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Häufig gestellte Fragen zu Auswirkungen des Coronavirus auf den Bereich Sport

Wir weisen darauf hin, dass die Aktualisierung der Informationen auf dieser Webseite nach Erlass der jeweils aktuellen Verordnung erfolgt.

Hotline Sport

Coronavirus: Informations-Service für den Bereich Sport
Hotline:
Tel: +43 (1) 71606 - 665270
Mo-Fr: 9 bis 15 Uhr
E-Mail: sport@bmkoes.gv.at

Was ist möglich im Sport?
 

Übersicht:
Unter welchen Bedingungen darf Sport ausgeübt werden? (PDF, 39 KB)

  • Alle Sportarten sind zulässig – auch Kontaktsportarten
  • Keine Sperrstunde  für Veranstaltungen und Sportstätten
  • Die Maskenpflicht besteht nur indoor an öffentlichen Orten und gilt nicht während der Sportausübung
  • Ab 25 Personen im öffentlichen Raum gilt die 3-G-Regel (Teilnahme nur für getestete, genesene oder geimpfte Personen)
  • Ab 100 Personen muss eine Veranstaltung angezeigt werden und ab 500 Personen besteht eine Bewilligungspflicht
    (siehe Übersicht (PDF, 39 KB))
  • Nicht öffentliche Sportstätten und Veranstaltungen über 25 Personen
    • Es gilt die 3-G-Regel (Zutritt nur für getestete, genesene oder geimpfte Personen)

Die Informationen auf unserer Website beziehen sich auf die Verordnung auf Bundesebene. Für einzelne Regionen oder Bundesländer können abweichende Regelungen gelten: Informationen zu regionalen Maßnahmen.

(Stand: 15. September 2021)

Rechtliches

Gültig ab 15.September 2021:

Regionale abweichende Maßnahmen:
Für einzelne Regionen oder Bundesländer können abweichende Regelungen gelten: Informationen zu regionalen Maßnahmen

(Stand: 15. September 2021)

Corona-Ampel

Die Corona-Ampelfarben dienen aktuell der Risikoorientierung. Der jeweiligen Situation entsprechend werden regelmäßig Empfehlungen der Corona-Kommission ausgesprochen und auf der Corona- Informationsseite veröffentlicht: corona-ampel.gv.at

Die derzeit gesetzlich gültigen Corona-Maßnahmen für den Sport und für Veranstaltungen finden sich in der aktuellen Verordnung (8. Novelle zur 2. COVID-19-Öffnungsverordnung). Diese Regelungen werden in den FAQs auf dieser Seite berücksichtigt.

Achtung: Für einzelne Regionen oder Bundesländer können abweichende Regelungen gelten: Informationen zu regionalen Maßnahmen
⇒ Regelungen für Wien: Wiener COVID-19-Öffnungsbegleitverordnung 2021

(Stand: 15. September 2021)

Sportarten und deren Ausübung

Alle Mannschaftssportarten und Sportarten mit oder ohne Körperkontakt wie z.B. Fußball, Tennis, Wandern etc. sind erlaubt. Die Sportausübung ist an öffentlichen Orten mit bis zu 25 Personen jederzeit möglich. Je nach Ort der Sportausübung und für größere Zusammenkünfte gelten zusätzliche Regeln.

Nähere Informationen:

Für den Spitzensport gelten eigene Regelungen.
⇒ FAQ "Welche Regeln gelten für den Spitzensport?"

(Stand: 15. September 2021)

Ein Mindestabstand muss nicht eingehalten werden. Dies gilt auch für den Bereich Sport.

(Stand: 1. Juli 2021)

In allen Innenbereichen des öffentlichen Raumes besteht eine FFP2-Maskenpflicht. Während der Sportausübung muss keine FFP2-Maske getragen werden.

(Stand: 15. September 2021)

Veranstaltungen werden unter dem Begriff "Zusammenkünfte" geregelt.

