Auf unserer Website werden keine Erstanbietercookies gesetzt.
Genauere Informationen zu Cookies finden Sie im Bereich Datenschutz.

Öffentlicher Dienst - Personaljahrbuch 2021: Sinkender Gender Pay Gap und steigendes Pensionsantrittsalter

Das Personaljahrbuch des Bundes dokumentiert jährlich Zahlen, Daten und Fakten rund um die Zusammensetzung des Bundespersonals und erläutert sie klar und transparent. Im Jahrbuch wird aufgezeigt, was bereits erreicht wurde: etwa ein stetig sinkender Gender Pay Gap, der mit 8,6% 2021 seinen historischen Tiefststand erreicht hat, oder das steigende Pensionsantrittsalter, welches ein Plus von 0,5 Jahren auf 62,9 Jahre verzeichnen kann.

Der Gender Pay Gap beim Einkommen und beim Anteil an Teilzeitbeschäftigten ist weniger ausgeprägt als in der Privatwirtschaft.
Der Gender Pay Gap 2021 im Vergleich Foto: BMKÖS / Personaljahrbuch des Bundes

Vizekanzler Werner Kogler:

"Das Personaljahrbuch fasst die Zahlen, Daten und Fakten hinter den Leistungen der Bundesbediensteten transparent zusammen. Der öffentliche Dienst ist in Österreich staatstragend – und zwar im eigentlichen Sinne des Wortes: Ohne ihn würde unser Staat nicht funktionieren. Als Lehrer:innen, Polizist:innen oder etwa Richter:innen beweisen Bundesbedienstete Tag für Tag, wie wichtig ihre Arbeit für die Menschen in Österreich ist. Dass 2021 der Gender Pay Gap im Bundesdienst einen historischen Tiefststand erreicht, stimmt mich zuversichtlich. Wir sind dank der Einkommenstransparenz im öffentlichen Dienst auf einem guten Weg in Richtung Einkommensgerechtigkeit. Umso wichtiger ist es jetzt sich dafür einzusetzen und diese Vorreiterrolle weiter auszubauen."

Die Leistungen der Bundesverwaltung beschränken sich aber nicht nur auf die Umsetzung und Erstellung von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien – vielmehr bewerkstelligt der öffentlichen Dienst direkte Dienstleistungen für die Menschen in Österreich. 

Von den 135.840 Vollbeschäftigten im österreichischen Bundesdienst sind beispielsweise 90% als Lehrer:innen, Richter:innen, Staatsanwält:innen, Exekutivbedienstete, in der Wildbach- und Lawinenverbauung, an den Finanzämtern, dem Patentamt oder den Studienbeihilfebehörden in ihrem Arbeitsleben täglich im direkten Kontakt mit den Bürger:innen. Lediglich 9% der Bundesbediensteten arbeiten in den Ministerien, ein weiteres Prozent in den sogenannten "Obersten Organen", wie etwa dem Parlament.

Zum Thema

Publikationen Öffentlicher Dienst und Personal des Bundes
Personaljahrbuch 2021, Shortfacts, Folder ...

(29.12.2021)