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Häufig gestellte Fragen zu Auswirkungen des Coronavirus auf den Bereich Sport

Hotline Sport

Coronavirus: Informations-Service für den Bereich Sport
Hotline:
Tel: +43 (1) 71606 - 665270
Mo-Fr: 9 bis 15 Uhr
E-Mail: sport@bmkoes.gv.at

Lockerungsmaßnahmen im Sport

Was ist ab 1. Juli möglich?


Ab 1. Juli muss bei der Sportausübung kein Sicherheitsabstand mehr eingehalten werden. Damit werden Mannschafts- und Kampfsportarten, aber auch der Tanzsport wieder in vollem Umfang möglich. Vor und nach dem Sport gilt weiterhin die Grundregel: Halten Sie mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen.
 
Bei Wettkämpfen sind auch wieder Zuschauer in größerem Ausmaß erlaubt – bis zu 500 (outdoor) bzw. 250 (indoor), wenn es sich um gekennzeichnete, zugewiesene Sitzplätze handelt, bis zu 100, wenn es sich um Steh- oder nicht zugewiesene Sitzplätze handelt.
 
Die Teilnehmerzahl bei Breitensportveranstaltungen ist vorerst mit 100 Personen begrenzt. Dabei sind auch Massenstarts möglich, sofern im Startbereich ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten oder ein Mund-Nasen-Schutz verwendet wird.

Covid-19-Lockerungsverordnungen

Sportarten und deren Ausübung

Grundsätzlich dürfen seit 1.Juli alle Sportarten indoor wie outdoor ohne Mindestabstand ausgeübt werden.

Wenn es bei Sportarten bei sportartspezifischer Ausübung zu Körperkontakt kommt – das ist bei den meisten Formen von Mannschafts- und Kampfsportarten der Fall – ist vom Verein oder vom Betreiber/von der Betreiberin der Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept  auszuarbeiten bzw. umzusetzen.

Information der Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Guppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Nein, bei der Sportausübung muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt für die Sportausübung indoor und outdoor.

Ja, Veranstaltungen mit Zusehern/Zuseherinnen sind erlaubt. Bis 31. Juli dürfen bei Veranstaltungen maximal 100 Personen mitwirken, ab 1. August 200. Ausgenommen sind jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Das sind im Sportbereich etwa SchiedsrichterInnen, MitarbeiterInnen der Organisationseinheit und SpielerInnen.

Diese Regelung gilt nicht für Sportveranstaltungen, bei denen keine bestimmte Zahl an Teilnehmer/Teilnehmerinnen für die Durchführung erforderlich ist, wie z.B. Laufveranstaltungen oder Radrennen. Bei solchen Veranstaltungen darf die Gesamtzahl der Teilnehmenden (SportlerInnen und ZuseherInnen) 100 nicht überschreiten. Bei solchen Veranstaltungen ist die Zahl der SportlerInnen in die Höchstzahl einzurechnen.

Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist grundsätzlich ein Abstand von mindestens einem Meter gegenüber anderen Personen einzuhalten.

Ausgenommen von der Abstandsregel sind

  • Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben
  • Personen aus einer Besucher-/Besucherinnengruppe
    (unter Besucher-/Besucherinnengruppe ist zu versehen: maximal 4 Erwachsene zuzüglich ihrer minderjährigen Kinder oder Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben)

Kann der Abstand der Sitzplätze nicht eingehalten werden, sind die jeweils daneben befindlichen Sitzplätze freizuhalten, oder das Infektionsrisiko durch andere geeignete Schutzmaßnahmen zu minimieren.

Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

Ein Mund-Nasen-Schutz ist immer zu tragen, wenn der Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.

Information des ÖISS - Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau: Auslastung von Tribünenanlagen bei Corona bedingten Sicherheitsabständen (PDF, 1,25 MB)

Seit 1. Juli sind Mannschafts- und Kampfsportarten wieder uneingeschränkt möglich. Bei Sportarten und Formen, bei denen Körperkontakt erfolgt (z.B. Tackle Football, Sparing, Kumite, Figthing), muss ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt werden.

Information der Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir generell geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Bis 31. Juli dürfen an einer Veranstaltung ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze - dazu zählen auch Trainings - maximal 100 Personen teilnehmen, ab 1. August maximal 200 Personen.

