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Runder Tisch berät Maßnahmen gegen Alterseinsamkeit

Runder Tisch zur Alterseinsamkeit

Am 7. September trafen Vizekanzler Kogler, Bundeskanzler Kurz, Sozialminister Anschober und Zivildienstministerin Köstinger zu einem runden Tisch zum Thema Alterseinsamkeit zusammen. Gemeinsam mit verschiedenen Organisationen, wie der Caritas, dem Hilfswerk, dem Roten Kreuz, der Diakonie, der Lebenshilfe sowie dem Seniorenbund, dem österreichischen Behindertenrat und dem Pensionistenverband beriet man mögliche Maßnahmen, um während der Coronakrise ein sicheres Umfeld für Pflegeheime und Krankenhäuser zu schaffen.

"Ich erlebe auch im Bereich meiner eigenen Familie, wie schwierig und herausfordernd die Corona-Zeit besonders für ältere Menschen ist. Neben der Sorge um die Gesundheit ist da die Einsamkeit ein sehr belastendes Thema. Jeder und jede kann hier mithelfen und im persönlichen Umfeld darauf schauen", so Vizekanzler Kogler. "Es gibt aber auch viele Menschen, denen dieses private Netz fehlt. Daher danken wir den Sozialorganisationen ganz besonders für ihre wichtige Arbeit und Unterstützung in diesem Bereich. Im Rahmen des heutigen Austausches wollen wir auch schauen, wo wir hier gemeinsam mit den Bundesländern unterstützen können."

Soziale Kontakte aufrecht zu erhalten, ist vor allem auch während der Pandemie besonders wichtig. Mögliche Schutzmaßnahmen sind unter anderem Hygiene, bauliche Einrichtungen wie Plexiglasscheiben, Besuchskonzepte sowie gezielte Testungen. Auch gilt es, ein stärkeres gesellschaftliches Bewusstsein für das Thema Alterseinsamkeit zu schaffen.

Datum: 7. September 2020