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Häufig gestellte Fragen zu Auswirkungen des Coronavirus auf den Bereich Sport

Hotline Sport

Coronavirus: Informations-Service für den Bereich Sport
Hotline:
Tel: +43 (1) 71606 - 665270
Mo-Fr: 9 bis 15 Uhr
E-Mail: sport@bmkoes.gv.at

Seit 21. September 2020 gelten neue Zahlen bei Sport-Veranstaltungen und Sportausübung
 

Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze sind
⇒ in geschlossenen Räumen maximal 10 Personen
⇒ im Freien maximal 100 Personen zugelassen.

Auch bei der Sportausübung indoor sind 10 Personen pro Trainingsgruppe zugelassen. Es dürfen allerdings zwei oder mehr Trainingsgruppen à 10 Personen gleichzeitig trainieren, solange gewährleistet ist, dass es zwischen den Trainingsgruppen zu keiner Vermischung kommt.

Bei Mannschaftssportarten (wie beispielsweise Fußball, Handball, Basketball, Eishockey etc.) sind die SpielerInnen nicht auf zehn Personen beschränkt, die Sportart kann mit der erforderlichen Personenanzahl ausgeübt werden.

Wenn bei Großveranstaltung mit zugewiesenen Sitzplätzen ein professionelles Konzept vorliegt, sind diese
⇒ indoor mit maximal 1.500 Personen,
⇒ outdoor mit maximal 3.000 Personen erlaubt.

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 Personen und im Freien mit mehr als 100 Personen ist ein Präventionskonzept und die Bestellung eines/einer COVID-19-Beauftragten notwendig.

Achtung: Die Informationen auf unserer Website beziehen sich auf die Verordnung auf Bundesebene. Für einzelne Regionen oder Bundeslänger können abweichende Regelungen gelten!
 

Übersicht aktuell gültige Lockerungsverordnung (18.9.2020) für den Sport

Grafik Sport Austria Sportstätten
Grafik: Sport Austria


Gesamte Rechtsvorschrift für COVID-19-Maßnahmenverordnung

Bundesrecht konsolidiert:Gesamte Rechtsvorschrift für COVID-19-Maßnahmenverordnung

Covid-19-Lockerungsverordnungen

Corona-Ampel

Die derzeit gesetzlich gültigen Corona-Maßnahmen für den Sport und für Veranstaltungen finden sich in der aktuellen Lockerungsverordnung. Diese Regelungen werden in den FAQ auf dieser Seite berücksichtigt.

Die Corona-Ampelfarben dienen aktuell der Risikoorientierung. Der jeweiligen Situation entsprechend werden regelmäßig Empfehlungen der Corona-Kommission ausgesprochen und auf der Corona- Informationsseite veröffentlicht: corona-ampel.gv.at

Sportarten und deren Ausübung

Grundsätzlich dürfen seit 1.Juli alle Sportarten indoor wie outdoor ohne Mindestabstand ausgeübt werden.

Wenn es bei Sportarten bei sportartspezifischer Ausübung zu Körperkontakt kommt – das ist bei den meisten Formen von Mannschafts- und Kampfsportarten der Fall – ist vom Verein oder vom Betreiber/von der Betreiberin der Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept  auszuarbeiten bzw. umzusetzen.

Information der Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Spitzensport
Für SpitzensportlerInnen (gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017) von Mannschaftssport oder Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren.

Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind.

Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 14 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Nein, bei der Sportausübung muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt für die Sportausübung indoor und outdoor.

An einer Veranstaltung ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze - dazu zählen auch Trainings - dürfen indoor maximal 10 Personen teilnehmen, outdoor maximal 100 Personen. In einer Sportstätte können aber auch mehrere Gruppen parallel trainieren, wenn eine Durchmischung ausgeschlossen werden kann. 

Ausgenommen von der maximalen Personenzahl
Ausgenommen von der maximalen Teilnehmerzahl/Teilnehmerinnenzahl sind jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Im Sportbereich sind das etwa TrainerInnen und BetreuerInnen.