Ausgenommen von der maximalen Teilnehmerzahl/Teilnehmerinnenzahl sind jene Personen, die zur Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind. Im Sportbereich sind das etwa TrainerInnen und BetreuerInnen.

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Gruppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Ja, das ist möglich

Allgemeine und sportartspezifische Handlungsempfehlungen finden Sie unter Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Um bei einem Auftreten eines Infektionsfalls die Kontaktkette nachvollziehen zu können, empfehlen wir geeignete Maßnahmen zu setzen, wie z.B. gleiche Guppenzusammensetzung, überschaubare Gruppengröße, Anmeldesystem, dokumentierte Teilnahme.

Ja, Kinder- und Jugendtrainings sind möglich.

Kinder und unmündige Minderjährige (unter 14 Jahre) sind in der Regel während des Aufenthaltes auf der Sportstätte von einer volljährigen Person (ab 18 Jahre) zu beaufsichtigen.

Ja, betreute Ferienlagern/Sportcamps können durchgeführt werden. In geschlossenen Räumlichkeiten sind ein Meter Abstand eingehalten werden. Bei der Sportausübung muss seit 1. Juli kein Mindestabstand eingehalten werden.

Das Tragen einer Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung kann entfallen, sofern vom Veranstalter ein COVID-19-Präventionskonzept erstellt und umgesetzt wird. Ein Präventionskonzept hat u.a. zu enthalten:

  • Schulung der BetreuerInnen
  • spezifische Hygienemaßnahmen
  • organisatorische Maßnahmen:
    • Gliederung in Kleingruppen von maximal 20 Personen, dass die Interaktion zwischen den Kleingruppen auf ein Mindestmaß reduziert wird.
    • Zwischen den Gruppen darf der Abstand von einem Meter nicht unterschritten werden.
    • Personen, die zur Durchführung des Ferienlagers erforderlich sind, sind in diese Höchstzahl nicht einzurechnen.
    • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
    • Nachvollziehbarkeit von Kontakten: z.B. ein datenschutzkonformes System auf freiwilliger Basis zur Dokumentation von Teilnahmen bzw. zur Erfassung von Anwesenheit

Information des Familienministeriums: Leitfaden für Feriencamps und außerschulische Jugendarbeit

Die Sommercamps gelten als Veranstaltung im Sinn der Verordnung. Damit sind im Juli 100 Teilnehmer/Teilnehmerinnen erlaubt, ab 1. August 200 Teilnehmer/Teilnehmerinnen (ohne Betreuer/Betreuerinnen).

Da es sich bei einem Park um einen öffentlichen Raum handelt wenden Sie sich dahingehend bitte an Ihre Gemeinde.

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder Trainerinnen bzw. Trainern zu tragen.

Wer als Inhaber/Inhaberin einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung, für die maximal erlaubte Zuseher-/Zuseherinnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung.

Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die Sportler/Sportlerinnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes.

Information der Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Ja, wenn pro Sitzreihe einschließlich demPiloten/der Pilotin nur zwei Personen sitzen

Information der Sport Austria Bundes-Sportorganisation: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber.

Auf der Webseite der Sport Austria Bundessportorganisation finden Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportstätten und Sportausübung zusammengefasst: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Zusätzlich werden auf der Webseite von Sport Austria  auch sportartspezifische Empfehlungen der Verbände gesammelt.

Das Coronavirus kann neben der Lunge auch andere wichtige Organe, wie das Herz, angreifen und nachhaltig schädigen. Daher ist, auch bei asymptomatischen Verläufen der Infektion, besondere Vorsicht geboten. Der Wissenschaftsrat der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention und die Medizinische Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes haben gemeinsam mit Fachleuten aus der Schweiz, Österreich und Luxemburg Empfehlungen für die Rückkehr ins Training erarbeitet: Positionspapier "Return to Sport" (PDF, 204 KB)
Die Fachleute empfehlen vor der Wiederaufnahme des Trainings eine ärztliche Untersuchung. Für Fragen wenden Sie sich an die Coronavirus-Hotlines.

