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Häufig gestellte Fragen zu Auswirkungen des Coronavirus auf den Bereich Sport

Wir weisen darauf hin, dass die Aktualisierung der Informationen auf dieser Webseite nach Erlass der jeweils aktuellen Verordnung erfolgt.

Hotline Sport

Coronavirus: Informations-Service für den Bereich Sport
Hotline:
Tel: +43 (1) 71606 - 665270
Mo-Fr: 9 bis 15 Uhr
E-Mail: sport@bmkoes.gv.at

Was ist möglich im Sport?
Änderungen ab 25. Jänner 2021

Wann und wie darf Sport ausgeübt werden?

  • allein oder mit Personen aus dem gleichen Haushalt, mit dem/der Lebenspartner/in, mit einzelnen engsten Angehörigen bzw. einzelnen  wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird. Ab 25. Jänner muss zudem ein Abstand von mindestens 2 Metern an allen öffentlichen Orten eingehalten werden. Davon ausgenommen sind Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, sowie nicht im gemeinsamen Haushalt wohnhafte Lebenspartnerinnen/Lebenspartner, einzelne engste Angehörige und einzelne wichtige Bezugspersonen.

Im Freien dürfen Sportarten ausgeübt werden

  • bei denen es zu keinem Körperkontakt kommt und die keine Sportstätte benötigen. Zum Beispiel: Laufen, Radfahren, Mountainbiken, Nordic Walking, Wandern.
  • an öffentlichen Orten im Freien
  • auf Outdoor-Sportstätten, wenn pro Person mind. 10 m2 zur Verfügung stehen, z.B: Eislaufen, Eisstockschießen, Ski-Langlauf, Golf, Bogenschießen, Leichtathletik, usw.

Skisport
Seit 24. Dezember dürfen Seilbahnen, Gondeln und Aufstiegshilfen öffnen. In allen Warte- und Einstiegsbereichen (indoor und outdoor) und allen geschlossenen Räumen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Voraussetzungen: Abstandspflicht und maximal 50%ige Auslastung von Gondeln und abdeckbaren Sesselliften, außer die Benutzer/innen leben im gemeinsamen Haushalt. Darüber hinaus ist während der Beförderung und im Zugangsbereich eine FFP2-Maske oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen. Die Seilbahnbetreiber müssen ein Präventionskonzept vorlegen.

Unabhängig von der Nutzung von Seilbahnen und anderen Aufstiegshilfen sind Langlaufen und Skitouren möglich.

 Achtung: Bringen Sie sich und andere nicht durch risikoreiches Verhalten in Gefahr. Jeder vermeidbare Rettungseinsatz belastet die Kapazitäten unseres Gesundheitssystems.

Was ist nicht möglich?

  • Kontakt- und Kampfsportarten wie Fußball, Volleyball, Judo, Tanzen u.ä.  
  • Indoor-Sportanlagen sind geschlossen (Fitnessstudios, Kletterhallen, Schwimmbäder, Tennishallen, usw.)
  • Das Betreten von Indoor-Sportstätten zum Zweck der Ausübung von Sport ist für Hobbysportler/innen untersagt.

Wer ist ausgenommen?

  • Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, auch im Bereich des Behinderten- und Nachwuchssports, die Leistungen im nationalen oder internationalen Maßstab erzielen.

Berufsgruppentestungen:

  • Für den Spitzensport sind ab dem 25. Jänner wöchentliche Tests bei Mannschafts- und Kontaktsportarten vorgesehen.

Achtung: Die Informationen auf unserer Website beziehen sich auf die Verordnung auf Bundesebene. Für einzelne Regionen oder Bundesländer können abweichende Regelungen gelten: Informationen zu regionalen Maßnahmen 

(Stand: 21.1.2021)

Rechtliches

Covid- 19-Schutzmaßnahmenverordnung

22.12.2020: Änderung der 3. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung

16.12.2020: 3. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (gültig ab 17. Dezember)

4.12.2020: 2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (gültig ab 7. Dezember 2020)

Rechtliche Begründung

Rechtliche Begründung 3. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (PDF, 132 KB) (Begründung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz)

Weitere rechtliche Informationen:

Sportrelevante Covid-19-Verordnungen

Corona-Ampel

Die derzeit gesetzlich gültigen Corona-Maßnahmen für den Sport und für Veranstaltungen finden sich in der aktuellen Verordnung (gültig ab 7.12.2020). Diese Regelungen werden in den FAQ auf dieser Seite berücksichtigt.