Ausgenommen von der 10-Personen-Regel

  • Bei (auch privat ausgeübten) Mannschaftssportarten (wie beispielsweise Fußball, Basketball, Eishockey etc.) sind die SpielerInnen nicht auf zehn Personen beschränkt, die Sportart kann mit der erforderlichen Personenanzahl ausgeübt werden.
  • Die 10-Personen-Grenze gilt  nicht für den beruflichen Bereich, z.B. bei professionell ausgeübten Sport, etc.

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Seit 1. Juli sind Mannschafts- und Kampfsportarten wieder uneingeschränkt möglich. Wenn es bei Sportarten bei sportartspezifischer Ausübung zu Körperkontakt kommt – das ist bei den meisten Formen von Mannschafts- und Kampfsportarten der Fall – ist vom Verein oder vom Betreiber der Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.     

Information der Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir generell geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme. 

Spitzensport
Für SpitzensportlerInnen (gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017) von Mannschaftssport oder Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren.

Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind.

Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 10 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.  

Wettkämpfe und Veranstaltungen sind generell erlaubt.

Bei nicht zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen dürfen in geschlossenen Räumen maximal 10 und outdoor maximal 100 TeilnehmerInnen mitwirken. Ausgenommen sind jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Das sind im Sportbereich etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit und SpielerInnen.

Bei (auch privat ausgeübten) Mannschaftssportarten (wie beispielsweise Fußball, Basketball, Eishockey etc.) sind die SpielerInnen nicht auf zehn Personen beschränkt, die Sportart kann mit der erforderlichen Personenanzahl ausgeübt werden. Die 10-Personen-Grenze gilt  nicht für den beruflichen Bereich, z.B. bei professionell ausgeübten Sport.

Diese Regelung gilt nicht für Sportveranstaltungen, bei denen keine bestimmte Zahl an TeilnehmerInnen für die Durchführung erforderlich ist, wie z.B. Laufveranstaltungen oder Radrennen. Bei solchen Veranstaltungen ist die Zahl der SportlerInnen in die Höchstzahl einzurechnen.

Die Lockerungsverordnung sieht bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 TeilnehmerInnen und im Freien mit mehr als 100 TeilnehmerInnen neben einem Präventionskonzept auch die Bestellung eines/einer COVID-19-Beauftragten vor.
⇒ Für Informationen zu größeren Veranstaltung beachten Sie bitte die FAQ "Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für Veranstaltungen benötigt und gibt es ein Muster?"

Abstandsregeln
Es ist grundsätzlich ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen einzuhalten.

Ausgenommen von der Abstandsregel sind:

  • Personen die im gemeinsamen Haushalt leben
  • Personen aus einer gemeinsamen BesucherInnengruppe
    unter "Besucher-/Besucherinnengruppe" ist zu verstehen: maximal vier Erwachsene zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Kann der Abstand der Sitzplätze nicht eingehalten werden, sind die jeweils daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten, oder das Infektionsrisiko durch andere geeignete Schutzmaßnahmen zu minimieren.

Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

Ein Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen:

  • immer, wenn der Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann
  • beim Betreten von Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen
  • auf den zugewiesenen Sitzplätzen, wenn der Ein-Meter-Abstand nicht gewährleistet ist
  • bei Indoor-Veranstaltungen, ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze

Der Mund-Nasen-Schutz kann auf den zugewiesenen Sitzplätzen abgenommen werden, wenn ein Meter Sicherheitsabstand gewährleistet ist.

⇒ Information des ÖISS - Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau: "Auslastung von Tribünenanlagen bei Corona bedingten Sicherheitsabständen"

Ja, das ist möglich

Allgemeine und sportartspezifische Handlungsempfehlungen finden Sie unter Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Guppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Ja, Kinder- und Jugendtrainings sind möglich.

Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind in der Regel während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen.

Da es sich bei einem Park um einen öffentlichen Raum handelt wenden Sie sich dahingehend bitte an Ihre Gemeinde.

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder Trainerinnen bzw. Trainern zu tragen.