  1. Der Verein informiert die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin).
  2. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden/Amtsarzt/Amtsärztin verfügt. Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden.
    Der Verein hat die Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen.
  3. Dokumentation durch den Verein, welche Personen Kontakt zur betroffenen Person hatten sowie Art des Kontaktes (z. B. mit Hilfe von Listen der Teilnehmer/Teilnehmerinnen).
  4. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen (z.B. Desinfektion der Sportstätte) entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, müssen die Kontaktdaten aller Teilnehmer/Teilnehmerinnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten oder anderen Sportveranstaltungen dokumentiert werden (z.B. durch Listen der Teilnehmer/Teilnehmerinnen).

  1. Die Person ist sofort in einem eigenen Raum unterzubringen. Zur Risikominimierung darf bis zum Eintreffen des Gesundheitspersonals niemand das Trainingslager verlassen.
  2. Die Verantwortlichen sind verpflichtet umgehend die Gesundheitsberatung unter 1450 anzurufen, deren Vorgaben Folge zu leisten sowie die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) zu informieren.
  3. Die Verantwortlichen haben bei minderjährigen Betroffenen unverzüglich die Eltern/Erziehungsberechtigten des/der unmittelbar Betroffenen zu informieren.
  4. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden verfügt. Auch Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Diese verfügen auch, welche Personen zur weiteren Abklärung im Trainingslager bleiben müssen.
  5. Dokumentation welche Personen Kontakt zur betroffenen Person haben bzw. hatten sowie Art des Kontaktes (z.B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten)
  6. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, sollte bereits im Vorfeld ein wenig frequentierter Raum, der gut zu lüften und desinfizieren ist, ausgewählt werden. Weiters müssen die Kontaktdaten aller Teilnehmer/Teilnehmerinnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten dokumentiert werden, z.B. durch Teilnehmerlisten.

Wenn es bei Sportarten bei sportartspezifischer Ausübung zu Körperkontakt kommt – das ist bei den meisten Formen von Mannschafts- und Kampfsportarten der Fall – ist vom Verein oder vom Betreiber/ von der Betreiberin der Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept  auszuarbeiten bzw. umzusetzen. Ein Präventionskonzept hat u.a. zu enthalten:

  • Verhaltensregeln von SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen
  • Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur
  • Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material
  • Regelungen zum Verhalten beim Auftreten einer COVID-19-Infektion
  • Nachvollziehbarkeit von Kontakten: z.B. ein datenschutzkonformes System auf freiwilliger Basis zur Dokumentation von Teilnahmen bzw. zur Erfassung von Anwesenheit

Bei der Sportausübung durch Spitzensportler/Spitzensportlerinnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017, auch aus dem Bereich des Behindertensports, ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren.

Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes ist durch molekularbiologische Testung nachzuweisen, dass SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen SARS-CoV-2 negativ sind. Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV2-Infektion sind in den folgenden 14 Tagen vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Information des Gesundheitsministeriums: Behördliche Vorgehensweise beim Auftreten positiver COVID-19-Fälle für Spitzensportler/Spitzensportlerinnen  (PDF, 164 KB)(Seite 5)

Die Lockerungsverordnung sieht seit 1. Juli bei Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmer/Teilnehmerinnen neben einem Präventionskonzept auch die Bestellung eines/einer COVID-19-Beauftragten vor. Auch wenn Schulungen für diesen Bereich nicht verpflichtend vorgeschrieben sind, empfehlen wir, sich in diese Richtung fortzubilden bzw. sich zu informieren. Eine Ausbildungsmöglichkeit bietet z.B. ein Online-Kurs des Roten Kreuzes

 

Sportstätten und Infrastruktur

Seit 29. Mai dürfen alle Sportstätten (öffentliche, nicht öffentliche, im Freiluftbereich und indoor) für die Sportausübung wieder genützt werden.

Generell ist beim Aufenthalt ein Meter Abstand zu halten. Bei der Sportausübung muss kein Mindestabstand eingehalten werden.

Die nicht öffentliche Sportstätte hat einen Betreiber, der über das Betreten und die Voraussetzungen dafür (z. B. Hausordnung, Mitgliedschaft, Entgelt) entscheidet, unabhängig davon welche Rechtspersönlichkeit bzw. Rechtsform dieser Betreiber hat.

Die öffentliche Sportstätte ist im Gegensatz dazu für jede/jeden und jederzeit frei zugänglich, z.B. der Fitness-Parcours einer Gemeinde, Ballsportkäfige, Skateparks).

