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FAQ: Auswirkungen des Coronavirus auf Kunst und Kultur

Covid Hotline Kunst und Kultur

Im Maßnahmen-Mix der Bundesregierung zur Bekämpfung der Auswirkungen des Coronavirus sind eine Reihe von Unterstützungen für den Kulturbereich enthalten. Wir haben die wichtigsten und häufigsten Fragen und Antworten für Sie knapp zusammengefasst.

Für spezifische Fragen zu einzelnen Projekten wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Fachabteilung in der Sektion Kunst und Kultur: Liste Fachabteilungen der Sektion Kunst und Kultur

Darüber hinaus und wenn Sie nicht sicher sind, wer für Ihr Anliegen zuständig ist, verwenden Sie  bitte die Serviceadresse: kunstkultur@bmkoes.gv.at

Für Fragen im Zusammenhang mit Soforthilfe-Maßnahmen des Künstler-Sozialversicherungsfonds und anderer Einrichtungen wurde von der Sektion Kunst und Kultur eine eigene Hotline für Betroffene der Kulturbranche eingerichtet:
Hotline  +43 1 53115 202555
Mo bis Fr von 9:00 bis 15:00 Uhr

Speziell für Unternehmen wurde eine Informationsstelle im Finanzministerium eingerichtet.
Hotline 050-233 770
Mo bis Do von 7:30 bis 15:30 Uhr und Fr von 7:30 bis 12:00 Uhr

Information des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz:
Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes für Veranstaltungen im Bereich von Kunst und Kultur (Stand: 29. Mai 2020) (PDF, 190 KB)

Erlässe und Verordnungen

Auf der Webseite des Gesundheitsministeriums finden Sie alle derzeit geltenden Erlässe und Verordnungen zum Coronavirus.

Wie sehen die ersten Lockerungen für den Kunst- und Kulturbereich aus?

Durch eine Novellierung der COVID-19-Lockerungsverordnung, die seit 30. Mai in Kraft ist, entfällt die 10m2-Regel für Kundenbereiche von Betriebsstätten (Handel, Dienstleistungen) sowie für Besucherbereiche von beispielsweise Museen und Ausstellungen. Weiterhin muss der Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden. Im Freiluftbereich der Kundenbereiche von Betriebsstätten und Märkten im Freien gibt es keine MNS-Pflicht mehr.

Veranstaltungen
Die Lockerungsverordnung (231) zur stufenweise Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs regelt die Lockerungsmaßnahmen für Veranstaltungen.

Zusammenfassung der Lockerungs-Maßnahmen für Veranstaltungen

Museen, Archive, Büchereien und Bibliotheken
Diese Einrichtungen dürfen seit 15. Mai wieder öffnen. Die Entscheidung, ob tatsächlich geöffnet wird, liegt bei den Institutionen selbst. Die strikte Einhaltung der aktuellen Abstands- und Hygienebestimmungen ist unerlässlich.

ICOM-Österreich Informationen: Öffnungstermine Museen

Museumsbund Österreich-Detail-Information: Covid Schutzmaßnahmen für Museen (PDF, 508 KB) (Stand 1.06.2020/ Version 6 )

Kunstvermittlungsprogramme und Workshops
Führungen oder Workshops sind wie Veranstaltungen zu behandeln.

Galerien und Buchhandlungen
Geschäftslokale (Handel/Gewerbe) sind für den Verkauf von Waren unter Einhaltung der Schutzbestimmungen geöffnet. Im Bereich des Kunst- und Kulturbetriebs betrifft dies etwa Galerien, Buchhandlungen, Fachgeschäfte für Künstler/innenbedarf, Papier- und Schreibwaren, Kostüm- und Requisitenbedarf, Musikfachhandel etc.

Voraussetzung sind dafür die strikte Einhaltung von Abstands- und Hygienebestimmungen. Pro Person müssen 10m2 zur Verfügung stehen, darüber hinaus gelten die allseits bekannten Regeln von mindestens einem Meter Sicherheitsabstand, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und regelmäßige Desinfektion.

Informationen der WKO: Nächste Schritte in Richtung Comeback der österreichischen Wirtschaft  

Einzelunterricht
Einzelunterricht ist ab 15. Mai erlaubt. Darüber hinaus gilt die strikte Einhaltung von Abstands- und Hygienebestimmungen.