Wer als Inhaber/Inhaberin einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung, für die maximal erlaubte Zuseher-/Zuseherinnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung.

Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die Sportler/Sportlerinnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes.

Information der Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Ja, wenn pro Sitzreihe einschließlich demPiloten/der Pilotin nur zwei Personen sitzen

Information der Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber.

Auf der Webseite der Sport Austria Bundessportorganisation finden Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportstätten und Sportausübung zusammengefasst: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Zusätzlich werden auf der Webseite von Sport Austria  auch sportartspezifische Empfehlungen der Verbände gesammelt.

Das Coronavirus kann neben der Lunge auch andere wichtige Organe, wie das Herz, angreifen und nachhaltig schädigen. Daher ist, auch bei asymptomatischen Verläufen der Infektion, besondere Vorsicht geboten. Der Wissenschaftsrat der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention und die Medizinische Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes haben gemeinsam mit Fachleuten aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg Empfehlungen für die Rückkehr ins Training erarbeitet: Positionspapier "Return to Sport" (PDF, 204 KB)
Die Fachleute empfehlen vor der Wiederaufnahme des Trainings eine ärztliche Untersuchung. Für Fragen wenden Sie sich an die Coronavirus-Hotlines.

  1. Der Verein informiert die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin).
  2. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden/Amtsarzt/Amtsärztin verfügt. Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden.
    Der Verein hat die Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen.
  3. Dokumentation durch den Verein, welche Personen Kontakt zur betroffenen Person hatten sowie Art des Kontaktes (z. B. mit Hilfe von Listen der Teilnehmer/Teilnehmerinnen).
  4. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen (z.B. Desinfektion der Sportstätte) entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, müssen die Kontaktdaten aller Teilnehmer/Teilnehmerinnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten oder anderen Sportveranstaltungen dokumentiert werden (z.B. durch Listen der Teilnehmer/Teilnehmerinnen).

  1. Die Person ist sofort in einem eigenen Raum unterzubringen. Zur Risikominimierung darf bis zum Eintreffen des Gesundheitspersonals niemand das Trainingslager verlassen.
  2. Die Verantwortlichen sind verpflichtet umgehend die Gesundheitsberatung unter 1450 anzurufen, deren Vorgaben Folge zu leisten sowie die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) zu informieren.
  3. Die Verantwortlichen haben bei minderjährigen Betroffenen unverzüglich die Eltern/Erziehungsberechtigten des/der unmittelbar Betroffenen zu informieren.
  4. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden verfügt. Auch Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Diese verfügen auch, welche Personen zur weiteren Abklärung im Trainingslager bleiben müssen.
  5. Dokumentation welche Personen Kontakt zur betroffenen Person haben bzw. hatten sowie Art des Kontaktes (z.B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten)
  6. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, sollte bereits im Vorfeld ein wenig frequentierter Raum, der gut zu lüften und desinfizieren ist, ausgewählt werden. Weiters müssen die Kontaktdaten aller Teilnehmer/Teilnehmerinnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten dokumentiert werden, z.B. durch Teilnehmerlisten.

Wenn es bei Sportarten bei sportartspezifischer Ausübung zu Körperkontakt kommt – das ist bei den meisten Formen von Mannschafts- und Kampfsportarten der Fall – ist vom Verein oder vom Betreiber/ von der Betreiberin der Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept  auszuarbeiten bzw. umzusetzen. Ein Präventionskonzept hat u.a. zu enthalten:

  • Verhaltensregeln von SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen
  • Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur
  • Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material
  • Regelungen zum Verhalten beim Auftreten einer COVID-19-Infektion
  • Nachvollziehbarkeit von Kontakten: z.B. ein datenschutzkonformes System auf freiwilliger Basis zur Dokumentation von Teilnahmen bzw. zur Erfassung von Anwesenheit

Spitzensport

Für SpitzensportlerInnen (gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017) von Mannschaftssport oder Sportarten, bei deren sportartspezifischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren.

Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 14 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.
Information des Gesundheitsministeriums: Behördliche Vorgehensweise beim Auftreten positiver COVID-19-Fälle für Spitzensportler/Spitzensportlerinnen  (Seite 5) (PDF, 199 KB)

Das Präventionskonzept für SpitzensportlerInnen hat zumindest folgende Themen zu beinhalten:

  • Schulung von Sportlern und Betreuern in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand,
  • Verhaltensregeln von Sportlern, Betreuern und Trainern außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten,
  • Gesundheitschecks vor jeder Trainingseinheit und jedem Wettkampf,
  • Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur,
  • Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material,
  • Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen,
  • Regelungen zum Verhalten beim Auftreten von COVID-19-Symptomen,
  • bei Auswärtswettkämpfen Information der dort zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, dass ein Erkrankungsfall an COVID-19 bei einem Sportler, Betreuer oder Trainer aufgetreten ist.

      

Jede/r Veranstalter/in von Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 50 Personen bzw. im Freien mit über 100 Personen hat ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dieses umzusetzen.

Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze zugelassen:
⇒ in geschlossenen Räumen maximal 10 Personen (kein COVID-19-Präventionskonzept notwendig)
⇒ im Freien maximal 100 Personen (kein COVID-19-Präventionskonzept notwendig)

Groß-Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen zugelassen:
⇒   in geschlossenen Räumen bis zu 1.500 Personen (COVID-19-Präventionskonzept notwendig)
⇒  im Freiluftbereich bis zu 3.000 Personen (COVID-19-Präventionskonzept notwendig)

Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde und COVID-19-Präventionskonzept
Für Veranstaltungen mit mehr als 250 Personen ist  zum COVID-19-Präventionskonzept auch die Bewilligung der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde nötig. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt vier Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen.

COVID-19-Präventionskonzept für Veranstalter/Innen: Mustervorlage des Österreichischen Roten Kreuzes

Piktogramme für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen stellt Sport Austria Bundessportorganisation kostenlos zum Download zur Verfügung:

Mehr Informationen zu den Regeln für Veranstaltungen finden Sie auch unter der FAQ "Sind Wettkämpfe und Veranstaltungen, auch mit ZuseherInnen, erlaubt?"

COVID-19-Beauftragte haben den Veranstalter bei der Erfüllung seiner Pflichten zu unterstützen und sind für die Umsetzung des COVID-19-Präventivkonzeptes verantwortlich. Sie dienen als primäre Ansprechpersonen für die Behörde, im Falle der Erhebungen der Kontaktpersonen im Rahmen eines COVID-19-Erkrankungsfalls.

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 TeilnehmerInnen und im Freien mit mehr als 100 TeilnehmerInnen ist vom Veranstalter/der Veranstalterin ein/e COVID-19-Beauftragte/r zu bestellen, wenn der Veranstalter die Pflichten selbst nicht wahrnimmt. Es wird empfohlen, COVID-19-Beauftragte im Hinblick auf datenschutzrechtliche Fragestellungen entsprechend zu schulen.

Ja, Ausbildungsmöglichkeiten bietet z.B. das Rote Kreuz an: Online-Kurse des Roten Kreuzes

Auch wenn Schulungen für diesen Bereich nicht verpflichtend vorgeschrieben sind, empfehlen wir, sich in diese Richtung fortzubilden bzw. sich zu informieren. Die Lockerungsverordnung sieht bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 TeilnehmerInnen und im Freien mit mehr als 100 TeilnehmerInnen neben einem Präventionskonzept auch die Bestellung eines/einer COVID-19-Beauftragten vor.

