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Coronakrise: Aktuelle Informationen

Kogler und Mayer: Rettungsschirm für Veranstaltungsbranche

Schutzschirm von 300 Millionen Euro für die österreichische Veranstaltungsbranche

"Wir wollen weiterhin verantwortungsvoll geplante Veranstaltungen im Kulturbereich und im Sport ermöglichen. Der Veranstaltungsbranche wollen wir mit einem mit 300 Mio. Euro dotierten Schutzschirm Planungssicherheit bieten. Dieser Schutzschirm soll Ausfälle, wenn Veranstaltungen pandemiebedingt nicht, oder nur eingeschränkt stattfinden können, abdecken", erklärte Vizekanzler Kogler bei der Pressekonferenz der Regierung am 29. September zu Maßnahmen gegen die Coronakrise.

Der neue Schutzschirm soll im Fall von Corona-bedingten Absagen oder eingeschränkten Durchführungen Ausgaben ersetzen, die nicht mehr stornierbar sind. Die Pandemie-Situation wird angesichts der weltweit steigenden Zahlen angespannt bleiben. Der Schutzschirm soll in dieser schwierigen Lage VeranstalterInnen helfen und zur Planungssicherheit beitragen.

Staatssekretärin Andrea Mayer ergänzte: "Ein entscheidendes Element dieses Schutzschirms ist die Planungssicherheit. Niemand kann sagen, wann wir zu einer Normalität zurückkehren können. Deshalb ist dieser Schirm so wichtig. Von dieser Maßnahme profitieren KulturveranstalterInnen aller Art, die unter Berücksichtigung der Corona-Schutzmaßnahmen planen. Der Schutzschirm umfasst internationale Kongresse, wie kleine Kulturveranstaltungen, mehrteilige Theaterfestivals oder Konzertzyklen. Er ist eine Art Versicherung, die den Erhalt der Veranstaltungsbranche und die damit verbundene Wertschöpfungskette vom Handwerker bis hin zu den Künstlerinnen und Künstlern sichert. Wo jede Versicherung aussteigt, springt der Staat ein."

Neue Maßnahmen ab 21. September

Am 17. September präsentierte die Regierung weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen. Mit den neuen Maßnahmen sollen nicht nur die gesundheitlichen Risiken begrenzt werden, sondern auch die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft sowie den Arbeitsmarkt reduziert werden.

Die Neuerungen ab Montag, 21. September 2020, im Überblick:

  1. Reduktion sozialer Kontakte: Sämtliche privaten Zusammenkünfte im Inneren mit max. 10 Personen am Tisch – im Freien sind max. 100 Personen erlaubt. Ausgenommen davon bleiben Begräbnisse. Der private Wohnbereich ist davon nicht betroffen.
  2. Gastronomie: Die Konsumation ist nur mehr an Sitzplätzen erlaubt, die maximale Personenanzahl je Tisch liegt bei 10 Personen. Barbetrieb ist nicht erlaubt. Sperrstunde ist bundesweit um 1 Uhr nachts (auch für geschlossene Veranstaltungen). Der Mund-Nasen-Schutz ist verpflichtend, außer am Tisch.
  3. MNS: Verpflichtender Mund-Nasen-Schutz (MNS) im Handel und in Dienstleistungsbetrieben, in der Gastronomie (außer am Sitzplatz), auf Märkten, Messen, im medizinischen Bereich, in Öffis und bei Behörden.

Die Ansteckungen seien vielfach auf den privaten Bereich zurückzuführen und würden vor allem in geschlossenen Räumen passieren, etwa bei Geburtstagsfeiern oder beim gemeinsamen Fußballschauen, gab Vizekanzler und Bundesminister für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, Werner Kogler, zu bedenken. Bei Großveranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen, die über ein Präventionskonzept verfügen, sind indoor max. 1.500 und outdoor max. 3.000 Personen erlaubt.

"Im Sport- und Kulturbereich wurde sehr viel in die Sicherheitskonzepte investiert. Es gibt kaum Ansteckungen aus diesen Bereichen. Daher bleiben die Vorgaben für maximale Zuschauerzahlen unverändert", so Kogler. "Wir folgen weiterhin dem Grundsatz: So wenig einschränken wie nötig und so viel zulassen wie möglich. Jetzt sind wir alle gefordert. Noch immer gilt: Hausverstand und Eigenverantwortung. Schauen wir weiter aufeinander“, schließt Kogler.

Neues Corona-Kurzarbeitsmodell ab Oktober

Die Regierung hat sich mit den Sozialpartnern auf ein neues Corona-Kurzarbeitsmodell geeinigt. Es soll ab Oktober für sechs Monate gelten. Die Mindestarbeitszeit wird von 10 auf 30 Prozent angehoben, die Nettoersatzrate für Beschäftigte bleibt bei 80 bis 90 Prozent.

"Die Sozialpartnerschaft war und ist eine Stärke Österreichs. Gerade in dieser Corona-Krise sehen wir, wie wichtig die Zusammenarbeit der Regierung mit ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen auf Augenhöhe ist. Bisher konnten mit der Kurzarbeit viele Arbeitsplätze gesichert werden. Damit diese Menschen auch im Herbst und Winter ihre Arbeit nicht verlieren, wird die Kurzarbeit angepasst und fortgesetzt. Wir haben uns für ein Corona-Arbeitszeit-Modell als Ergänzung zur Kurzarbeit stark gemacht: Dabei wird die freiwillige Reduktion der Arbeitszeit zu Gunsten eines neuen Arbeitsplatzes belohnt und gefördert", betonte Vizekanzler Werner Kogler nach dem Ministerrat am 29. Juli.

Informations-Service für den Bereich Sport

Hotline:
Tel: +43 (1) 71606 - 665270
Mo-Fr: 9 bis 15 Uhr
E-Mail: sport@bmkoes.gv.at

Informations-Service für den Bereich Öffentlicher Dienst

Informationen zur Maskenpflicht

Das Gesundheitsministerium informiert darüber, wo derzeit Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz besteht.

Maßnahmen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie

Hinweis

Coronavirus in Österreich
Informationen für Bürgerinnen und Bürger auf oesterreich.gv.at

Informationen des Gesundheitsministerium