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Sportministerium präsentiert Institutionen für Respekt und Integrität im Sport (IRIS)

Sportminister Kogler: IRIS stärkt Fairness und Fairplay im österreichischen Sport

PK IRIS
Pressekonferenz zu IRIS  in der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße präsentiert -  zur Fotogalerie auf Flickr Foto: HBF/Pusch

Fairness und Respekt im Sport zählen zu den zentralen inhaltlichen Schwerpunkten von Sportminister Werner Kogler. Deshalb hat das Sportministerium das Zusammenführen der nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA Austria), des Zentrums für Genderkompetenz (100 % Sport) und des Play Fair Code (Bekämpfung von Wettbetrug und Spielmanipulation) an einem neuen, gemeinsamen Standort initiiert und gefördert. Unter der Dachmarke IRIS (Institutionen für Respekt und Integrität im Sport) soll Ethik im Sport im öffentlichen Bewusstsein gestärkt werden.

IRIS wurde am 24.5.2022 im Rahmen einer Pressekonferenz in der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße präsentiert

"Sport lebt von Fairness und Fairplay. Diese Werte müssen mit Entschlossenheit verteidigt werden. Würden wir zurückweichen, wäre der Sport verloren", sagt Vizekanzler Kogler bei der Präsentation der Institutionen für Respekt und Integrität im Sport (IRIS) am neuen Standort nahe des Wiener Hauptbahnhofs.

Alle unter einem Dach: Play Fair Code, 100 % Sport und NADA verstärken Kooperation für die Werte des Sports

In der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße finden sich seit Anfang Jänner 2022 die Organisationen, die sich mit den Themen ethisches Handeln im Sport, Fairness und Fairplay beschäftigen, unter einem Dach. Die Dachmarke heißt IRIS.

Das Ziel dahinter ist eindeutig: IRIS schaut auf Respekt und Integrität, auf Fairness und ethisches Handeln im Sport. Deshalb zeigt das Logo auch eine abstrakte Ansicht eines Auges.

"Mit IRIS wollen wir bestehende Organisationen, die sich den Themen Respekt und Integrität im Sport widmen, weiter stärken. Der gemeinsame Standort soll neuen Ideeln, neuen Kooperationen Raum geben. Als Sportminister ist mir wichtig, dass die Themen Fairness und Ethik im Sport noch mehr im öffentlichen Bewusstsein verankert werden. Mit einem gemeinsamen Standort soll dafür die Grundlage geschaffen werden", betonte der Vizekanzler.

Vertreter:innen der bereits ansässigen Organisationen nutzten die Präsentation, um auf ihre laufenden Projekte hinzuweisen:

Mag. Michael Cepic, Geschäftsführer der NADA Austria: "Wir stehen seit mittlerweile 14 Jahren für sauberen und gesunden Sport. Vergangene Dopingfälle, darunter etwa die aufsehenerregende „Operation Aderlass“, führen immer wieder vor Augen, dass es gemeinsamer Anstrengungen bedarf, um den österreichischen Sport fair und gerecht zu gestalten. Es freut mich daher, dass es mit dem Zusammenzug der Organisationen NADA Austria, 100% SPORT und Play Fair Code gelungen ist, die österreichische Expertise im Bereich Sport Integrity an einem Ort zu vereinen. Die ersten Monate der Nachbarschaft am gemeinsamen Standort haben bereits viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit gezeigt. Gerade im präventiven Bereich gibt es eine Vielzahl an Kooperationsmöglichkeiten, die in Zukunft noch besser genutzt werden können."

Christa Prets, Präsidentin 100 % Sport: "100% SPORT setzt sich als Zentrum für Genderkompetenz für Geschlechtergerechtigkeit im Sport und Gewaltprävention, insbesondere die Prävention von sexualisierten Übergriffen, im Sport ein. Mit unseren Services möchten wir einerseits die österreichische Sportlandschaft und alle haupt- und ehrenamtlich im Sport tätigen Personen erreichen, aber auch Athletinnen und Athleten bei Fragen rund um SAFE SPORT unterstützen. Als Präsidentin des Vereins freut es mich besonders, dass unser Schwerpunkt „Gewaltprävention“ durch den örtlichen Zusammenschluss mit NADA und Play Fair Code nun in einen breiten Präventionsrahmen und -ansatz eingebunden ist. Durch diesen Schulterschluss verstärken sich unsere Bemühungen um Respekt und Sicherheit und fördern die Entwicklung der Vision SAFE SPORTS for All."

Play Fair Code- Präsident Günter Kaltenbrunner und Geschäftsführer Severin Moritzer: "Wenn wir in diesem Jahr auf 10 Jahre Play Fair Code zurückblicken, können wir uns gemeinsam über eine großartige Entwicklung freuen. Seit wir den Play Fair Code 2012 gemeinsam mit dem Sportministerium, dem ÖFB und der Liga gegründet haben, sind wir nunmehr in 8 Sportarten im Präventionsbereich aktiv. Insgesamt haben sich unserer Organisation über die Jahre knapp 30 Partner aus der Welt des Sports angeschlossen, darunter Sportorganisationen, Wettanbieter, Sponsoren und Medienpartner. Alle verfolgen in diesem Multisportnetzwerk ein gemeinsames Ziel: Bewusstseinsbildung für Integrität im Sport und manipulationsfreie Wettbewerbe.

Mit Hinweis auf die Vorkommnisse in der Regionalliga Ost Ende 2021 zeigt sich jedoch einmal mehr: Unsere Arbeit hört nicht auf! Unseren Aufgaben gehen wir seit Jahresbeginn vom neuen Standort „IRIS -Institutionen für Respekt und Integrität im Sport“ aus nach. Dies mit besonderem Augenmerk auf der Bündelung der Expertise mit unseren Nachbarn NADA und 100% Sport. Der Blick ist nach vorne gerichtet: Die Umsetzung der Europaratskonvention gegen die Manipulation von Sport-Wettbewerben und die Errichtung einer Nationalen Plattform bleiben im Fokus des Play Fair Code."

Pressekonferenz IRIS
 zur Nachschau der Pressekonferenz auf Youtube Foto: BMKÖS

(24.5.2022)