Sportveranstaltungen bis zu einer Teilnehmer:innenanzahl von 25 Personen können jederzeit und ohne weitere Auflagen.

Bei Veranstaltungen zwischen 25 und 100 Teilnehmer:innen gilt die 3-G-Regel, ansonsten dürfen diese Zusammenkünfte ohne Anmeldung durchgeführt werden.

Bei Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen muss

Für Veranstaltungen, bei denen mehr als 500 Personen teilnehmen, besteht eine Bewilligungspflicht.

Allgemeine Voraussetzungen für Veranstaltungen über 500 Personen:

Je nach Ort der Sportausübung und der Gruppengröße gelten unterschiedliche Regeln: Unter welchen Bedingungen darf Sport ausgeübt werden? (PDF, 39 KB)

Spezielle Regeln gelten im Bereich Spitzensport
⇒ Siehe dazu die FAQ "Welche Regeln gelten für den Spitzensport?"

(Stand: 15. September 2021)

Anzeigepflicht
Zusammenkünfte/Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen und bis zu 500 Personen müssen bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt werden.
Der für die Zusammenkunft Verantwortliche muss die Zusammenkunft spätestens 1 Woche vorher bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (z.B. Gemeindeamt, Magistrat etc.) elektronisch anmelden/anzeigen. Dies gilt nicht für Zusammenkünfte, die bis 8. Juli 2021 stattfinden. Bei anzeigepflichtigen Zusammenkünften besteht die Möglichkeit einer Sammelmeldung. Zusätzlich ist ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen und ein COVID- Beauftragter zu bestimmen.

Bewilligungspflicht
Bei Veranstaltungen/Zusammenkünften mit mehr als 500 Personen muss zusätzlich eine Bewilligung durch die örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde eingeholt werden. Dabei sind jene Angaben zu machen, die auch bei der Anzeige zu erbringen sind (siehe oben) und ein COVID-19 Präventionskonzept vorzulegen. Ebenso ist ein COVID-Beauftragter zu benennen. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt zwei Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen.

(Stand: 1. Juli 2021)

Das Coronavirus kann neben der Lunge auch andere wichtige Organe, wie das Herz, angreifen und nachhaltig schädigen. Daher ist, auch bei asymptomatischen Verläufen der Infektion, besondere Vorsicht geboten. Der Wissenschaftsrat der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention und die Medizinische Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes haben gemeinsam mit Fachleuten aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg Empfehlungen für die Rückkehr ins Training erarbeitet: Positionspapier "Return to Sport" (PDF, 204 KB)
Die Fachleute empfehlen vor der Wiederaufnahme des Trainings eine ärztliche Untersuchung. Für Fragen wenden Sie sich an die Coronavirus-Hotlines.

Bei der Benützung von Seilbahnen, Gondeln und Aufstiegshilfen muss in allen geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske getragen werden. Zu den geschlossenen Räumen zählen auch:

  • Gondeln,
  • abdeckbare Sesseln/Sessellift,
  • Kabinen usw.,
  • geschlossene Warte- und Einstiegsbereiche

Die Betreiber:innen sind verpflichtet ein Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen und eine:n Covid-19-Beauftragte:n zu bestellen.

(Stand: 15. September 2021)

  1. Der Verein informiert die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin).
  2. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden/Amtsarzt/Amtsärztin verfügt. Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden.
    Der Verein hat die Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen.
  3. Dokumentation durch den Verein, welche Personen Kontakt zur betroffenen Person hatten sowie Art des Kontaktes (z. B. mit Hilfe von Listen der Teilnehmenden).
  4. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen (z.B. Desinfektion der Sportstätte) entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.
  5. Nähere Informationen des Sozialministeriums zum Umgang mit Kontaktpersonen

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, müssen die Kontaktdaten aller Teilnehmenden bzw. der Erziehungsberechtigten zur Verfügung stehen. Die Teilnahme an Trainingseinheiten oder anderen Sportveranstaltungen dokumentiert werden (z.B. durch Listen der Teilnehmenden).

