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FAQ: Auswirkungen des Coronavirus auf Kunst und Kultur

Hotline Kunst und Kultur

Im Maßnahmen-Mix der Bundesregierung zur Bekämpfung der Auswirkungen des Coronavirus sind eine Reihe von Unterstützungen für den Kulturbereich enthalten. Wir haben die wichtigsten und häufigsten Fragen und Antworten für Sie knapp zusammengefasst. Wir weisen darauf hin, dass die Aktualisierung der Informationen auf dieser Webseite nach Erlass der jeweils aktuellen Verordnung erfolgt.

COVID-19-Informations-Service
Kulturinstitutionen bzw. im Bereich Kunst und Kultur tätige Personen, die spezielle Fragen zu Maßnahmen und Unterstützungen betreffend die COVID-19-Pandemie haben, erreichen uns entweder per E-Mail: iv11@bmkoes.gv.at oder unter der Nummer +43 1 71606 851 185 (Mo-Fr: 9 bis 15 Uhr).

Für spezifische Fragen zu einzelnen Projekten wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Fachabteilung in der Sektion Kunst und Kultur: Liste Fachabteilungen der Sektion Kunst und Kultur

Darüber hinaus und wenn Sie nicht sicher sind, wer für Ihr Anliegen zuständig ist, verwenden Sie  bitte die Serviceadresse: kunstkultur@bmkoes.gv.at

Speziell für Unternehmen wurde eine Informationsseite und eine Informationsstelle im Finanzministerium eingerichtet.
Hotline 050-233 770
Mo bis Do von 7:30 bis 15:30 Uhr und Fr von 7:30 bis 12:00 Uhr

Information des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz:
Empfehlungen für die inhaltliche Gestaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes für Veranstaltungen im Bereich von Kunst und Kultur (PDF, 491 KB)  (Stand: 28. September 2020)

COVID-19-Gesundheitskrise – Unterstützungsmaßnahmen für den Kunst- und Kulturbereich im Überblick (PDF, 137 KB) (Stand 19.08.2021)

Erlässe und Verordnungen

Auf der Webseite des Gesundheitsministeriums finden Sie alle derzeit geltenden Erlässe und Verordnungen zum Coronavirus.

Covid-Schutzmaßnahmen für den Kulturbereich

Ab Montag 22. November gilt eine bundesweiter Lockdown.

  • Veranstaltungen/Zusammenkünfte sind grundsätzlich untersagt, bis auf einige Ausnahmen: Regelungen für Veranstaltungen (ab 22.11.2021)
    • Ausnahme: Proben und künstlerische Darbietungen in fixer Zusammensetzung ohne Publikum, die zu beruflichen Zwecken erfolgen (ein COVID-19-Präventionskonzept ist auszuarbeiten und ein COVID-19-Beauftragter zu bestellen)
  • Theater, Konzerthäuser, Kinos, Varites und Kabaretts sind geschlossen.
  • Bibliotheken, Museen, Kunsthallen, kulturelle Ausstellungshäuser, Galerien, Büchereien und Archive sind geschlossen.
  • Buchhandlungen sind geschlossen. Manche Buchhändler bieten Lieferservice bzw. Click&Collect an.

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz informiert über die aktuellen Maßnahmen

Reisebeschränkungen
Auskünfte zu Reisebeschränkungen/-warnungen gibt die Notfall-Hotline des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten:
Tel: +43-1-90115-4411
E-Mail: buergerservice@bmeia.gv.at
App für Ihr Smartphone: www.auslandsservice.at

Ehe man eine Auslandsreise bucht oder antritt, sollte man die aktuellsten Einreisebestimmungen nochmals checken, denn vieles ist derzeit im Fluss – Lockerungen wie Verschärfungen.
Weiterführende Infos: BMEIA Reiseinformationen 

Bei Fragen rund um Quarantänebestimmungen bei Einreise aus dem Ausland ist die AGES zuständig.
Tel: +43 0800/555621

Welche direkten Unterstützungsmaßnahmen gibt es für Kultureinrichtungen und Künstler:innen?

Der seit 2015 existierende Unterstützungsfonds des Künstler-Sozialversicherungsfonds stellt Künstler:innen Beihilfen für Einkommenseinbußen in besonders berücksichtigungswürdigen Notfällen zur Verfügung.

Als Ergänzung zu den bisher möglichen Unterstützungsmöglichkeiten wurde der COVID-19-Fonds zur Abfederung von Einnahmenausfällen anlässlich des Ausbruchs von COVID-19 mit einem Volumen von 40 Mio. Euro eingerichtet.

