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65 Jahre Staatsvertrag - Kogler: Freiheit, Frieden und Menschenrechte tagtäglich verteidigen

Staatsvertrag
15. Mai 1955: Abschluss des Staatsvertrages Foto: Wenzel/BKA

"Heute vor 65 Jahren wurde mit dem Abschluss des Staatsvertrags der Grundstein für das heutige Österreich und seine international anerkannte Rolle als Nation des Brückenbauens gelegt. Der Staatsvertrag erinnert an die Wiederherstellung des unabhängigen Österreichs nach dem Schrecken des NS-Terrors im Zweiten Weltkrieg. In diesem Sinne steht er auch für die damals neu erworbene Freiheit und die Hoffnung auf dauerhaften Frieden", sagt Vizekanzler Werner Kogler und ergänzt: "Auch als Mitglied der Europäischen Union und im Gefüge der internationalen Staatengemeinschaft ergibt sich für uns daraus der Auftrag, eben jene Freiheit und jenen Frieden sowie die Menschenrechte tagtäglich mit aller zur Verfügung stehenden Kraft zu verteidigen und auch für jene Menschen einzufordern, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind."

"Österreich kann sich glücklich schätzen, dass es am 15. Mai 1955 mit dem Abschluss des Staatsvertrages ein souveräner, unabhängiger und demokratischer Staat werden konnte", erklärt Kogler. Im Staatsvertrag wird in gleicher Weise die Mitverantwortung Österreichs "am Kriege als integrierender Teil Deutschlands" unterstrichen, wie auch die Leistungen des "österreichischen Volkes zur Wiederherstellung und zum Wiederaufbau" des Landes gewürdigt werden. "Im Gegensatz zu Deutschland und den Staaten Osteuropas konnte Österreich nach Abschluss des Staatsvertrages seine eigene Nachkriegsgeschichte als freier und unabhängiger Staat selbst gestalten. Ein unglaubliches Privileg im damals von wachsenden Ost-West-Gegensätzen geprägten Europa", hält Kogler fest. (15.5.2020)