Reisebeschränkungen
Auskünfte zu Reisebeschränkungen/-warnungen gibt die Notfall-Hotline des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten:
Tel: +43-1-90115-4411
E-Mail: buergerservice@bmeia.gv.at
Weiterführende Informationen: BMEIA Reisewarnungen

Bei Fragen zu Reisen in bestimmte Länder kontaktieren Sie entweder die Botschaft des jeweiligen Landes in Österreich oder die Österreichische Botschaft im jeweiligen Land bzw. an das Österreichische Kulturforum. Bei Fragen rund um Quarantänebestimmungen bei Einreise aus dem Ausland ist die AGES zuständig.
Tel: +43 0800/555621

Welche Unterstützungsmaßnahmen sind insgesamt vorgesehen?

Die Bundesregierung hat ein Hilfspaket in Höhe von insgesamt 38 Milliarden Euro geschnürt:

  •  4 Milliarden Euro für Soforthilfe
  •  9 Milliarden Euro für Garantien und Haftungen
  • 15 Milliarden Euro für Branchen die besonders betroffen sind
  • 10 Milliarden Euro Steuerstundungen und Steuerherabsetzungen

Welche direkten Unterstützungsmaßnahmen gibt es für Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler?

Der seit 2015 existierende Unterstützungsfonds des Künstler-Sozialversicherungsfonds stellt Künstlerinnen/Künstlern Beihilfen für Einkommenseinbußen in besonders berücksichtigungswürdigen Notfällen zur Verfügung. Dieser Fonds ist mit bis zu 500.000 Euro jährlich dotiert.
 
COVID 19- Fonds für Künstler und Kulturvermittler
Alle Künstlerinnen und Künstler, die beim Härtefallfonds der WKÖ nicht antragsberechtigt sind, können seit 30. März 2020, einen Antrag beim KSVF (Künstler-Sozialversicherungsfonds) einbringen. Die Unterstützung soll die durch Schließungen und Absagen bedingten Einkommensausfälle kompensieren. 

Der COVID 19-Fonds wird mit bis zu 5 Millionen Euro dotiert und soll rasche Hilfe sicherstellen. Zusätzlich zu Künstlerinnen und Künstlern können nun auch Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler diese Beihilfe beantragen. Die Höhe der Auszahlungen durch den KSVF entspricht jener des Härtefallfonds. Ausgezahlt werden insgesamt in einer ersten Phase bis zu 1.000 Euro. Anträge sind weiterhin möglich. 

Die Phase 2 des Covid-19-Fonds des KSVF ist in Ausarbeitung.

Für Einkommensausfälle durch die Corona-Maßnahmen wurde eine eigene Service-Seite eingerichtet: KSVF-Service-Fonds

Ansuchen der Soforthilfe im Rahmen des Künstler-Sozialversicherungsfonds: Online-Formular zur Antragsstellung

Informaion zu Richtlinien: Gewährung von nicht rückzahlbaren Beihilfen aus dem COVID-19-Fonds

Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen finden Sie unter FAQ zur Soforthilfe Phase 1

 

Der mit zwei Milliarden Euro dotierte Härtefallfonds wurde als Soforthilfe für alle Ein-Personen-Unternehmen, Kleinstunternehmen (bis zu 9 Beschäftigte), Künstlerinnen und Künstler oder Neue Selbständige, deren Umsatz durch die Corona-Maßnahmen eingebrochen ist, eingerichtet. Das Geld soll bei der Bestreitung der Lebenshaltungskosten helfen.

Anträge bei der WKÖ sind seit 27.3.2020 möglich. Der Erst-Zuschuss beträgt bis zu 1.000 Euro. In einer zweiten Phase sollen dann für maximal drei Monate bis zu 2.000 Euro monatlich ausgezahlt werden, insgesamt also maximal 6.000 Euro pro Person.