Zusätzlich zu Künstler:innen können auch Kulturvermittler:innen diese Beihilfe beantragen (unselbständig wie selbständig Tätige).

Der Covid-19-Fonds wurde als Auffangnetz für jene Künstler:innen bzw. Kulturvermittler:innen konzipiert, die weder für die Überbrückungsfinanzierung der SVS noch den Härtefallfonds der WKO antragsberechtigt sind.

Die Phase 4 startete am 2. August 2021 und endet am 31. Dezember 2021 um 23:59 (MEZ). In diesem Zeitraum kann einmalig eine Beihilfe in Höhe von 1.000 Euro beantragt und bewilligt werden.

Zur Einleitung des Verfahrens können Sie unter KSVF-COVID-19-Beihilfe einen Antrag stellen.

Für Einkommensausfälle durch die Corona-Maßnahmen wurde eine eigene Service-Seite eingerichtet: KSVF-Service-Fonds

Information zu Richtlinien: Gewährung von nicht rückzahlbaren Beihilfen aus dem COVID-19-Fonds (PDF, 647 KB)

Es wurde ein eigener Überbrückungsfinanzierungsfonds für Künstler:innen eingerichtet. Der Fonds hat derzeit ein Volumen von 150 Millionen Euro.

Der Fonds verfolgt das Ziel, Künstlerinnen und Künstlern, die durch die Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 besonders betroffen sind, eine spezifische Unterstützung zukommen zu lassen, da sie von diesen Maßnahmen als erste betroffen waren und die Einschränkungen ihre Verdienstmöglichkeiten besonders lange schmälern werden.

Die Beihilfe betrug für das 3. Quartal 2021 max. 1.800,00 Euro und wurde in Form einer Einmalzahlung angewiesen. Anträge waren bis 31.10.2021 möglich.

Etwaige bereits geleistete Zahlungen aus dem Härtefallfonds der WKO werden abgezogen.

Als Künstler:innen sind jene Personen zu verstehen, die Kunst und Kultur schaffen, ausüben, vermitteln oder lehren. Abgewickelt werden die Förderungen nach diesem Bundesgesetz von der SVS.

Weitere Informationen

Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstler:innen

Richtlinie für die Gewährung von Überbrückungsfinanzierungen im Rahmen des Bundesgesetzes über die Errichtung eines Fonds für eine Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstlerinnen und Künstler (PDF, 135 KB)

Hotline der SVS: 050 808 808

Der NPO-Unterstützungsfonds wurde um das 1. und 2. Quartal 2021 verlängert. Anträge für das erste Halbjahr 2021 konnten bis 15. Oktober 2021 gestellt werden. 

Infoservice zum NPO-Fonds
Website: NPO-Fonds

NPO-Service-Hotline:
Montag - Freitag: 8.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 8.00 - 15.00 Uhr
Tel.: +43 1 267 52 00
E-Mail: info@npo-fonds.at

Die Veranstaltungsbranche gehört zu den Hauptbetroffenen der Coronakrise. 2021 soll Schritt für Schritt wieder zurück in eine gewisse Normalität führen. Die Bundesregierung hat daher einen Schutzschirm für Veranstaltungen in der Höhe von 300 Mio. Euro bereitgestellt, um trotz der COVID-19-Krise Anreiz und Sicherheit für die künftige Planung von Veranstaltungen (z.B. Sport- und Kulturveranstaltungen, Kongresse, Messen und Märkte) zu geben. Der Schutzschirm stellt sicher, dass nicht stornierbare Kosten ersetzt werden, falls ein Event dann doch abgesagt werden muss. Förderbare Kosten sind nicht mehr stornierbare Aufwendungen für Leistungen Dritter in der Wertschöpfungskette (z.B. Lieferanten, Technik, Catering, Künstler:innen, Bar, Service, Florist:innen, Veranstaltungsort, Rückabwicklungskosten, Werbekostenzuschüsse), sowie Personalkosten, die unmittelbar mit der Planung und Durchführung der förderungsgegenständlichen Veranstaltung zusammenhängen.

Der Schutzschirm II mit erhöhter Haftungssumme von 10 Mio. pro Veranstalter kann bei der ÖHT beantragt werden. Die Beantragung war bis Ende Oktober 2021 möglich. Wie beim Schutzschirm I können Veranstaltungen, die bis Ende 2022 stattfinden, eingereicht werden.