Die Corona-Ampelfarben dienen aktuell der Risikoorientierung. Der jeweiligen Situation entsprechend werden regelmäßig Empfehlungen der Corona-Kommission ausgesprochen und auf der Corona- Informationsseite veröffentlicht: corona-ampel.gv.at

Achtung: Für einzelne Regionen oder Bundesländer können abweichende Regelungen gelten: Informationen zu regionalen Maßnahmen 

(Stand: 16. November 2020)

Sportarten und deren Ausübung

Aktuell darf Sport nur betrieben werden:

  • alleine,
  • mit Personen aus dem gleichen Haushalt,
  • mit dem/der nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden LebenspartnerIn,
  • mit einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister),
  • oder mit einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht-physischer Kontakt gepflegt wird,

Ein Mund-Nasen-Schutz muss bei der Sportausübung nicht getragen werden. Es muss jedoch zu haushaltsfremden Personen 2m Abstand gehalten werden.

Sport darf im eigenen privaten Wohnbereich, an öffentlichen Orten im Freien oder auf Outdoor-Sportstätten betrieben werden. Auf Outdoor-Sportstätten müssen pro Person 10 m2 zur Verfügung stehen. Indoor-Sportstätten müssen geschlossen bleiben.

Ausgenommen ist nur der Spitzensport siehe FAQ ⇒ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?"

(21.1.2021)

In allen Warte- und Einstiegsbereichen (indoor und outdoor) und allen geschlossenen Räumen (z.B.: Gondeln) ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Darüber hinaus ist während der Beförderung und im Zugangsbereich eine FFP2-Maske oder eine äquivalente bzw. einem höheren Standard entsprechende Maske zu tragen. Die Seilbahnbetreiber müssen ein Präventionskonzept vorlegen.

Grundsätzlich ist immer ein Abstand von mindestens einem Meter zu anderen Personen einzuhalten. Ausgenommen davon sind Personen aus dem gleichen Haushalt, Lebenspartner/in, einzelne wichtige Angehörige bzw. Bezugspersonen,  mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird.
Auch in Liften, Gondeln und beim Ein- und Aussteigen bei Fahrbetriebsmitteln ist stets ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Nur wenn dieser Sicherheitsabstand nicht möglich ist, kann ausnahmsweise davon abgewichen werden.

Geschlossene Fahrbetriebsmittel (Gondeln, abdeckbaren Sesseln, Kabinen,  usw.) dürfen nur zur Hälfte der regulären Kapazitätsgrenze ausgelastet sein, d.h. es dürfen nur halb so viele Personen befördert werden. Für offene Sessellifte und Schlepplifte und wenn die Beförderung im Freien erfolgt, gibt es keine Auslastungsbeschränkung. (23.12.2020)
 

Ja, das ist im Freien alleine erlaubt - auch mit Personen aus dem gleichen Haushalt, mit dem/der nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden LebenspartnerIn, mit einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kinder und Geschwister), oder mit einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht-physischer Kontakt gepflegt wird.

Grundsätzlich ist immer der vorgeschriebene Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Auf Outdoor-Sportstätten müssen pro Person 10 m2 zur Verfügung stehen.

Ein Mund-Nasen-Schutz muss bei der Sportausübung nicht getragen werden.
(Stand: 30.12.2020)

Sport ist jederzeit mit Personen aus dem gleichen Haushalt  erlaubt, dem/der Lebenspartner/in, einzelnen engsten Angehörigen bzw. einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird.