(Stand: 7. Juni 2021)

  1. Die Person ist sofort in einem eigenen Raum unterzubringen. Zur Risikominimierung darf bis zum Eintreffen des Gesundheitspersonals niemand das Trainingslager verlassen.
  2. Die Verantwortlichen sind verpflichtet umgehend die Gesundheitsberatung unter 1450 anzurufen, deren Vorgaben Folge zu leisten sowie die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) zu informieren.
  3. Die Verantwortlichen haben bei minderjährigen Betroffenen unverzüglich die Eltern/Erziehungsberechtigten des/der unmittelbar Betroffenen zu informieren.
  4. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden verfügt. Auch Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Diese verfügen auch, welche Personen zur weiteren Abklärung im Trainingslager bleiben müssen.
  5. Dokumentation, welche Personen Kontakt zur betroffenen Person haben bzw. hatten sowie Art des Kontaktes (z.B. mit Hilfe von Teilnehmer:innenlisten)
  6. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, sollte bereits im Vorfeld ein wenig frequentierter Raum, der gut zu lüften und desinfizieren ist, ausgewählt werden. Weiters müssen die Kontaktdaten aller Teilnehmer:innen bzw. der Erziehungsberechtigten zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten dokumentiert werden, z.B. durch Teilnehmer:innenlisten.

(Stand: 16. März 2021)

Nähere Informationen zu unterschiedlichen Testarten finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums: FAQ: Testarten und Testnachweise

Bei den "Corona-Tests" werden verschiedene Testarten unterschieden. Einerseits gibt es direkte Nachweisverfahren, wie PCR-Tests und Antigen-Tests, andererseits Antikörper-Tests, die vor allem dem Nachweis einer vorangegangenen Infektion dienen. Wann welcher Test eingesetzt wird, sollte immer in Absprache mit einem Arzt/einer Ärztin erfolgen.

Im Sportbereich sind gemäß der 3. COVID-19 Notmaßnahmenverordnung sowohl PCR-Tests als auch Antigen-Tests zulässig. Die Probenabnahme muss durch medizinisches Fachpersonal erfolgen.

Mehr Information:

Labore, die SARS-CoV-2-Tests durchführen - (Liste des Gesundheitsministeriums)
Antigen-Tests mit erfüllten Mindestkriterien - (festgelegt durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) abgestimmt mit Robert-Koch Institut (RKI)
FAQ: Woher bekomme ich Corona-Tests? - detaillierte Informationen für Sportvereine bei der Sport Austria Bundes-Sportorganisation
"CORONA-Schutzimpfungen" - detaillierte Informationen des Gesundheitsministeriums

(Stand: 7. Juni 2021)

Für alle nicht öffentlichen Sportstätten (indoor und outdoor), Freizeiteinrichtungen, Trainings und Veranstaltungen im Bereich Spitzensport sowie Zusammenkünfte mit mehr als 100 Personen ist ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen und umzusetzen. Es muss auch ein:e COVID-19-Beauftragte:r bestimmt werden.

Dabei liegt die Verantwortung hierfür bei:

  • dem/der Betreiber:in von nicht öffentlichen Sportstätten (indoor und outdoor),
  • dem Betreiber von Freizeiteinrichtungen, wie etwa Freibäder, Tanzschulen etc.,
  • dem/der Veranstalter:in im Zuge von außerschulischer Jugenderziehung und Jugendarbeit sowie eines betreuten Ferienlagers,
  • dem betreuenden Arzt/der betreuenden Ärztin im Bereich Spitzensport,
  • dem/der Veranstalter:in von Zusammenkünften von mehr als 100 Personen.

Der Inhalt eines Präventionskonzeptes muss folgende Punkte beinhalten:

  1. spezifische Hygienemaßnahmen,
  2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  4. gegebenenfalls Regelungen betreffend Konsumation von Speisen und Getränken,
  5. Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen,
  6. Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen,
  7. Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter:innen in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests.

