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Ernst-Jandl-Preis für Lyrik

Zum Gedenken an den am 9. Juni 2000 verstorbenen Autor und Dichter Ernst Jandl wurde der Ernst-Jandl-Preis für Lyrik initiiert. Der Preis wird seit dem Jahr 2001 im Zwei-Jahres-Rhythmus für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Lyrik an eine deutschsprachige Autorin beziehungsweise an einen deutschsprachigen Autor vergeben. Die Auswahl trifft eine fünfköpfige Jury, der neben der langjährigen Lebensgefährtin Ernst Jandls, Friederike Mayröcker, auch Paul Jandl, Alfred Kolleritsch, Thomas Poiss und Klaus Reichert angehören. Dem ersten Preisträger im Jahr 2001, Thomas Kling, folgten 2003 Felix Philipp Ingold, 2005 Michael Donhauser, 2007 Paul Wühr, 2009 Ferdinand Schmatz, 2011 Peter Waterhouse, 2013 Elke Erb und 2015 Franz Josef Czernin.

Im Jahr 2019 ging der Ernst-Jandl-Preis für Lyrik an Oswald Egger.

Oswald Egger wurde 1963 in Tscherms, Südtirol, geboren. Er ist seit Mitte der 1990er Jahre eine fixe Größe in der deutschsprachigen Literatur und Lyrik und hat mit Büchern wie "Herde der Rede", "Nichts, das ist", "Die ganze Zeit" und "Val di Non" einen bedeutenden Beitrag zur modernen Dichtung geleistet. Seit 2011 ist Egger Inhaber der Professur für Sprache und Gestalt an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel.

Links

Ernst Jandl (Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek)

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Abteilung IV/5 - Literatur, Büchereien und Bibliotheken