätestens 1 Woche vorher bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde elektronisch anzuzeigen.
Erforderliche Angaben: Kontaktdaten des für die Zusammenkunft Verantwortlichen, Zeit, Dauer, Ort, Zweck der Veranstaltung, Anzahl der Teilnehmer:innen.

Kontaktdatenerhebung:

Die Kontaktdaten von Besucher:innen werden bis einschließlich 22. Juli in Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben, nicht-öffentlichen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie bei Zusammenkünften mit mehr als 100 Personen erhoben.

Bewilligungspflicht:

Ab 500 Personen muss zusätzlich eine Bewilligung durch die örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde eingeholt werden. Dabei sind jene Angaben zu machen, die auch bei der Anzeige zu erbringen sind (siehe oben) als auch ein COVID-19 Präventionskonzept vorzulegen. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt zwei Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen.

COVID-19 Präventionskonzept:

Das Konzept hat folgende Angaben zu beinhalten:

  1. spezifische Hygienemaßnahmen
  2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  4. gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken
  5. Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen
  6. Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen
  7. Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests.

Covid-19-Beauftragte müssen die örtlichen Gegebenheiten und organisatorischen Abläufe kennen, Kenntnis des COVID-19-Präventionskonzepts besitzen und haben die Umsetzung des Konzepts zu überwachen. Zudem sind sie Ansprechpersonen für die Behörden.

Ausnahmebestimmungen:

  1. Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, mit Ausnahme von Zusammenkünften an Orten, die nicht der Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen, wie insbesondere in Garagen, Gärten, Schuppen oder Scheunen.
  2. Begräbnisse 
  3. Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr. 98/1953. 
  4. Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind.
  5. Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien 
  6. Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen (Maskenpflicht und Abstandsregeln müssen beachtet werden)
  7. Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz – ArbVG, BGBl. Nr. 22/1974
  8. Das Befahren von Theatern, Konzertsälen und-arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts, wenn dies mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen erfolgt