Spezielle Vorgaben für den Spitzensport:
⇒ siehe die FAQ "Welche Regeln gelten für den Spitzensport?"

(Stand: 1. Juli 2021)

Spezielle Vorgaben für den Spitzensport:

Für Spitzensportler:innen (gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017) ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten. Dieses muss dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen. Die Einhaltung des Präventionskonzepts muss laufend kontrolliert werden.
Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes und danach mindestens alle sieben Tage ist ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorzulegen.
Im Fall eines positiven Testergebnisses ist das Betreten von Sportstättenjedoch zulässig, wenn

  1. jedenfalls mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegen und
  2. auf Grund der medizinischen Laborbefunde, insbesondere aufgrund des CT-Werts >30, davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion müssenin den folgenden 14 Tagen vor jedem Wettkampf alle Sportler:innen, Betreuer:innen und Trainer:innen einen molekularbiologischen Test oder einen Antigen-Test auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 durchführen.
⇒ Information des Gesundheitsministeriums: Behördliche Vorgehensweise beim Auftreten positiver COVID-19-Fälle für Spitzensportler/Spitzensportlerinnen (Seite 5) (PDF, 314 KB)

Das Präventionskonzept für Spitzensportler:innen hat zusätzlich zu einem allgemeinen Präventionskonzept folgende Punkte zu beinhalten:

  • Vorgaben zur Schulung von Sportler:innen, Trainer:innen und Betreuer:innen in Hygiene, zur Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand,
  • Verhaltensregeln von Sportler:innen, Betreuer:innen und Trainer:innen außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten,
  • Vorgaben zu Gesundheitschecks vor jeder Trainingseinheit und jedem Wettkampf
  • Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur,
  • Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material,
  • Vorgaben zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainingseinheiten und Wettkämpfen,
  • bei Auswärtswettkämpfen: Vorgaben über die Informationen der dort zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, falls eine SARS-CoV-2-Infektion bei einem/einer Sportler:in, Betreuer:in oder Trainer:in im epidemiologischen relevanten Zeitraum aufgetreten ist.

Zusammenkünfte, bei denen nur Spitzensportler:innen teilnehmen, sind immer in der dafür notwendigen Größe möglich. Es gilt somit keine Anzeige- oder Bewilligungspflicht.

⇒ Siehe auch Unter welchen Bedingungen darf Sport ausgeübt werden? (PDF, 39 KB)

(Stand: 15. September 2021)

Wenn der Aufenthalt auf nicht-öffentlichen Sportstätten überwiegend im Freien stattfindet ist keine Kontaktdatenerhebung notwendig, außer es findet eine Zusammenkunft mit mehr als 100 Personen statt.

Zur Kontaktpersonennachverfolgung sind folgende Daten zu erheben:

  • Vor- und Familiennamen
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
  • Datum und Uhrzeit des Betretens der Sportstätte.

Bei Besucher:innnengruppen aus einem Haushalt ist nur die Bekanntgabe der Daten einer dieser Personen notwendig. Diese Person muss volljährig sein. Die/Der Veranstaltende hat der Bezirksverwaltungsbehörde auf Verlangen die Daten zur Verfügung zu stellen und diese 28 Tage nach dem Zeitpunkt ihrer Erhebung zu löschen. Die Daten dürfen nur zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung verarbeitet werden.

(Stand: 1. Juli 2021)

öffentlicher Ort
Ein "öffentlicher Ort" ist eine Sportstätte/ ein Ort/ ein Raum, der unter normalen Gegebenheiten frei zugänglich ist -  jederzeit oder während der Öffnungszeiten.

Darunter fallen z.B. alle öffentlichen Straßen und Plätze, öffentliche Parkanlagen und Kinderspielplätze, öffentliche Fußballkäfige und sonstige öffentliche Sportanlagen wie Ballsportkäfige, Skateparks, Fitness-Parcours einer Gemeinde usw. Sportanlagen, die nur von Vereinsmitgliedern oder zahlenden Gästen betreten werden dürfen, zählen nicht dazu.

