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Veranstaltungsreihe Kultur Politik International

Die Abteilung für europäische und internationale Kulturpolitik im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport führt regelmäßige Veranstaltungen zu aktuellen Themen durch. Neben Informationen zu Arbeiten auf EU- und internationaler Ebene werden Initiativen aus dem In- und Ausland vorgestellt und Fachexpertinnen und Fachexperten für Vorträge und Diskussionen eingeladen.

Die Veranstaltungsreihe "Kultur Politik International" beleuchtet seit 2019 den vielschichtigen Beitrag von Kunst und Kultur zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals).

8. Juli 2022: Klimawandel im Kulturbetrieb

Im dritten Workshop sehen wir uns an, was Kulturbetriebe auf Managementebene für den Umwelt- und Klimaschutz leisten können. Anschließend präsentieren sich nationale Good Practice Beispiele in kleineren Arbeitskreisen.

  • Iphigenia Taxopoulou (Griechenland) wirft einen Blick auf die notwendigen politischen Rahmenbedingungen und zeigt auf, wie Betriebe das große, bereits vorhandene Wissen um Umweltmanagement für sich nutzbar machen können.

  • Jacob Sylvester Bilabel (Deutschland) setzt sich in seinem Input mit der Frage der Klimabilanzierung für Kulturorganisationen auseinander und präsentiert den in Deutschland entwickelten CO2-Rechner für den Kultursektor.

  • Jens Gottschau (Deutschland) spricht über die Hanseatische Materialverwaltung in Hamburg, die ausgehend vom Gedanken des Teilens und Wiederverwertens einen sozialen Ort der Zusammenarbeit verschiedenster Organisationen und Akteur:innen geschaffen hat.

Wann:
8. Juli 2022, 9.00 - 13.30 Uhr
Wo:
Concordiaplatz 2, 1010 Wien (Saal Oscar)
Information:
Programm und Anmeldung

Veranstaltungen 2017 bis 2019

Präsentationen und Veranstaltungsberichte

Downloads zu den einzelnen Workshops auf Webseite: Creative Europe Desk Austria 

5. Dezember 2019: Arts for Health

Studien belegen, dass sich kulturelle Aktivitäten positiv auf die seelische und körperliche Gesundheit auswirken. Dabei spielen sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Aspekte eine Rolle (zum Beispiel schnellere Genesung durch begleitende Kunsttherapien, Förderung von Inklusion durch Kulturvermittlungsangebote für Menschen mit Behinderungen und bestimmten Krankheiten, Bewusstseinsbildung und Entstigmatisierung).

In der Veranstaltung "Arts for Health" gab es diesbezügliche Impulsvorträge von Katherine Taylor (Großbritannien), Johanna Vuolasto (Finnland) und Barbara Stüwe-Eßl (IG Freie Theater). Anhand von Praxisbeispielen wurde diskutiert, welche Maßnahmen von Politik, Verwaltung, Gesundheitseinrichtungen und dem Kunst- und Kultursektor gesetzt werden können.

Veranstaltungsbericht "Arts for Health" (PDF, 979 KB)

1. Oktober 2019: Klimawandel

Was können Kunst und Kultur zum Klimaschutz beitragen? Ein Blick auf die österreichische Kulturlandschaft zeigt, dass sich die Frage bereits vielen Kunst- und Kulturschaffenden aufdrängt.

In der Veranstaltung am 1. Oktober 2019 gab es dazu Vorträge von Emmanuelle Robert (UNESCO), Bettina Leidl (Ökozertifizierung von Museen / Kunst Haus Wien), John Lueftner (Green Film Producing / Superfilm) und Richard Schachinger (Green Events / Klimabündnis). Anschließend wurde diskutiert, wie im Kunst- und Kulturbetrieb mit sauberer Energie, Innovation und Infrastruktur, verantwortungsvollem Konsum und Maßnahmen zum Klimaschutz die nachhaltigen Entwicklungsziele erreicht werden können.