Seit 20. April läuft die zweite Phase des Härtefallfonds. In dieser Phase können auch Mehrfachversicherte einen Antrag stellen. Zudem wurden die Einkommensober- und –untergrenzen aufgehoben. 
Wichtige Neuerung: Der bisherige Betrachtungszeitraum wird um weitere drei Monate (bis zum 15.9.2020) verlängert und Jungunternehmer können auch bei Gründung zwischen 2018 und 2020 Hilfe beantragen. Als weitere Adaptierungen gilt ab sofort eine Mindestförderhöhe von 500 Euro pro Monat, womit individuelle Härtefälle und etwaige Investitionen aufgefangen werden sollen.
Information der WKOHärtefall-Fonds Verbesserungen

Non-profit Organisationen sind von der Richtlinie nicht umfasst. Es wird derzeit mit Hochdruck an einem Unterstützungspaket für den gesamten NPO-Bereich gearbeitet. Darunter fallen auch die meisten Kulturorganisationen und -einrichtungen, die besonders heftig von der Corona-Krise getroffen wurden und vielfach auch länger unter den Auswirkungen zu leiden haben werden. Dabei ist an eine möglichst bald startende Erstzahlung an alle Organisationen gedacht, die sich bereits in großer Not befinden. Dem sollen weitere Hilfen folgen, die sich, ähnlich wie in der Wirtschaft, an den realen Einbußen im Zusammenhang mit COVID-19 orientieren sollen.

Informationen der WKO:
WKO: Härtefall-Fonds

Musikschaffende
Kultur-Katastrophenfonds für Musikschaffende der AKM und OESTIG
Die Verwertungsgesellschaften AKM & austro mechana und die Österreichische Interpretengesellschaft (OESTIG) haben einen Kultur-Katastrophenfonds in Höhe von einer Million Euro eingerichtet. Dieser steht ausschließlich Musik-Urheberinnen/Urhebern zur Verfügung, die durch signifikante Tantiemen- oder Honorarausfälle in finanzielle Not geraten und dadurch existentielle Probleme bekommen.

Hilfsprogramm für heimische Musiklabels
LSG Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten Ges.m.bH
Der Verband der österreichischen Musikwirtschaft startet ein 1 Million Euro schweres Hilfsprogramm für heimische Musiklabels.
Förderbedingungen und Formulare: LSG-Hilfsprogramm für Musiklabels aufgrund der Corona-Krise

Bildende Kunstschaffende
SKE-Fonds der Bildrecht Verwertungsgesellschaft für bildende Künstlerinnen/Künstler
Künstlerinnen, Künstler und Kreative, die aufgrund der Corona-Krise in außerordentliche wirtschaftliche Bedrängnis geraten, können finanzielle Unterstützung aus dem Bildrecht-Überbrückungsfonds beantragen. Bei diesem Fonds handelt es sich um eine Förderung aus dem SKE-Fonds (Soziale und kulturelle Einrichtungen) der Bildrecht, die nicht zurückgezahlt werden muss.
Corona-Überbrückungsfonds - Bildrecht

Filmschaffende
SKE-Fonds der VdFS Verwertungsgesellschaft für Filmschaffende 

Die VdFS-Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden hat einen eigenen Fonds für soziale Notfälle eingerichtet. Dieser soll Verdienstentgänge, die aufgrund von abgesagten Filmproduktionen bzw. sonstigen stornierten Aufträgen entstehen, abfedern. Der Zuschuss kann auch von Bezugsberechtigten, die 2020 bereits einen Lebenskostenzuschuss erhalten haben, in Anspruch genommen werden.
Aktuelle Informationen der VdFS zur Corona-Krise

Audiovisuelle Medien
SKE-Fonds der VAM Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien

Die VAM - Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien GmbH hat einen Katastrophenfonds in Höhe 250.000 Euro eingerichtet. Für Schäden, die aufgrund der Corona-Krise entstanden sind, kann ein Ersatz bis zur Höhe von 10.000 Euro je Bezugsberechtigtem gewährt werden.
VAM-Katastrophenfonds

Schriftstellerinnen/Schriftsteller und Übersetzerinnen/Übersetzer
Sozialfonds der Literar-Mechana für Autorinnen/Autoren und Übersetzerinnen/Übersetzer
Die Literar Mechana hat einen Sonderfonds mit 1 Million EUR aus SKE-Mitteln (aus sozialen und kulturellen Zwecken dienenden Einrichtungen) eingerichtet und leistet für bisherige Mitglieder Zuschüsse zu Honorarausfällen bei ersatzlos ausgefallenen Veranstaltungen. Unterstützungen sind sofort möglich. Anfragen bitte an: rauch@literar.at

Tonträger und Musikvideos - Interpretinnen/Interpreten und Produzentinnen/Produzenten
LSG Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten Ges.m.bH
Für Mitglieder, Interpretinnen/Interpreten und Produzentinnen/Produzenten gibt es einmalige oder wiederkehrende, individuelle Hilfestellung zur Unterstützung ihrer wirtschaftlichen, ideellen oder rechtlichen Lage. Aktuelle Informationen unter LSG-Interpreten 

