Auf unserer Website werden keine Erstanbietercookies gesetzt.
Genauere Informationen zu Cookies finden Sie im Bereich Datenschutz.

Aufbau- und Resilienzfazilität

NextGenerationEU - Finanziert von der Europäischen Union

Die Aufbau- und Resilienzfazilität bildet das Kernstück des Wiederaufbaufonds NextGenerationEU. Die EU stellt von 2021 bis 2027 insgesamt 723,8 Milliarden Euro in Form von Zuschüssen und Darlehen zur Verfügung, um die Auswirkungen der Coronapandemie in den EU-Mitgliedsstaaten abzufedern. Durch Reformen und gezielte Investitionen sollen Wirtschaft und Gesellschaft in Europa krisenfester gemacht und der ökologische und digitale Wandel gefördert werden.

Österreichischer Aufbau- und Resilienzplan 

Der österreichische Aufbau- und Resilienzplan wurde im April 2021 eingereicht und im Juli 2021 vom Rat der Europäischen Union bewilligt. Er enthält Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 4,5 Milliarden Euro, wobei seitens der EU rund 3,5 Milliarden Euro finanziert werden.

Weitere Informationen auf der Webseite des Bundeskanzleramts: EU-Aufbau- und Resilienzplan

Kunst und Kulturmaßnahmen 

Im Aufbau- und Resilienzplan ist ein eigenes Kapitel zu Kunst und Kultur verankert. Vorgesehen sind zwei Reformen und EU-Mittel für drei Investitionsvorhaben in Höhe von 66,5 Millionen Euro:

  • Entwicklung eines Baukulturprogramms
    mit der Veröffentlichung des Vierten Baukulturreports (PDF, 8 MB) im September 2021 umgesetzt

  • Ausarbeitung einer nationalen Digitalisierungsstrategie für Kulturerbe 
    Der Prozess gliedert sich in eine Recherche-, Konsultations- und Entwicklungsphase. (Siehe dazu: Online-Umfrage im April 2022, Austausch mit Stakeholdern aus dem Kultur- und Kulturerbebereich).
    Die Strategie soll Ende 2022 veröffentlicht werden.

  • Digitalisierungsoffensive Kulturerbe (16,5 Millionen Euro)
    Geplant sind ein Förderprogramm ab Herbst 2022 und ein Relaunch der digitalen Plattform Kulturpool im Jahr 2023.
     
  • Ökologische Sanierung der Praterateliers und des Volkskundemuseums Wien
    (35 Millionen Euro)
    Das Volkskundemuseum Wien und die Praterateliers sollen zu Vorzeigeprojekten einer gelebten Baukultur und eines umweltbewussten Denkmalschutzes werden. Zusätzlich zum Erhalt der historischen Substanz und Erscheinung sollen die Sanierungsprojekte zu einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz der beiden denkmalgeschützten Gebäude beitragen.
     
  • Förderprogramm "Klimafitte Kulturbetriebe" (15 Millionen Euro)
    Transformations- und Innovationsschritte im Sinne der Klimaneutralität sind mit erheblichen Investitionen verbunden. Das neue Förderprogramm soll Anreize für ökologische Investitionen im Kulturbereich setzen, z.B. erneuerbare Energieträger, Heizungs- und Beleuchtungsoptimierung, Dach- und Fassadenbegrünung (15 Millionen Euro). Die erste Ausschreibung erfolgt im Herbst 2022.

Zum Thema

Kontakt

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
Abteilung IV/A/10 - Europäische und internationale Kulturpolitik 
Mag.a Kathrin Kneissel 
Telefon: + 43 1 71 606 851110
E-Mail: kathrin.kneissel@bmkoes.gv.at