Nicht öffentliche Sportstätte
Die nicht öffentliche Sportstätte hat einen Betreiber, der über den Zutritt und die Voraussetzungen dafür (z.B. Hausordnung, Mitgliedschaft, Entgelt) entscheidet: Vereinssportplatz, Fitnesscenter usw.

(Stand: 1. Juli 2021)

Ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr wird für die Sportausübung auf nicht-öffentlichen Sportstätten benötigt:

  • bei Teilnahme an Zusammenkünften von mehr als 25 Personen
  • bei Spitzensportveranstaltungen
  • bei Sportcamps/Ferienlager

Die drei G stehen für den Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr. Von einer geringen epidemiologischen Gefahr kann bei folgenden Personengruppen ausgegangen werden:

  • Geimpfte Personen
  • Getestete Personen
  • Genesene Personen

Die Nachweise für geimpfte, genesene und getestete Personen sind einander gleichgestellt, unterscheiden sich jedoch in ihrem Gültigkeitszeitraum.

Nähere Informationen zur 3-G-Regel auf der Webseite des Sozialministeriums: FAQ zu Testarten und Testnachweisen.

(Stand: 15. September 2021)

Sportstätten und Infrastruktur

Allgemeine Regelungen für "nicht öffentliche" Sportstätten: Unter welchen Bedingungen darf Sport ausgeübt werden? (PDF, 39 KB)

Vorgaben für die Betreiber

  • COVID-19-Präventionskonzept & COVID-19-Beauftragte:r: Es muss ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und ein:e COVID-19-Beauftragte:r bestimmt werden.
    ⇒ siehe auch die FAQ: Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?
  • Registrierungspflicht: Es besteht eine Verpflichtung zur Registrierung aller Personen, die sich länger als 15 Minuten in oder auf der Infrastruktur aufhalten.
  • 3-G-Regel: Alle Personen müssen gegenüber dem Betreiber einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen. Bei Sportstätten ohne Personal muss der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Regel) während des Aufenthaltes bereitgehalten werden.

Mindestabstand und Maskenpflicht

Eine Einhaltung eines Mindestabstandes und die Maskenpflicht sind nicht mehr zu beachten.

(Stand: 1. Juli 2021)

Grundsätzlich muss in Freizeiteinrichtungen wie Tanzstudios oder Bädern keine Maske getragen werden. Die Maskenpflicht gilt nur noch indoor an öffentlichen Orten. Während der Sportausübung und in Nassbereichen gibt es nirgends eine Maskenpflicht. 

Es gilt die 3-G-Regel: Zutritt nur für getestete, genesene oder geimpfte Personen. Besucher:innen müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen und diesen immer mit sich zu führen.

Vorgaben für die Betreiber:innen

⇒ Für diese Einrichtungen gelten im Wesentlichen die Regelungen wie für "nicht-öffentliche Sportstätten": Unter welchen Bedingungen darf Sport ausgeübt werden? (PDF, 39 KB)

(Stand: 15. September 2021)

Der Betrieb von Kantinen auf Sportstätten und in Vereinen ist unter Beachtung der aktuellen Regelungen für das Gastgewerbe möglich.

(Stand: 21. Mai 2021)

Die/der Verantwortliche (z.B. Schulerhalter oder Vereine) muss regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen setzen. Bei regelmäßiger Nutzung müssen die für die Sportausübung vorgesehenen Bereiche, die dazugehörigen Sanitärbereiche und Garderoben etc. mindestens einmal täglich gereinigt werden. Häufig berührte Flächen (z.B. Türklinken, Armaturen) sind zu desinfizieren. Dafür wird ein Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis empfohlen. Nach jeder Trainingseinheit sind gemeinsam genutzte Sportgerätezu desinfizieren.