Zur Bewältigung der Corona-Krise gibt es ein besonderes Kurzarbeitsmodell, das auch von Kultureinrichtungen genutzt werden kann. Damit wird es möglich, die Arbeitszeit auf 10% zu reduzieren (zeitweise sind null Stunden möglich) und Arbeiternehmerinnen/Arbeitnehmer trotzdem in einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis bei fast vollem Lohnausgleich zu behalten. Das AMS ersetzt der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber gemäß festgelegten Pauschalsätzen die Kosten für die Ausfallstunden. Ziel ist, so viele Menschen wie möglich in Beschäftigung zu halten und Kündigungen oder einvernehmliche Lösungen aufgrund der Krise zu vermeiden.

AMS-Information zu COVID-19-Kurzarbeitsmodell

WKO-Factsheet zu Corona-Kurzarbeit (PDF)

WKO-Information - FAQ Corona-Kurzarbeit

Antragsberechtigt sind selbständig tätige Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Medienkunst, Musik, Darstellende Kunst und Film, die aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notlage geraten sind, das 18. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben.

Achtung: Die Stipendien werden projektbezogen vergeben, der Nachweis einer Hilfsbedürftigkeit ist daher nicht notwendig und der Bezug anderer Unterstützungsleistungen kein Hindernis. Voraussetzung ist nur, dass dasselbe Projekt, für das das Stipendium vergeben wird, nicht bereits auf andere Weise gefördert wird.

Alle Informationen über Antragskriterien und benötigte Unterlagen stehen unter stiftung-oesterreich.at zur Verfügung.

Welche indirekten Unterstützungsmaßnahmen gibt es für Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler?

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) hat ein Maßnahmenpaket geschnürt, um bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen Dienstgeberinnen und Dienstgeber zu unterstützen.

Informationsseite der ÖGK 

Die österreichischen Sozialversicherungsträger (SVS) bieten Betroffenen die Möglichkeit, die Sozialversicherungsbeiträge stunden zu lassen oder in Raten zu bezahlen sowie die Beitragsgrundlage herabzusetzen. Zudem ist auch eine gänzliche oder teilweise Nachsicht der Verzugszinsen möglich.

Informationsseite der SVS: Maßnahmen im Beitragsbereich 

Bei Liquiditätsengpässen, die auf die Corona-Krise zurückzuführen sind, bietet das Finanzministerium Möglichkeiten für steuerliche Erleichterungen: 

Informationsseite und Vorlagen des Finanzministeriums betreffend Steuererleichterungen

Sonderregelungen des Finanzministeriums betreffend Coronavirus (PDF, 55 KB) (PDF)

Zur Sicherung der Liquidität von Veranstaltern soll in den nächsten Tagen eine entsprechende Verordnung in Kraft treten. Vorgesehen ist, dass für Tickets bis zu einem Wert von 70 Euro ein Gutschein ausgestellt wird. Für teurere Karten kann man sich bis zu 180 Euro auszahlen lassen. Ein etwaiger Betrag, der den addierten Gesamtwert von 250 Euro übersteigt, wird wiederum in einen Gutschein umgewandelt. Gültig sind diese bis Ende 2022. Wurden die Gutscheine bis dahin nicht konsumiert, hat man Anspruch auf eine Rückerstattung.

Was gilt für Veranstaltungen & Projekte?

Einen generellen Anspruch auf Entschädigung für entgangene Einnahmen gibt es nicht. Künstler und Kultureinrichtungen können sich an folgende Stellen wenden:
Covid 19-Fonds der Künstler-Sozialversicherung, den Härtefallfonds der WKÖ sowie an die entsprechenden Verwertungsgesellschaften. 

Bitte informieren Sie umgehend die zuständige Fachabteilung. Wir bemühen uns, unbürokratisch eine praktikable und treffsichere Lösung für jeden Förderfall zu finden. Unser Ziel ist, dass Veranstalterinnen und Veranstalter im Hinblick auf die Förderung durch eine Absage weder besser noch schlechter gestellt wird als bei der geplanten Abhaltung der Veranstaltung.