Abwicklung der Förderung erfolgt über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank.

Weitere Informationen auf der Webseite der ÖHT

Der mit zwei Milliarden Euro dotierte Härtefall-Fonds ist eine Förderung der Bundesregierung für Selbständige. Mit dem Förder-Instrument sollen Unternehmer:innen Unterstützung für ihre persönlichen Lebenshaltungskosten bekommen.

Der Härtefall-Fonds ist ein Teil des umfassenden Hilfspaketes, das die Bundesregierung zur Unterstützung der Wirtschaft in der Corona-Krise geschnürt hat. Weitere Unterstützung für die betroffenen Unternehmen stehen über die Corona-Kurzarbeit, den Corona-Hilfsfonds (mit Zuschüssen und Garantien), Kreditgarantien und Haftungen, aber auch über die Möglichkeiten zu Steuerstundungen zur Verfügung.

Im Rahmend der Phase 3 können bis 31. Oktober 2021 Förderungen für bis zu drei Betrachtungszeiträume (Juli, August, September 2021) rückwirkend beantragt werden.

Informationen des Finanzministeriums (BMF): FAQ-Corona-Hilfspaket der Österreichischen Bundesregierung

Mit dem Comeback Zuschuss wird es unabhängigen Filmproduktionsunternehmen ermöglicht, COVID-19 bedingt unterbrochene oder verschobene Dreharbeiten von Kino- und TV-Produktionen fortsetzen zu können.
Zum einen sollen dadurch Produktionen, die bereits mit den Dreharbeiten begonnen haben und Einschränkungen durch COVID-19 bedingte Maßnahmen erleiden, die Produktion trotzdem fertigstellen können. Zum anderen sollen Produktionen trotz möglicher neuerlicher Einschränkungen bei Dreharbeiten in Zusammenhang mit COVID-19 starten können.

Details zu den Förderungsvoraussetzungen, Einreichkriterien und förderbaren Kosten finden Sie in der Sonderrichtlinie (BMDW gemeinsam mit dem BMKÖS): Comeback Zuschuss für Film- und TV-Produktionen
Ab sofort beantragbar im Austria Wirtschaftsservice "aws Fördermanager": foerdermanager.aws.at/#/
Bei Fragen steht das FISA-Team zur Verfügung: filmstandort-austria.at

Informationen zu Covid-Unterstützungen auf der Webseite des Austria Wirtschaftsservice: aws.at

 

Musikschaffende
Kultur-Katastrophenfonds für Musikschaffende der AKM und OESTIG
Die Verwertungsgesellschaften AKM & austro mechana und die Österreichische Interpretengesellschaft (OESTIG) haben einen Kultur-Katastrophenfonds in Höhe von einer Million Euro eingerichtet. Dieser steht ausschließlich Musik-Urheber:innen zur Verfügung, die durch signifikante Tantiemen- oder Honorarausfälle in finanzielle Not geraten und dadurch existentielle Probleme bekommen.

Hilfsprogramm für heimische Musiklabels
LSG Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten Ges.m.bH
Die bestehende Produktionsförderung der LSG für Alben und Musikvideos wird verdoppelt. Im Rahmen dieser Förderaktion können in 2020 anfallende Produktionskosten von Alben- und Musikvideo-Produktionen durch nicht rückzahlbare Zuschüsse unterstützt werden. Abhängig von der jeweiligen Förderkategorie variieren diese Zuschüsse von 1.000 bis maximal 50.000 Euro. Darüber hinaus wird die Eintrittsschwelle für Förderungen gesenkt. Schon ab einem Tantiemenaufkommen von 500 Euro pro Jahr können Labels Produktionskostenzuschüsse beziehen. Damit steht diese Förderung auch aktiven Kleinlabels offen.
Förderbedingungen und Formulare: LSG-Hilfsprogramm für Musiklabels aufgrund der Corona-Krise

Bildende Kunstschaffende
SKE-Fonds der Bildrecht Verwertungsgesellschaft für bildende Künstler:innen
Künstler:innen und Kreative, die aufgrund der Corona-Krise in außerordentliche wirtschaftliche Bedrängnis geraten, können finanzielle Unterstützung aus dem Bildrecht-Überbrückungsfonds beantragen. Bei diesem Fonds handelt es sich um eine Förderung aus dem SKE-Fonds (Soziale und kulturelle Einrichtungen) der Bildrecht, die nicht zurückgezahlt werden muss.
Corona-Überbrückungsfonds - Bildrecht