Veranstaltungsbericht "Klimawandel" (PDF, 972 KB)

6.-7. Dezember 2018: #EuropeForCulture

Die Abschlusskonferenz zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 in Wien hat rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa angelockt.
Am ersten Tag hat unter dem Motto "Discover your heritage" ein Showcasing von erfolgreichen europäischen Kulturerbe-Projekte in der Wiener Innenstadt stattgefunden, das die große Bandbreite und Vielfalt unseres Kulturerbes unterstrich. Am zweiten Tag fanden Diskussionen und Gespräche statt, unter anderem zur Relevanz von Kulturerbe für die Gesellschaft, zur Nachhaltigkeit des Themenjahres und zur Rolle junger Menschen. 

Veranstaltungsbericht #EuropeForCulture

8. Mai 2018: Nicht in Stein gemeißelt. Kulturelles Erbe neu denken im Europäischen Kulturerbejahr 2018

Gemäß dem Motto des Europäischen Kulturerbejahres "Our heritage: Where the past meets the future" präsentierten sich Projekte und Initiativen, die das reiche kulturelle Erbe weiterentwickeln und in ein neues Licht stellen. Es wurde diskutiert, worin der Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft besteht und wie es zeitgemäß für die nächsten Generationen erhalten und zugänglich gemacht werden kann.

Veranstaltungsbericht Nicht in Stein gemeißelt

10. Oktober 2017: Sharing Heritage Across Europe

Die Veranstaltung informierte über das bevorstehende Europäische Kulturerbejahr 2018 und über Fördermöglichkeiten im Rahmen von EU-Programmen "Creative Europe", "Horizon 2020" und "Europe for Citizens". Darüber hinaus wurde eine Studie des Europäischen Parlaments zur Europäischen Identität präsentiert.

Bericht "Sharing Heritage Across Europe"

9. Juni 2017: "Europäische Kulturhauptstadt 2024: Mehr Kultur durch mehr Europa"

Nach Graz 2003 und Linz 2009 wird Österreich im Jahr 2024 wieder eine Europäische Kulturhauptstadt stellen. Das Bundeskanzleramt veröffentlichte am 9. Juni 2017 die Ausschreibung und veranstaltete dazu eine Konferenz im Haus der Europäischen Union. Auf dem Programm standen Vorträge zu aktuellen Gesellschaftsthemen unter anderen von Gerfried Stocker, Anne Wiederhold, Doron Rabinovici und Ulrich Fuchs und Präsentationen von 6 potenziellen Bewerberstädten.

Bericht "Mehr Kultur durch mehr Europa"

26. Jänner 2017: "Ankommen in Europa: Kulturarbeit für das gesellschaftliche Zusammenwachsen"

Kunst- und Kultureinrichtungen stehen vor der Aufgabe, die Vielfalt der (Migrations-)Gesellschaft in ihren Aktivitäten widerzuspiegeln. Im Workshop wurden die Ergebnisse einer EU-Expertengruppe und Good-Practice-Initiativen vorgestellt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch einen Impulsvortrag von Shermin Langhoff über das Ankommen, Europa und Kultur.

Bericht "Ankommen in Europa"

24. Mai 2016: "… und wo kommt das Geld her? Neue Finanzierungsmodelle für Kultur und Kreativwirtschaft"

In der Finanzierung von Kultur und Kreativwirtschaft werden seit einigen Jahren neue Modelle wie etwa rückzahlbare Zuschüsse, Schecks und Crowdfunding getestet. Von besonderer Relevanz ist die Bewertung von immateriellen Werten, die großes Potenzial birgt, Banken und Investorenfinanzierungen zu erleichtern. Im Workshop wurden die Ergebnisse einer EU-Expertengruppe vorgestellt sowie Chancen und Herausforderungen dieser Finanzierungsmöglichkeiten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert.

Bericht "... und wo kommt das Geld her?"

Link

Creative Europe Desk Austria

Kontakt

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
Abteilung IV/A/10 – Europäische und internationale Kulturpolitik
Mag.a Kathrin Kneissel
Telefon: +43 1 71 606 851110
E-Mail: kathrin.kneissel@bmkoes.gv.at