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262,8 Millionen Euro für die Sanierung und Erweiterung der Salzburger Festspielhäuser

Wichtige Investition in den Kultur- und Wirtschaftsstandort Salzburg

Pressekonferenz mit  Harald Preuner, Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser, Staatssekretärin Andrea Mayer, Lukas Crepaz und Wilfried Haslauer
Im Bild: Staatssekretärin Andrea Mayer mit (von links nach rechts) Bürgermeister Harald Preuner, Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser, Kaufmännischer Direktor Lukas Crepaz und Landeshaupmann Wilfried Haslauer präsentierten die Grundsatzentscheidung und Planungsziele.  Foto: BMKÖS / Richard Schabetsberger

Um langfristig die Betriebsfähigkeit der Salzburger Festspiele aufrechtzuerhalten, haben sich Bund, Land Salzburg sowie Stadt Salzburg darauf geeinigt, mit der Modernisierung der Festspielhäuser in den kommenden zehn Jahren eine Großinvestition von rund 262,8 Millionen Euro in den Kultur- und Wirtschaftsstandort Salzburg zu tätigen. Diese Entscheidung wurde am 5. Oktober 2020 gemeinsam von Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Staatssekretärin Andrea Mayer, Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler und dem Salzburger Bürgermeister Harald Preuner verkündet.

Staatssekretärin für Kunst und Kultur Andrea Mayer sieht in einem starken Kulturbereich ein starkes Zeichen in Richtung Zukunft und betont: "Die Salzburger Festspiele haben – zusammen mit vielen anderen Kulturbetrieben und -initiativen in Österreich – im Sommer gezeigt, was trotz widrigster Bedingungen mit Professionalität, Engagement und höchster künstlerischer Qualität möglich ist. Wir brauchen Kunst und Kultur, und wir müssen jetzt in diesem Bereich starke Zeichen in Richtung Zukunft setzen und für die Zeit nach Corona vorbauen. Die Sanierung der Salzburger Festspielhäuser wirkt weit über die Festspiele an sich hinaus. Ich freue mich, dass wir hier geschlossen als Bundesregierung eine langfristige Zusage machen können, um dieses wichtige Projekt zu ermöglichen.“
"Die Corona-Krise hat unser Land hart getroffen. Aus dieser größten Krise seit den Anfangsjahren der Zweiten Republik müssen wir uns herausinvestieren, und dabei hat die Kultur einen hohen Stellenwert. Neben weiteren wichtigen Sanierungs- und Bauprojekten ist dabei auch die Modernisierung der Salzburger Festspielhäuser ein wesentliches Element. Die Salzburger Festspielhäuser brauchen diese Sanierung, und Österreich braucht die Salzburger Festspiele – in kultureller genauso wie in wirtschaftlicher Hinsicht. Für mich als Kulturminister ist es daher logisch, dass sich der Bund an den Kosten dieses Projekts mit 40 Prozent beteiligt", erklärt Vizekanzler Werner Kogler die Unterstützung seitens des Bundes.

Großes Festspielhaus wird nach 60 Jahren modernisiert

Vor allem das Große Festspielhaus ist nach nunmehr 60 Jahren sanierungsbedürftig. Viele Bereiche wie Brandschutz oder Arbeitnehmerschutz erfordern hohe Investitionen. 

Darüber hinaus besteht bei allen Spielstätten in unterschiedlichster Weise Handlungsbedarf. Die Werkstätten, die Künstlergarderoben, zum Teil auch der Zuschauerbereich entsprechen nicht mehr den Anforderungen eines Festivals mit Weltbedeutung.

Datum: 5. Oktober 2020