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Für mehr Frauen im Sport: Gender-Traineeprogramm geht in die zweite Runde

Gender-Traineeprgramm, Foto: Hardt-Stremayr
Traineeprogramm zur Unterstützung der Gleichstellung im Sport. Bewerbungen bis 10. Dezember 2021 möglich. Foto: Hardt-Stremayr

Bewerbung bis 10. Dezember 2021

Das Gender-Traineeprogramm geht in die zweite Runde. An 13 verschiedenen Ausbildungsstätten werden die Trainees zu hoch qualifizierten Trainerinnen, Coaches, Managerinnen oder Funktionärinnen ausgebildet. Die ersten 13 Kandidatinnen haben am 1. April 2021 die vierjährige Ausbildung gestartet. Bis 10. Dezember 2021 ist wieder eine Bewerbung für das Traineeprogramm möglich.

Mit dem Gender-Traineeprogramm setzt Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler ein Zeichen, um Frauen im Sport eine starke Perspektive zu geben und sie nachhaltig als Trainerinnen, Managerinnen und Funktionärinnen im Sport zu positionieren. Das Programm ist eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern zur Unterstützung der Gleichstellung im Sport.

Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler: "Ich bin sicher, dass das Gender-Trainee-Programm den österreichischen Sport nachhaltig verändern wird. Die Förderung von Frauen und Mädchen ist eines meiner zentralen Anliegen im Sport. Bei all den Projekten, die wir in diesem Bereich vorantreiben wollen, ist mir eines besonders wichtig: Nachhaltigkeit. Das vierjährige Gender-Traineeprogramm wird dem in besonderem Maß gerecht – am Ende werden 64 top ausgebildete Trainerinnen und Funktionärinnen Österreichs Sportlandschaft verändern und – nachhaltig – bereichern."

Das Gender-Traineeprogramm

Das vierjährige Traineeprogramm ist ein einzigartiges "Training on the Job"-Programm mit drei möglichen Ausbildungsschienen:

  • Sportwissenschafterin mit staatl. Trainerausbildung (A)
  • Sportmanagement (B)
  • Sportwissenschafterin/Talentecoach (C)

Insgesamt sollen 64 Frauen das Traineeprogramm absolvieren. Jedes Jahr sollen weitere Trainees aufgenommen und vier Jahre ausgebildet werden. Ziel ist die Positionierung von gut ausgebildeten Frauen in allen Bereichen des Sports.
Das Ausbildungsprogramm wird durch Webinare, Präsenzveranstaltungen und regelmäßige Events durch das Bundesministerium Kunst, Kultur, Öffentlicher Dienst und Sport begleitet.

Die Ausbildungskosten übernehmen das Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport im Rahmen von Fördervereinbarungen mit den acht Nachwuchskompetenzzentren der Bundesländer, den Winter-Spezialeinrichtungen (Stams, Schladming, Saalfelden, Eisenerz, Bad Hofgastein) und Sommer-Spezialeinrichtungen (Südstadt) sowie den Institutionen der dualen Karriere (VÖN und KADA).

Hinweis