Wir ersuchen Sie, im Falle von notwendig gewordenen Absagen, Aufzeichnungen zu führen und alle diesbezüglichen Dokumentationen und Nachweise für die Abrechnung bereitzuhalten.

Erst nach Prüfung Ihrer Abrechnungsunterlagen und Feststellung der Plausibilität kann eine endgültige Auskunft erteilt werden. Grundsätzlich werden Sie ersucht, schadensmindernde Maßnahmen zu setzen und die Kosten möglichst gering zu halten. Wie mit bestimmten vertraglichen Verpflichtungen umzugehen ist, hängt vom Einzelfall ab (Art der Leistung, Stadium der Erfüllung, Verwertbarkeit für andere Vorhaben) und muss primär von Ihnen beurteilt werden.

Kann ein Vorhaben zeitlich und/oder inhaltlich nicht wie geplant durchgeführt werden, ersuchen wir Sie, die zuständige Fachabteilung zu informieren, damit eine Umwidmung vorgenommen werden kann. Sind mit der Verschiebung/Änderung Mehrkosten verbunden, bemühen wir uns, im Rahmen der budgetären Möglichkeiten mit Ihnen eine Lösung zu erarbeiten. Beachten Sie, dass sämtliche bereits entstandenen Kosten belegt werden müssen.

Nehmen Sie bei einer Absage, Verschiebung oder Veränderung unbedingt auch rasch Kontakt mit sämtlichen anderen fördernden Einrichtungen auf!
Wir sind mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Bundesländern in Kontakt, um die Vorgangsweise im Interesse der Förderungsnehmerinnen und Förderungsnehmer bestmöglich abzustimmen.

Um die Liquidität der Kulturbetriebe sicherzustellen sind wir bemüht, bereits bewilligte Fördertranchen möglichst rasch auszuzahlen. Bitte informieren Sie die zuständige Fachabteilung.

Die bestehenden Einreichtermine bleiben aufrecht. Nachreichungen von detaillierten Informationen können auch nach der Frist übermittelt werden. Beiratssitzungen finden weiterhin statt.

Auch wenn bedingt durch die Corona-Krise nicht alle Aktivitäten stattfinden, kann die Jahresförderung im vollem Umfang ausbezahlt werden. Damit soll die Aufrechterhaltung des Betriebs und die Weiterbeschäftigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichergestellt werden.

Bitte nehmen Sie bei Verschiebungen oder Absagen umgehend Kontakt mit der Exekutivagentur für Bildung, Audivisuelles und Kultur (EACEA) auf und achten Sie auf eine genaue Dokumentation aller Änderungen. Die EACEA wird jeden Fall individuell prüfen. Es wird angeraten, wirtschaftlich und sparsam vorzugehen und Stornobedingungen bei Absagen zu befolgen. 

Bei EU-Kofinanzierungen durch das BMKOES informieren Sie bitte auch die zuständige Fachabteilung:
international-kultur@bmkoes.gv.at

Weitere Informationen:

 

Was ist bei der Abrechnung von Förderungen zu beachten?

Bitte informieren Sie rechtzeitig die entsprechende Fachabteilung und suchen Sie bei der Förderkontrolle per Mail um Fristverlängerung an.
Es genügt ein formloses E-Mail an foerderkontrolle32@bmkoes.gv.at mit einer kurzen Begründung und der Angabe eines realistischen Durchführungszeitpunkts.

  • Bitte achten Sie darauf, dass die Unterlagen vollständig sind.
  • Führen Sie die Geschäftszahl an.
  • Wenn möglich, ersuchen wir Sie, die Unterlagen elektronisch zu übermitteln.
    Bitte beachten Sie dabei die Höchstgrenze von 20 MB.

In Papierform eingelangte Nachweisunterlagen werden gesammelt und zu einem späteren Zeitpunkt bearbeitet.
 
Wir bemühen uns um rasche Bearbeitung aller Anliegen.
 

 

Durch eine Novellierung der COVID-19-Lockerungsverordnung, die seit heute in Kraft ist, entfällt die 10m2-Regel für Kundenbereiche von Betriebsstätten (Handel, Dienstleistungen) sowie für Besucherbereiche von beispielsweise Museen und Ausstellungen. Weiterhin muss der Mindestabstand von einem Meter eingehalten werden.

Im Freiluftbereich der Kundenbereiche von Betriebsstätten und Märkten im Freien gibt es keine MNS-Pflicht mehr.