Filmschaffende
SKE-Fonds der VdFS Verwertungsgesellschaft für Filmschaffende 

Die VdFS-Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden hat einen eigenen Fonds für soziale Notfälle eingerichtet. Dieser soll Verdienstentgänge, die aufgrund von abgesagten Filmproduktionen bzw. sonstigen stornierten Aufträgen entstehen, abfedern. Der Zuschuss kann auch von Bezugsberechtigten, die 2020 bereits einen Lebenskostenzuschuss erhalten haben, in Anspruch genommen werden.
Aktuelle Informationen zu SKE des VdFS

Schriftsteller:innen und Übersetzer:innen
Sozialfonds der Literar-Mechana für Autor:innen und Übersetzer:innen
Die Literar Mechana hat einen Sonderfonds mit 1 Million EUR aus SKE-Mitteln (aus sozialen und kulturellen Zwecken dienenden Einrichtungen) eingerichtet und leistet für bisherige Mitglieder Zuschüsse zu Honorarausfällen bei ersatzlos ausgefallenen Veranstaltungen. Unterstützungen sind sofort möglich. Anfragen bitte an: rauch@literar.at

Tonträger und Musikvideos - Interpret:innen und Produzent:innen
LSG Wahrnehmung von Leistungsschutzrechten Ges.m.bH
Für Mitglieder, Interpret:innen und Produzent:innen gibt es einmalige oder wiederkehrende, individuelle Hilfestellung zur Unterstützung ihrer wirtschaftlichen, ideellen oder rechtlichen Lage. Aktuelle Informationen unter LSG-Interpreten 

Zur Bewältigung der Corona-Krise gibt es ein besonderes Kurzarbeitsmodell, das auch von Kultureinrichtungen genutzt werden kann. Damit wird es möglich, die Arbeitszeit auf 10% zu reduzieren (zeitweise sind null Stunden möglich) und Arbeiternehmer:innen trotzdem in einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis bei fast vollem Lohnausgleich zu behalten. Das AMS ersetzt dem/der Arbeitgeber:in gemäß festgelegten Pauschalsätzen die Kosten für die Ausfallstunden. Ziel ist, so viele Menschen wie möglich in Beschäftigung zu halten und Kündigungen oder einvernehmliche Lösungen aufgrund der Krise zu vermeiden.

AMS-Information zu COVID-19-Kurzarbeitsmodell

Corona Kurzarbeit seit 1.10.2020

Welche indirekten Unterstützungsmaßnahmen gibt es für Kultureinrichtungen und Künstler:innen?

Die österreichischen Sozialversicherungsträger (SVS) bieten Betroffenen die Möglichkeit, die Sozialversicherungsbeiträge stunden zu lassen oder in Raten zu bezahlen sowie die Beitragsgrundlage herabzusetzen. Zudem ist auch eine gänzliche oder teilweise Nachsicht der Verzugszinsen möglich.

Informationsseite der SVS: Maßnahmen im Beitragsbereich 

Bei Liquiditätsengpässen, die auf die Corona-Krise zurückzuführen sind, bietet das Finanzministerium Möglichkeiten für steuerliche Erleichterungen: 

Informationsseite und Vorlagen des Finanzministeriums betreffend Steuererleichterungen

Sonderregelungen des Finanzministeriums betreffend Coronavirus (PDF, 55 KB) (PDF)

Die Gutscheinlösung wird bis Ende 2021 verlängert. Vorgesehen ist weiterhin, dass für Tickets bis zu einem Wert von 70 Euro ein Gutschein ausgestellt wird. Für teurere Karten kann man sich bis zu 180 Euro auszahlen lassen. Ein etwaiger Betrag, der den addierten Gesamtwert von 250 Euro übersteigt, wird wiederum in einen Gutschein umgewandelt. Gültig sind diese bis Ende 2023. Wurden die Gutscheine bis dahin nicht konsumiert, hat man Anspruch auf eine Rückerstattung.

Die entsprechende Rechtsgrundlage bildet das Kunst-, Kultur- und Sportsicherungsgesetz

Was gilt für Veranstaltungen & Projekte?

Einen generellen Anspruch auf Entschädigung für entgangene Einnahmen gibt es nicht. Künstler und Kultureinrichtungen können sich an folgende Stellen wenden:
Covid 19-Fonds der Künstler-Sozialversicherung, den Härtefallfonds der WKÖ sowie an die entsprechenden Verwertungsgesellschaften. 

