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Europa für Bürgerinnen und Bürger 2014-2020

EU-Programm

Mit einem Gesamtbudget von rund 188 Millionen Euro wurden im Rahmen des EU-Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ von 2014 bis 2020 europaweit rund 2.700 Projekte gefördert. In Österreich wurden 30 Kooperationsprojekte sowie ein Betriebskostenzuschuss für vier Jahre unterstützt. Die österreichischen Fördernehmer erhielten hierfür insgesamt rund 3,6 Millionen Euro.

Thematisch verfolgte das EU-Programm vor allem zwei Ziele:

  • eine stärkere Sensibilisierung für die und ein besserer Wissenstransfer hinsichtlich der gemeinsamen Geschichte und der gemeinsamen Werte der Europäischen Union (Bereich 1: Europäisches Geschichtsbewusstsein) sowie
  • die Förderung einer demokratischen Bürgerbeteiligung und des interkulturellen Austauschs auf Unionsebene (Bereich 2: Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung). Im Bereich 2 konnten sowohl Städtepartnerschaften und –netzwerke als auch zivilgesellschaftliche Projekte eingereicht werden.

In den verschiedenen Einreichschienen konnten sowohl gemeinnützige Organisationen Projekte einreichen – von Kultur-, Bildungs-, Jugend- oder Forschungseinrichtungen bis zu Thinktanks, NGOs sowie lokale und regionale Behörden, Städte und Gemeinden und deren Verbände oder Partnerschaftsausschüsse. Wesentlich in allen Projekten war, dass die EU-Bürgerinnen und Bürger eine zentrale und aktive Rolle bei den geförderten Aktivitäten einnahmen.

Nationale Kontaktstelle

Wie bereits im gleichnamigen Vorgängerprogramm von 2007 bis 2013, begleitete in der Programmperiode 2014-2020 der Europe for Citizens Point (ECP Austria) in der Sektion für Kunst und Kultur als nationale Kontaktstelle die österreichischen Antragstellerinnen und Antragsteller. Die Aufgaben des ECP Austria umfassten in erster Linie, Institutionen, Gemeinden und Städte in Workshops und Diskussionsveranstaltungen sowie mittels persönlicher Beratung auf das EU-Programm und dessen Ausschreibungen aufmerksam zu machen und sie bestmöglich darüber zu informieren. Weiters unterstützte der ECP Austria die Projektträger bei der Partnersuche und Antragstellung und verbreitete die Ergebnisse in Österreich.

Im Jahr 2021 wurde das EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ mit dem EU-Programm „Rechte, Gleichstellung, Bürgerschaft“ zum Programm „Citizens, Equality, Rights and Values (CERV) 2021-2027“ fusioniert. Aufgrund des breiten Themenspektrums des CERV-Programms wanderte die nationale Kontaktstelle nach über 14 Jahren ins Bundeskanzleramt (Abteilung IV/A/3 – Finanzen, EU-Haushalt und Landwirtschaft).

Information

EU-Programm Europa für Bürgerinnen und Bürger 2014-2020

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
Abteilung IV/A/10 - Europäische und internationale Kulturpolitik
E-Mail: 
europagestalten@bmkoes.gv.at    

EU-Programm Citizens, Equality, Rights & Values (CERV) 2021-2027

Bundeskanzleramt
Abteilung IV/A/3 - Finanzen, EU-Haushalt und Landwirtschaft

Mag. Ernst Holzinger

E-Mail:
ernst.holzinger@bka.gv.at