Grundsätzlich ist immer ein Abstand von mindestens 2 Meter zu anderen Personen einzuhalten.

Achtung: Vermeiden Sie risikoreiche Sportarten und bringen Sie sich und andere nicht in Gefahr. Jeder vermeidbare Rettungseinsatz belastet die Kapazitäten unseres Gesundheitssystems.

(21.1.2021)

Die Ausgangsbeschränkung sieht den Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung als Ausnahme vor.
Sport betreiben ist demnach erlaubt.

Weitere Informationen dazu unter ⇒ FAQ  "Unter welchen Bedingungen darf Sport ausgeübt werden?“

(Stand: 26. Dezember 2020)

Bei der Sportausübung muss ab 25. Jänner grundsätzlich mindestens 2 Meter Abstand zu anderen Personen eingehalten werden.

Ausgenommen ist der Spitzensport  - siehe FAQ ⇒ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?"

(21.1.2021)

Bei der Sportausübung muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

(Stand: 16. November 2020)

Ja, die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel zum Ort der Sportausübung oder zum Ort des Aufenthalts im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung ist zulässig.
(19.11.2020)

Als Veranstaltungen gelten geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung.

Dazu zählen u.a. Sportveranstaltungen,  kulturelle Veranstaltungen, Hochzeiten, Begräbnisse, Filmvorführungen, Ausstellungen, Vernissagen, Kongresse, Angebote der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit, Schulungen und Aus- und Fortbildungen. 

Als Veranstaltungen gelten auch zufällige Treffen mit anknüpfenden Veranstaltungen. Zum Beispiel: Treffen/Verweilen und anschließend gemeinsam Sport ausüben.

Achtung: Aktuell sind alle Veranstaltungen und Unternehmungen untersagt.

(19.11.2020)
 

Ja, mit einer einzigen wichtigen Bezugsperson, mit der in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird, darf jederzeit gemeinsam im Freien trainiert werden.  (21.1.2021)

Ja, das ist mit einer Einzelperson möglich bzw. mit einer einzigen wichtigen Bezugsperson, mit der in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird.

Grundsätzlich ist ab 25. Jänner immer ein Abstand von mindestens 2 Meter zu anderen Personen einzuhalten. (21.1.2021)
 

Derzeit sind keine Veranstaltungen und geplanten Zusammenkünfte (außer Personen aus dem gemeinsamen Haushalt, LebenspartnerIn und einzelne Angehörige bzw. Bezugspersonen), um Sport zu betreiben, erlaubt.

Ausgenommen ist nur der Spitzensport: ⇒ siehe FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?

(Stand: 26. Dezember 2020)

Veranstaltungen (Training/Kurs/Gruppe/Wettkampf...), bei denen ausschließlich Spitzensportler gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 Sport ausüben, sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 und im Freiluftbereich mit bis zu 200 SportlerInnen zuzüglich der TrainerInnen, BetreuerInnen und sonstigen Personen, die für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, zulässig.

Der Veranstalter hat für diese Personen basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen (siehe FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“). Weiters ist durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird.

(Stand: 16. November 2020)

Nein, Veranstaltungen sind bis auf Weiteres untersagt.

(Stand: 16. November 2020)

Ja. Die Betreuung und Grundversorgung von Pferden deckt Grundbedürfnisse des täglichen Lebens. Die Bewegung ist in der Tierschutzverordnung festgelegt, sie zählt daher nicht als Sportausübung. Die dafür notwendigen Anlagen (Koppel, Reithallen) dürfen benützt werden. Zu anderen Personen ist ab 25. Jänner mindestens 2 Meter Abstand einzuhalten.

Einzeltraining bzw. Einzelkurse, sofern es sich um Aus- und Fortbildungen handelt (z.B. Reitkurs) sind outdoor zulässig.

​Wettkämpfe sind nur erlaubt, wenn dort Leistungen im nationalen und internationalen Maßstab erzielt werden. Information siehe ⇒ FAQ "Sind Veranstaltungen mit SpitzensportlerInnen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?(21.1.2021)

Ja, wenn pro Sitzreihe einschließlich dem/der Piloten/Pilotin nur zwei Personen sitzen und Mund-Nasen-Schutz getragen wird.
 