Für vom Lockdown in den Monaten November und Dezember unmittelbar betroffenen Betriebe wird ein Umsatzersatz zur Verfügung gestellt. Voraussetzung ist, dass der Betrieb Umsatzsteuer abführt. Weitere Informationen unter Lockdown-Umsatzersatz (COFAG).

Ein Ersatz für indirekt betroffene Branchen ist in Arbeit.

Bitte informieren Sie umgehend die zuständige Fachabteilung. Wir bemühen uns, unbürokratisch eine praktikable und treffsichere Lösung für jeden Förderfall zu finden. Unser Ziel ist, dass Veranstalter:innen im Hinblick auf die Förderung durch eine Absage weder besser noch schlechter gestellt wird als bei der geplanten Abhaltung der Veranstaltung.

Wir ersuchen Sie, im Falle von notwendig gewordenen Absagen, Aufzeichnungen zu führen und alle diesbezüglichen Dokumentationen und Nachweise für die Abrechnung bereitzuhalten.

Erst nach Prüfung Ihrer Abrechnungsunterlagen und Feststellung der Plausibilität kann eine endgültige Auskunft erteilt werden. Grundsätzlich werden Sie ersucht, schadensmindernde Maßnahmen zu setzen und die Kosten möglichst gering zu halten. Wie mit bestimmten vertraglichen Verpflichtungen umzugehen ist, hängt vom Einzelfall ab (Art der Leistung, Stadium der Erfüllung, Verwertbarkeit für andere Vorhaben) und muss primär von Ihnen beurteilt werden.

Kann ein Vorhaben zeitlich und/oder inhaltlich nicht wie geplant durchgeführt werden, ersuchen wir Sie, die zuständige Fachabteilung zu informieren, damit eine Umwidmung vorgenommen werden kann. Sind mit der Verschiebung/Änderung Mehrkosten verbunden, bemühen wir uns, im Rahmen der budgetären Möglichkeiten mit Ihnen eine Lösung zu erarbeiten. Beachten Sie, dass sämtliche bereits entstandenen Kosten belegt werden müssen.

Um die Liquidität der Kulturbetriebe sicherzustellen, sind wir bemüht, bereits bewilligte Fördertranchen möglichst rasch auszuzahlen. Bitte informieren Sie die zuständige Fachabteilung.

Um die Liquidität der Kulturbetriebe sicherzustellen sind wir bemüht, bereits bewilligte Fördertranchen möglichst rasch auszuzahlen. Bitte informieren Sie die zuständige Fachabteilung.

Die bestehenden Einreichtermine bleiben aufrecht. Nachreichungen von detaillierten Informationen können auch nach der Frist übermittelt werden. Beiratssitzungen finden weiterhin statt.

Auch wenn bedingt durch die Corona-Krise nicht alle Aktivitäten stattfinden, kann die Jahresförderung in vollem Umfang ausbezahlt werden. Damit soll die Aufrechterhaltung des Betriebs und die Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter:innen sichergestellt werden.

Bitte nehmen Sie bei Verschiebungen oder Absagen umgehend Kontakt mit der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) auf und achten Sie auf eine genaue Dokumentation aller Änderungen. Die EACEA wird jeden Fall individuell prüfen. Es wird angeraten, wirtschaftlich und sparsam vorzugehen und Stornobedingungen bei Absagen zu befolgen. 

Bei EU-Kofinanzierungen durch das BMKOES informieren Sie bitte auch die zuständige Fachabteilung:
international-kultur@bmkoes.gv.at

Weitere Informationen:

 

Was ist bei der Abrechnung von Förderungen zu beachten?

Bitte informieren Sie rechtzeitig die entsprechende Fachabteilung und suchen Sie bei der Förderkontrolle per Mail um Fristverlängerung an.
Es genügt ein formloses E-Mail an foerderkontrolle32@bmkoes.gv.at mit einer kurzen Begründung und der Angabe eines realistischen Durchführungszeitpunkts.

  • Bitte achten Sie darauf, dass die Unterlagen vollständig sind.
  • Führen Sie die Geschäftszahl an.
  • Wenn möglich, ersuchen wir Sie, die Unterlagen elektronisch zu übermitteln.
    Bitte beachten Sie dabei die Höchstgrenze von 20 MB.

In Papierform eingelangte Nachweisunterlagen werden gesammelt und zu einem späteren Zeitpunkt bearbeitet.
 
Wir bemühen uns um rasche Bearbeitung aller Anliegen.