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Duale Ausbildung für Nachwuchssportler wird mit Schuljahr 2021/22 im Regelschulwesen verankert

Bildungsminister Heinz Faßmann, Vizekanzler Werner Kogler, Nachwuchs-Leichtathletin Sophia Gruber-Pandion und Sportlandesrat Jochen Danninger
Bildungsminister Heinz Faßmann, Vizekanzler Werner Kogler, Nachwuchs-Leichtathletin Sophia Gruber-Pandion und Sportlandesrat Jochen Danninger - Foto: Christopher Dunker/BKA/BMKÖS

Nach 50-jähriger Laufzeit von Schulversuchen gibt es nun eine gesetzliche Grundlage, die duale Ausbildung für Nachwuchssportler mit dem Schuljahr 2021/22 ins Regelschulwesen zu überführen. Das Sport-Leistungs-Zentrum St. Pölten wurde vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport als Nachwuchskompetenzzentrum Niederösterreich anerkannt. Am 5. Oktober 2020 wurde diese Neuerung bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vizekanzler Werner Kogler, Sportlandesrat Jochen Danninger, Bildungsminister Heinz Faßmann und Nachwuchs-Leichtathletin Sophia Gruber-Pandion in den Räumlichkeiten der NV Arena in St. Pölten verkündet.

"Es muss für unsere jungen Sportlerinnen und Sportler immer zwei Pläne geben, weil man Verletzungen nie ausschließen kann. Dieses Angebot ist wichtig, da die Schülerinnen und Schüler das eigene Schicksal individuell gestalten können. Wir stehen mit dem NPO-Bundesfonds bereit, um den Sportvereinen in der Krise zu helfen", betonte Vizekanzler Kogler.

Seit 23 Jahren bietet das NÖ Sport-Leistungs-Zentrum in St. Pölten ein duales Ausbildungssystem für österreichische Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler in 22 Sportarten. Die jungen Talente werden dabei nicht nur auf den Hochleistungssport vorbereitet, sondern bekommen zudem eine hochwertige Schulausbildung. Bundesweit gibt es momentan neun solcher Nachwuchskompetenzzentren und sechs Spezialeinrichtungen.