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NPO-Unterstützungsfonds bis Ende März 2022 verlängert Gemeinnützige Organisationen wurden in der Pandemie mit 700 Millionen Euro unterstützt

NPO Fonds: Verlängerung bis März 2022

Viele gemeinnützige Einrichtungen – von Sport- und Kulturvereinen über Umwelt-NGOs bis hin zu anerkannten Glaubensgemeinschaften und Freiwilligen Feuerwehren – sind von der COVID-Pandemie schwer getroffen worden. Um den gesamten Non-Profit-Bereich in der Krise bestmöglich zu unterstützen, wurde der NPO-Unterstützungsfonds vom Parlament beschlossen und bereits im Frühjahr 2020 vom BMKÖS eingerichtet. Damit wurden seither rund 23.000 Vereine und weitere gemeinnützige Organisationen mit fast 700 Millionen Euro unterstützt.

Anträge für das vierte Quartal 2021 ab Februar möglich

Angesichts der erneut schwierigen pandemischen Situation im Herbst und Winter 2021, erhalten gemeinnützige Organisationen für das gesamte letzte Quartal des Jahres Unterstützung in bereits bekannter und bewährter Weise. Anträge über das vierte Quartal 2021 können ab Februar 2022 elektronisch auf npo-fonds.at gestellt werden. Auf npo-fonds.at werden im Jänner auch die genauen Richtlinien und alle weiteren Informationen veröffentlicht.

Gefördert werden Fixkosten wie etwa Mieten oder Betriebskosten, aber auch COVID-bedingte Mehrkosten oder angelaufene Kosten für Veranstaltungen, die pandemie-bedingt nicht stattfinden konnten, und zwar bis zu einer Höhe von maximal 90 % des Einnahmenverlustes im Vergleich zu 2019.

Für Basis-Personalkosten, die auch bei extremer Einschränkung des Betriebs entstehen, sowie für dringend nötige Reparaturen und Investitionen gibt es zudem einen pauschalen "Struktursicherungsbeitrag" in der Höhe von 5 % der Einnahmen von 2019. Voraussetzung für die Hilfe der Steuerzahler:innen ist ein Einnahmenentfall von mindestens 10 %. Verwaltungsstrafen wegen Verstößen gegen COVID-Regelungen stellen einen Ausschlussgrund dar.

Aufstockung und Verlängerung 2022

Damit die für Österreich unverzichtbaren gemeinnützigen Organisationen für alle weiteren Pandemie-Szenarien zumindest finanzielle Planungssicherheit haben, wurde der Fonds außerdem bereits bis Ende 2022 verlängert und noch einmal um 125 Mio. Euro aufgestockt. Der NPO-Fonds ist damit mittlerweile mit insgesamt 1,075 Mrd. Euro dotiert – und in diesem Umfang europaweit einzigartig.

Vizekanzler Werner Kogler:

"Der NPO-Fonds ist ein Herzensprojekt. In den Sport- und Musikvereinen, Hilfsorganisationen und Freiwilligenorganisationen kommen Menschen mit manchmal unterschiedlichen Meinungen über eine gemeinsame Leidenschaft zusammen. Das ist gerade jetzt wichtig wie nie und ich möchte mich von Herzen bei Österreichs Freiwilligen und Non-Profit-Organisationen für ihre Arbeit in schwierigen Zeiten bedanken. Mit dem NPO-Fonds haben wir ein Unterstützungsinstrument geschaffen, das rasche, unbürokratische Hilfe leistet, wenn pandemiebedingt Einnahmequellen wegbrechen. Ab Februar können Vereine Anträge für das vierte Quartal 2021 stellen. Bitten nützen Sie dieses Angebot."

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer:

"Der NPO-Fonds ist eines der wichtigsten Instrumente zur Bekämpfung der Pandemie-Folgen im Kulturbereich. Weite Teile des österreichischen Kulturbetriebs sind gemeinnützig organisiert – von den zahlreichen kleinen Kulturinitiativen im ländlichen Raum bis hin zu großen Institutionen wie etwa den Wiener Privattheatern oder großen Konzerthäusern. Ich freue mich deshalb, dass wir dieses Erfolgsmodell ein weiteres Mal verlängern können – es ist angesichts der leider nach wie vor sehr unsicheren Lage schlichtweg notwendig."

npo-fonds.at
Non-Profit-Organisation – Unterstützungsfonds

(28.12.2021)