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Erich-Fried-Preis für Literatur und Sprache

Der vom Ministerium für Kunst und Kultur gestiftete Preis wird jährlich für hervorragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen Literatur durch die Internationale Erich-Fried-Gesellschaft für Literatur und Sprache vergeben. Der Preis ist derzeit mit 15. 000 Euro dotiert.

Der Erich Fried Preis wird auf Vorschlag einer jährlich wechselnden, autonom entscheidenden Jurorin oder eines Jurors vergeben. Die Erich Fried Gesellschaft bestimmt dazu jedes Jahr eine/n namhafte/n Autor/in aus dem deutschen Sprachraum, die/der für die Zuerkennung des Erich Fried Preises allein verantwortlich zeichnet und die Entscheidung in einer Laudatio begründet.

2019 hat sich Schriftsteller Christoph Hein für den Autor Steffen Mensching entschieden: Mit seinem Roman "Schermanns Augen" gelang es Steffen Mensching, einen Roman zu schreiben, der die erste Häfte des zwanzigsten Jahrhunderts erfasst und genauestens zu benennen vermag.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger

  • 2019 Steffen Mensching
  • 2018 Ralph Dutli
  • 2017 Teresa Präauer
  • 2016 Leif Randt
  • 2015 Dorothee Elmiger
  • 2014 Judith Hermann
  • 2013 Rainer Merkel
  • 2012 Nico Bleutge
  • 2011 Thomas Stangl
  • 2010 Terézia Mora
  • 2009 Esther Dischereit
  • 2008 Alois Hotschnig
  • 2007 Peter Waterhouse
  • 2006 Marcel Beyer
  • 2005 Yaak Karsunke
  • 2004 Brigitte Oleschinski
  • 2003 Robert Menasse
  • 2002 Oskar Pastior
  • 2001 Otto A. Böhmer
  • 2000 Klaus Schlesinger
  • 1999 Elfriede Gerstl
  • 1998 Bert Papenfuß
  • 1997 Gert Jonke
  • 1996 Paul Nizon
  • 1995 Elke Erb
  • 1994 Jörg Steiner
  • 1993 Robert Schindel
  • 1992 Paul Parin
  • 1991 Bodo Hell
  • 1990 Christoph Hein

Link

Literaturhaus Wien: Detailinformationen zum Erich-Fried-Preis

Kontakt

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
Sektion IV: Kunst und Kultur
Abteilung IV/5 - Literatur und Verlagswesen, Büchereien
Concordiaplatz 2, 1010 Wien
Tel.: +43 (1) 531 15 206 850
E-Mail: iv5@bmkoes.gv.at