Mitglieder von Sport Austria Bundessportorganisation 
Durch eine Kooperation mit dem Wiener Roten Kreuz gibt es für Mitglieder von Sport Austria Bundessportorganisation vergünstigte Tarife für die Online-Kurse zur/zum COVID-19-Beauftragten: Kurse für Sport Austria-Mitglieder

Die Online-Kurse können zu jedem Zeitpunkt absolviert werden:

  • Anmeldung über den Link zu keinem der angeführten Termine
  • Eingangsbestätigung wird per Mail an den/die TeilnehmerIn versendet
  • Am nächsten Werktag wird die Anmeldebestätigung mit dem Link zum Online Kurs versendet
  • Ab diesem Zeitpunkt kann der Kurs zu jeder Zeit absolviert werden
  • Nach Absolvierung kann der/die TeilnehmerIn das Zertifikat ausdrucken

Wenn Teilnehmerlisten/Teilnehmerinnenlisten geführt werden, wird empfohlen, die Listen bis 28 Tage nach der Veranstaltung aufzuheben. Bei einem Infektionsfall werden die Erhebungen der Behörde beschleunigt und damit ein wesentlicher Beitrag zur Verringerung des Ausbreitungsrisikos geleistet.

Die Datenverarbeitung ist nach Art. 6 Abs. 1 lit f DSGVO im Sinne der dort erforderlichen Interessenabwägung gerechtfertigt. Der Gesundheitsschutz der Kontaktpersonen überwiegt. Die Bekanntgabe der eigenen Kontaktdaten bei einer freiwillig besuchten Veranstaltung zur raschen Erreichbarkeit von Personen ist somit gerechtfertigt.

Sportstätten und Infrastruktur

Seit 29. Mai dürfen alle Sportstätten (öffentliche, nicht öffentliche, im Freiluftbereich und indoor) für die Sportausübung wieder genützt werden.

Generell ist beim Aufenthalt ein Meter Abstand zu halten. Bei der Sportausübung muss kein Mindestabstand eingehalten werden.

Die nicht öffentliche Sportstätte hat einen Betreiber, der über das Betreten und die Voraussetzungen dafür (z. B. Hausordnung, Mitgliedschaft, Entgelt) entscheidet, unabhängig davon welche Rechtspersönlichkeit bzw. Rechtsform dieser Betreiber hat.

Die öffentliche Sportstätte ist im Gegensatz dazu für jede/jeden und jederzeit frei zugänglich, z.B. der Fitness-Parcours einer Gemeinde, Ballsportkäfige, Skateparks).

Generell ist beim Aufenthalt in geschlossenen Räumen ein Meter Abstand zu halten sowie ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Sofern es sich bei der Einrichtung um eine Sportstätte handelt, muss bei der Sportausübung kein Mindestabstand eingehalten und auch kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

An Gruppentrainings dürfen maximal 10 Personen teilnehmen, es können aber auch mehrere Gruppen zu maximal 10 Personen parallel trainieren, wenn eine Durchmischung ausgeschlossen werden kann.

Es wird empfohlen, die Hygienevorgaben strikt zu befolgen: regelmäßiges Desinfizieren der Sportgeräte, Bereitstellen von Desinfektionsmitteln, intensives, oftmaliges Lüften etc.

Weitere Informationen:

WKO - Informationen für Freizeit- und Sportbetriebe

YogaUnion - Interessensvertretung Österreichischer Yogalehrender

Berufsverband der Yogalehrenden in Österreich

Seit 29. Mai können Hallen- und Freibäder wieder öffnen. Generell gilt ein Mindestabstand von einem Meter.

Ob ein spezielles Schwimmbad geöffnet ist und welche Abstandsregeln im Bad gelten, erfahren Sie über die Webseite des Schwimmbads.

Bäder sind in der COVID-19-Lockerungsverordnung in § 5 "Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz" geregelt. Die Verordnung besagt, dass der Betreiber/die Betreiberin verpflichtet ist die Badeordnung anzupassen.

Ja, die Schulraumbenützung durch Sportvereine ist gemäß dem Konzept "Schule im Herbst 2020" (PDF, 613 KB) des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung wieder erlaubt.

Sollten keine allgemeinen gesundheitspolitischen Vorgaben dagegensprechen, dürfen die Vereine die Schulsportstätten auch nutzen, wenn es im Schulbetrieb selber zu Einschränkungen (Ampelphase „Gelb“ oder „Rot) kommt.

Nähere Details können der Checkliste zur Schulraumüberlassung des BMBWF (PDF, 74 KB) entnommen werden.