Über sportspezifische Hygieneregeln und entsprechende Handlungsempfehlungen informiert auch die Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber:innen

Alle Hygienemaßnahmen müssen in einem Präventionskonzept dargestellt werden und auf den aktuellen Stand des Wissens und der Technik geprüft werden.

(Stand: 1. Juli 2021)

Eine möglichst hohe Außenluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, eventuell virushaltige Aerosole aus den Innenräumen zu eliminieren. Lüftungsmaßnahmen sind daher bedeutende Kernelemente der Vorsorge gegen Infektionen. Bei

Indoor-Sportstätten sind daher folgende Maßnahmen zu setzen:

  • Lüften der Sportstätte alle 30 Minuten für mindestens 5 Minuten, wenn möglich Querlüften bzw. die Türe(n) geöffnet lassen.
  • Lüften der Garderoben und Duschen/Toiletten vor und nach jeder Trainingseinheit für mindestens 5 Minuten.

Bei Vorhandensein einer mechanischen Lüftungsanlage ist bei körperlicher Belastung der Luftwechsel zu erhöhen, wenn möglich auf einen 5-fachen Luftwechsel pro Stunde oder höher. Mechanische Lüftungsanlagen mit Umluftanteil sind mit einer zusätzlichen Filterung (HEPA-Filter) auszustatten.

Alle Hygienemaßnahmen müssen in einem Präventionskonzept dargestellt und auf den aktuellen Stand des Wissens und der Technik geprüft werden.

(Stand: 10. Juni 2021)

Die Sportstättenbetreiber:innen müssen entsprechende Hygienemaßnahmen selbstständig umsetzen.

(Stand: 1.Juli 2021)

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Betreiber:innen und den Sportausübenden zu tragen.

Wer als Inhaber:in einer Betriebsstätte/Sportstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte/Sportstätte ausschließlich von dem in der Verordnung genannten Personenkreis betreten wird, begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, ein Anmeldesystem zu nutzen.

⇒ Information der Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Sportartspezifische Handlungsempfehlungen

(Stand: 21. Mai 2021)

Die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen für Sportstätten und Sportausübung  finden Sie auf der Webseite der Sport Austria Bundes-Sportorganisation zusammengefasst: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Auf der Webseite werden auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände gesammelt.

(Stand: 10. Juni 2021)

Piktogramme für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen stellt die Sport Austria Bundes-Sportorganisation kostenlos zum Download zur Verfügung:

Einreise nach Österreich

Nähere Informationen zu den Einreisebestimmungen stellt das Sozialministerium bei den FAQ: Einreise nach Österreich zur Verfügung.

(Stand: 15. September 2021)

Coronahilfen für Sportvereine

Verlängerung des NPO-Unterstützungsfonds

Mit dem NPO-Unterstützungsfonds stehen auch Sportvereinen Coronahilfen zur Verfügung. Auszahlungen können demnach gemeinnützige Vereine aus allen Lebensbereichen beantragen, so auch aus dem Bereich Sport.

Infoservice zum NPO-Fonds

Website:  NPO-Fonds

NPO-Service-Hotline:
Montag - Freitag: 8.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 8.00 - 15.00 Uhr
Tel.: +43 1 267 52 00
E-Mail: info@npo-fonds.at

 

Zur Unterstützung der österreichischen Wirtschaft stellt die Bundesregierung im Rahmen des Corona-Hilfsfonds seit 6.11.2020 einen Lockdown-Umsatzersatz als weitere Hilfsmaßnahme bereit. Vereine, die unternehmerisch tätig und auch umsatzsteuerpflichtig sind und eine entsprechende Umsatzsteuervoranmeldung abgeben, können dort Umsatzersatz beantragen.

Vereine, die nicht unter diese Maßnahme fallen, sollen 2021 im NPO-Unterstützungsfonds entsprechend berücksichtigt werden.

Informationen: umsatzersatz.at

Mehr Bewegung durch den Sportbonus: Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen werden bis zu 75% reduziert

Nähere Informationen zum Sportbonus

Kontakt:
info@sportbonus.at