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Rasche Einigung auf 1,45% Gehaltsplus für Öffentlichen Dienst Inflationsabgeltung im Gleichklang mit anderen Branchen

Gehaltsverhandlungen öffentlicher Dienst

Am 19. November haben sich der zuständige Vizekanzler Werner Kogler, Finanzminister Gernot Blümel, der Vorsitzende der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD), Norbert Schnedl, und der Chef der younion – die Daseinsgewerkschaft, Christian Meidlinger, getroffen und in kürzester Zeit eine Gehaltsanpassung von 1,45 Prozent für den Öffentlichen Dienst ausverhandelt. Diese Erhöhung gilt ab Jänner 2021 für die insgesamt 226.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesverwaltung, und ist in weiterer Folge richtungsweisend für die 300.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landes- und Gemeindedienst.

Das ausverhandelte Gehaltsplus ist mit der Abgeltung der Inflationsrate ganz bewusst im Gleichklang mit bisherigen Abschlüssen anderer Branchen, etwa der Metallindustrie.

Vizekanzler Werner Kogler: „Es war uns ein Anliegen, gerade in der Krise Verantwortung zu übernehmen und uns deshalb rasch zu einigen. Unter den öffentlich Bediensteten sind viele, die in dieser schweren Zeit der Pandemie wertvolle Arbeit leisten - das Pflege- und medizinische Personal, Lehrerinnen und Lehrer, die Bediensteten in den Kindergärten, Polizistinnen und Polizisten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krisenstäbe, um nur einige zu nennen. Mit diesem raschen Gehaltsabschluss wollen wir die Leistungen des öffentlichen Dienstes anerkennen. Ich danke allen Beschäftigten aufrichtig für ihren bisherigen Einsatz und bin mir sicher, dass der öffentliche Dienst auch weiterhin ein zuverlässiger Partner in der Bewältigung der Krise sein wird.“

Datum: 19. November 2020