Auf der Webseite der Sport Austria Bundessportorganisation finden Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportstätten und Sportausübung zusammengefasst: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Zusätzlich werden auf der Webseite von Sport Austria  auch sportartspezifische Empfehlungen der Verbände gesammelt.

Das Coronavirus kann neben der Lunge auch andere wichtige Organe, wie das Herz, angreifen und nachhaltig schädigen. Daher ist, auch bei asymptomatischen Verläufen der Infektion, besondere Vorsicht geboten. Der Wissenschaftsrat der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention und die Medizinische Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes haben gemeinsam mit Fachleuten aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg Empfehlungen für die Rückkehr ins Training erarbeitet: Positionspapier "Return to Sport" (PDF, 204 KB)
Die Fachleute empfehlen vor der Wiederaufnahme des Trainings eine ärztliche Untersuchung. Für Fragen wenden Sie sich an die Coronavirus-Hotlines.

  1. Der Verein informiert die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin).
  2. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden/Amtsarzt/Amtsärztin verfügt. Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden.
    Der Verein hat die Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen.
  3. Dokumentation durch den Verein, welche Personen Kontakt zur betroffenen Person hatten sowie Art des Kontaktes (z. B. mit Hilfe von Listen der Teilnehmer/Teilnehmerinnen).
  4. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen (z.B. Desinfektion der Sportstätte) entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, müssen die Kontaktdaten aller Teilnehmer/Teilnehmerinnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten oder anderen Sportveranstaltungen dokumentiert werden (z.B. durch Listen der Teilnehmer/Teilnehmerinnen).

  1. Die Person ist sofort in einem eigenen Raum unterzubringen. Zur Risikominimierung darf bis zum Eintreffen des Gesundheitspersonals niemand das Trainingslager verlassen.
  2. Die Verantwortlichen sind verpflichtet umgehend die Gesundheitsberatung unter 1450 anzurufen, deren Vorgaben Folge zu leisten sowie die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) zu informieren.
  3. Die Verantwortlichen haben bei minderjährigen Betroffenen unverzüglich die Eltern/Erziehungsberechtigten des/der unmittelbar Betroffenen zu informieren.
  4. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden verfügt. Auch Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Diese verfügen auch, welche Personen zur weiteren Abklärung im Trainingslager bleiben müssen.
  5. Dokumentation welche Personen Kontakt zur betroffenen Person haben bzw. hatten sowie Art des Kontaktes (z.B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten)
  6. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, sollte bereits im Vorfeld ein wenig frequentierter Raum, der gut zu lüften und desinfizieren ist, ausgewählt werden. Weiters müssen die Kontaktdaten aller Teilnehmer/Teilnehmerinnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten dokumentiert werden, z.B. durch Teilnehmerlisten.

Mit der Verordnung per 3.11.2020 sind für die Testung von SpitzensportlerInnen bei Aufnahme des Trainings/Wettkampfes erstmals Antigen-Tests zulässig.

Mehr Informationen:
⇒ FAQ "Woher bekomme ich "Corona-Tests" ?

(Stand: 16. November 2020)

Für SpitzensportlerInnen (gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017) von Mannschaftssport oder Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren.

Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind.

Im Fall eines positiven Testergebnisses ist das Betreten von Sportstätten abweichend davon dennoch zulässig, wenn

  1.  jedenfalls mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegen und
  2.  auf Grund der medizinischen Laborbefunde, insbesondere aufgrund des CT-Werts >30, davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.


Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 14 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung oder einem Antigen-Test auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.
Information des Gesundheitsministeriums: Behördliche Vorgehensweise beim Auftreten positiver COVID-19-Fälle für Spitzensportler/Spitzensportlerinnen  (Seite 5) (PDF, 239 KB)

Das Präventionskonzept für SpitzensportlerInnen hat zumindest folgende Themen zu beinhalten:

  • Vorgaben zur Schulung von SportlerInnen, TrainerInnen und Betreuern in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand,
  • Verhaltensregeln von SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten,
  • Gesundheitschecks vor jeder Trainingseinheit und jedem Wettkampf
  • Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur
  • Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material,
  • Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen
  • Regelungen zum Verhalten beim Auftreten von COVID-19-Symptomen,
  • bei Auswärtswettkämpfen Information der dort zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, dass ein Erkrankungsfall an COVID-19 bei einem Sportler, Betreuer oder Trainer aufgetreten ist.

Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird.

Spitzensport Individual (ohne Körperkontakt) bei Veranstaltungen (Wettkampf/Training ab 2 Personen) mit indoor bis zu 100 und outdoor bis zu 200 SportlerInnen:

Hier hat das COVID-19-Präventionskonzept insbesondere zu enthalten:

  • Vorgaben zur Schulung der teilnehmenden SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand
  • Verhaltensregeln von SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten
  • Gesundheitschecks vor jeder Trainingseinheit und jedem Wettkampf
  • Regelungen zur Steuerung der Ströme der teilnehmenden SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen• Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  • Regelung zur Nutzung sanitärer Einrichtungen
  • Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material
  • Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion

 

Piktogramme für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen stellt Sport Austria Bundessportorganisation kostenlos zum Download zur Verfügung:

(Stand: 16. November 2020)

Sportstätten und Infrastruktur

Sportausübung ist derzeit neben dem eigenen Wohnbereich auch an öffentlichen Orten im Freien und auf Outdoor-Sportstätten möglich. Auf den Outdoor-Sportstätten, aber nur wenn pro Person mind. 10 m2 zur Verfügung stehen. Indoor-Sportstätten müssen geschlossen bleiben.

Grundsätzlich ist ab 25. Jänner immer ein Abstand von mindestens 2 Meter zu anderen Personen einzuhalten.

Ausgenommen ist nur der Spitzensport: siehe ⇒ FAQ "Sind Veranstaltungen mit Spitzensportler/innen vom Veranstaltungsverbot ausgenommen?"

(21.1.2021)

Das Betreten von Fitnessstudios und anderen Indoor-Sportstätten zum Zweck der Ausübung von Sport ist untersagt. Der Betrieb dieser Einrichtungen ist derzeit nicht gestattet.

Ausnahmen gelten für eine Sportstätte, die durch SpitzensportlerInnen nach § 3 Z 6 BSFG 2017 und deren BetreuerInnen genutzt wird.

(Stand: 2. November 2020)
 

Der Betrieb von Gastgewerbe auf Sportstätten und in Vereinen ist bis auf Weiters untersagt.

(Stand: 16. November 2020)

Ja, sofern dies erforderlich ist.

(Stand: 16. November 2020)

Ja. Genau wie Personen, die Wartungs- oder Reinigungsarbeiten durchführen, betritt Dopingkontrollpersonal die Sportstätten nicht zur Ausübung des Sports.

Personen, die Dopingkontrollen durchführen gelten bei Sportveranstaltungen im Spitzensport (§14 SchuMaV) außerdem als "sonstige Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind“.

Feuchträume und Garderoben dürfen nur betreten werden, soweit das zur Ausübung des Sports im Freiluftbereich erforderlich ist.

In geschlossenen Räumlichkeiten der Sportstätte gilt mit 25. Jänner ein Mindestabstand von 2 Meter und ein Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen.

In Feuchträumen muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

SpitzensportlerInnen nach § 3 Z 6 BSFG 2017 und deren BetreuerInnen dürfen auch indoor Sport betreiben bzw. die Räumlichkeiten nutzen.
(21.1.2021)

In Abhängigkeit der jeweiligen Verantwortlichkeit (z.B. Schulerhalter oder Vereine) sind regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen zu setzten. Generell sind die für die Sportausübung vorgesehenen Bereiche inklusive dazugehörige Sanitärbereiche und Garderoben etc. im Falle der Nutzung mindestens einmal täglich zu reinigen. Häufig berührte Flächen (z.B. Türklinken, Armaturen) sind zu desinfizieren. Dafür wird ein Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis empfohlen. Nach jeder Trainingseinheit sind gemeinsam genutzte Sportgeräte, falls diese desinfiziert werden können, zu desinfizieren.