Sowohl indoor als auch outdoor gilt: beim Aufenthalt auf einer Sportstätte ist ein Meter Abstand einzuhalten, bei der Sportausübung muss kein Mindestabstand eingehalten werden.

In Abhängigkeit der jeweiligen Verantwortlichkeit (z.B. Schulerhalter oder Vereine) sind regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen zu setzten. Generell sind die für die Sportausübung vorgesehenen Bereiche inklusive dazugehörige Sanitärbereiche und Garderoben etc. im Falle der Nutzung mindestens einmal täglich zu reinigen. Häufig berührte Flächen (z.B. Türklinken, Armaturen) sind zu desinfizieren. Dafür wird ein Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis empfohlen. Nach jeder Trainingseinheit sind gemeinsam genutzte Sportgeräte, falls diese desinfiziert werden können, zu desinfizieren.

Über sportspezifische Hygieneregeln und entsprechende Handlungsempfehlungen informiert auch die Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

In den Sanitärbereichen und Garderoben gilt der Mindestabstand von einem Meter.

Eine möglichst hohe Außenluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, eventuell virushaltige Aerosole aus den Innenräumen zu eliminieren. Lüftungsmaßnahmen sind daher bedeutende Kernelemente der Vorsorge gegen Infektionen. Bei

Indoor-Sportstätten sind daher folgende Maßnahmen zu setzen:

  • Lüften der Sportstätte alle 30 Minuten für mindestens 5 Minuten, wenn möglich Querlüften bzw. die Türe(n) geöffnet lassen.
  • Lüften der Garderoben und Duschen/Toiletten vor und nach jeder Trainingseinheit für mindestens 5 Minuten.

Bei Vorhandensein einer mechanischen Lüftungsanlage ist bei körperlichen Belastung für jede Person ein Mindest-Außenluftvolumenstrom von 70 m³ pro Stunde zuzuführen.

Gesetzlich ist das nicht vorgesehen. Die entsprechenden Abstandsregelungen sind jedenfalls einzuhalten.

Die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen für Sportstätten und Sportausübung  finden Sie auf der Webseite von Sport Austria zusammengefasst: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Auf der Webseite werden auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände gesammelt.

Die Sportstättenbetreiber/Sportstättenbetreiberinnen sind angehalten, entsprechende Hygienemaßnahmen selbstständig umzusetzen.

Für Kantinen gelten dieselben Bestimmungen wie für das Gastgewerbe. Ungeachtet der Benennung (Vereinsheim, Clubraum, Buffet), wird als Kantine ein Ort bezeichnet, an dem Getränke oder Speisen ausgegeben werden.

Detaillierte Information: Änderung der COVID-19-Lockerungsverordnung ( 13.6.2020)

Auf den Parkplätzen der Sportstätten gelten dieselben Regelungen wie für öffentliche Orte. Zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

Coronahilfen für Sportvereine

Mit dem NPO-Unterstützungsfonds stehen auch Sportvereinen Coronahilfen zur Verfügung. Anträge sind ab 8. Juli 2020 möglich.

Auszahlungen können demnach gemeinnützige Vereine aus allen Lebensbereichen beantragen, so auch aus dem Bereich Sport. 

Gewährt wird ein Fixkostenzuschuss in zwei Tranchen, etwa für Miet- oder Personalkosten sowie ein Struktursicherungsbeitrag, der mit 7 Prozent der Einnahmen des Jahres 2019 gedeckelt ist. Pro Organisation werden höchstens 2,4 Mio. Euro ausgezahlt. Geld gibt es vorerst für ein halbes Jahr, konkret vom Beginn der Corona-Krise bis 30. September. Die Abwicklung übernimmt das Austria Wirtschaftsservice (aws).

Infoservice zum NPO-Fonds

Website:
NPO-Fonds: https://npo-fonds.at/

NPO-Service-Hotline:
Montag - Freitag: 8.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 8.00 - 15.00 Uhr
Tel.: +43 1 267 52 00
E-Mail: info@npo-fonds.at