Sofern es sich bei der Einrichtung um eine Sportstätte handelt, muss bei der Sportausübung kein Mindestabstand eingehalten werden. Generell ist beim Aufenthalt ein Meter Abstand zu halten.

Es wird empfohlen, die Hygienevorgaben strikt zu befolgen: regelmäßiges Desinfizieren der Sportgeräte, Bereitstellen von Desinfektionsmitteln, intensives, oftmaliges Lüften etc.

Weitere Informationen:

WKO - Informationen für Freizeit- und Sportbetriebe

YogaUnion - Interessensvertretung Österreichischer Yogalehrender

Berufsverband der Yogalehrenden in Österreich

 

Seit 29. Mai können Hallen- und Freibäder wieder öffnen. Generell gilt ein Mindestabstand von einem Meter.

Ob ein spezielles Schwimmbad geöffnet ist und welche Abstandsregeln im Bad gelten, erfahren Sie über die Webseite des Schwimmbads.

Bäder sind in der COVID-19-Lockerungsverordnung in § 5 "Einrichtungen nach dem Bäderhygienegesetz" geregelt. Die Verordnung besagt, dass der Betreiber/die Betreiberin verpflichtet ist die Badeordnung anzupassen.

Ja. Schulen haben aufgrund ihrer Autonomie und der Covid-19-Lockerungsverordnung vom 29. Mai ab 1. Juni die Möglichkeit, - unter Einhaltung der allgemein gültigen Hygienemaßnahmen - Sportvereinen ihre Sportflächen (outdoor und indoor) in der unterrichtsfreien Zeit zur Verfügung zu stellen.

Sowohl indoor als auch outdoor gilt: beim Aufenthalt auf einer Sportstätte ist ein Meter Abstand einzuhalten, bei der Sportausübung muss kein Mindestabstand eingehalten werden.

In den Sanitärbereichen und Garderoben gilt der Mindestabstand von einem Meter.

Die Öffnung von Indooranlagen ist nicht mit dem Vorhandensein einer Lüftungsanlage verknüpft. Oftmaliges, intensives Lüften wird dringend empfohlen.

Gesetzlich ist das nicht vorgesehen. Die entsprechenden Abstandsregelungen sind jedenfalls einzuhalten.

Die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen für Sportstätten und Sportausübung  finden Sie auf der Webseite von Sport Austria zusammengefasst: Handlungsempfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Auf der Webseite werden auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände gesammelt.

Die Sportstättenbetreiber/Sportstättenbetreiberinnen sind angehalten, entsprechende Hygienemaßnahmen selbstständig umzusetzen.

Für Kantinen gelten dieselben Bestimmungen wie für das Gastgewerbe. Ungeachtet der Benennung (Vereinsheim, Clubraum, Buffet), wird als Kantine ein Ort bezeichnet, an dem Getränke oder Speisen ausgegeben werden.

Detaillierte Information: Änderung der COVID-19-Lockerungsverordnung ( 13.6.2020)

Auf den Parkplätzen der Sportstätten gelten dieselben Regelungen wie für öffentliche Orte. Zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.

Coronahilfen für Sportvereine

Mit dem NPO-Unterstützungsfonds stehen auch Sportvereinen Coronahilfen zur Verfügung. Anträge sind ab 8. Juli 2020 möglich.

Auszahlungen können demnach gemeinnützige Vereine aus allen Lebensbereichen beantragen, so auch aus dem Bereich Sport. 

Gewährt wird ein Fixkostenzuschuss in zwei Tranchen, etwa für Miet- oder Personalkosten sowie ein Struktursicherungsbeitrag, der mit 7 Prozent der Einnahmen des Jahres 2019 gedeckelt ist. Pro Organisation werden höchstens 2,4 Mio. Euro ausgezahlt. Geld gibt es vorerst für ein halbes Jahr, konkret vom Beginn der Corona-Krise bis 30. September. Die Abwicklung übernimmt das Austria Wirtschaftsservice (aws).

Infoservice zum NPO-Fonds

Website:
NPO-Fonds: https://npo-fonds.at/

NPO-Service-Hotline:
Montag - Freitag: 8.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 8.00 - 15.00 Uhr
Tel.: +43 1 267 52 00
E-Mail: info@npo-fonds.at