Über sportspezifische Hygieneregeln und entsprechende Handlungsempfehlungen informiert auch die Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Eine möglichst hohe Außenluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, eventuell virushaltige Aerosole aus den Innenräumen zu eliminieren. Lüftungsmaßnahmen sind daher bedeutende Kernelemente der Vorsorge gegen Infektionen. Bei

Indoor-Sportstätten sind daher folgende Maßnahmen zu setzen:

  • Lüften der Sportstätte alle 30 Minuten für mindestens 5 Minuten, wenn möglich Querlüften bzw. die Türe(n) geöffnet lassen.
  • Lüften der Garderoben und Duschen/Toiletten vor und nach jeder Trainingseinheit für mindestens 5 Minuten.

Bei Vorhandensein einer mechanischen Lüftungsanlage ist bei körperlicher Belastung der Luftwechsel zu erhöhen, wenn möglich auf einen 5-fachen Luftwechsel pro Stunde oder höher. Mechanische Lüftungsanlagen mit Umluftanteil sind mit einer zusätzlichen Filterung (HEPA-Filter) auszustatten.

Gesetzlich ist das nicht vorgesehen. Die entsprechenden Abstandsregelungen sind jedenfalls einzuhalten.

Die Sportstättenbetreiber/Sportstättenbetreiberinnen sind angehalten, entsprechende Hygienemaßnahmen selbstständig umzusetzen.

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen.

Wer als Inhaber einer Betriebsstätte/Sportstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte/Sportstätte ausschließlich von dem in der Verordnung genannten Personenkreis betreten wird, begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen ein Anmeldesystem zu nutzen.

Information der Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Sportartspezifischen Handlungsempfehlungen

(19.11.2020)

Die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen für Sportstätten und Sportausübung  finden Sie auf der Webseite von Sport Austria zusammengefasst: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Auf der Webseite werden auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände gesammelt.

Piktogramme für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen stellt Sport Austria Bundessportorganisation kostenlos zum Download zur Verfügung:

Auf den Parkplätzen der Sportstätten gelten dieselben Regelungen wie für öffentliche Orte. Zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ab 25. Jänner ein Abstand von mindestens 2 Meter einzuhalten. (21.1.2021)

Einreise nach Österreich

Die Registrierung muss generell vorab online erfolgen. Den Link zu den Formularen, Ausnahmen von der Registrierung und weiteren hilfreichen Informationen finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums. (14.1.2021)

Coronahilfen für Sportvereine

Verlängerung des NPO-Unterstützungsfonds

Mit dem NPO-Unterstützungsfonds stehen auch Sportvereinen Coronahilfen zur Verfügung. Auszahlungen können demnach gemeinnützige Vereine aus allen Lebensbereichen beantragen, so auch aus dem Bereich Sport.

Infoservice zum NPO-Fonds

 

Website:  NPO-Fonds

NPO-Service-Hotline:
Montag - Freitag: 8.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 8.00 - 15.00 Uhr
Tel.: +43 1 267 52 00
E-Mail: info@npo-fonds.at

 

Zur Unterstützung der österreichischen Wirtschaft stellt die Bundesregierung im Rahmen des Corona-Hilfsfonds seit 6.11.2020 einen Lockdown-Umsatzersatz als weitere Hilfsmaßnahme bereit. Vereine, die unternehmerisch tätig und auch umsatzsteuerpflichtig sind und eine entsprechende Umsatzsteuervoranmeldung abgeben, können dort Umsatzersatz beantragen.

Vereine, die nicht unter diese Maßnahme fallen, sollen 2021 im NPO-Unterstützungsfonds entsprechend berücksichtigt werden.

Informationen: umsatzersatz.at