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Biennale 2021: Österreich-Beitrag zur 17. Internationalen Architekturausstellung - PLATFORM AUSTRIA thematisiert Phänomen des Plattform-Urbanismus

Peter Mörtenböck und Helge Mosshammer, Foto: Centre for Global Architecture
Peter Mörtenböck & Helge Mooshammer, Kuratoren des österreichischen Beitrags PLATFORM AUSTRIA, Biennale Architettura 2021 Foto: Centre for Global Architecture

Nach zweimaliger Corona-bedingter Verschiebung geht es jetzt mit der 17. Internationalen Architekturausstellung La Biennale di Venezia los! Am 20. Mai 2021 wurde der österreichische Pavillon in den Giardini della Biennale in Venedig feierlich eröffnet.

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer: "Wir freuen uns sehr, nun endlich den österreichischen Beitrag dem Publikum zugänglich machen zu können.  Ich gratuliere den Gestaltern der diesjährigen Architekturbiennale Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer und bedanke mich dafür, dass sie die zusätzlichen Herausforderungen, die diese Zeit mit sich gebracht hat, so bravourös gemeistert haben."

Die renommierte Architekturausstellung findet von 22. Mai bis 21. November 2021 unter dem vom Kurator Hashim Sarkis gewählten Generalthema How will we live together? statt. Die Kuratoren des österreichischen Beitrags, Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer, wurden zum ersten Mal über einen dreistufigen Projektwettbewerb ausgewählt. Der österreichische Beitrag wurde vom Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport Österreich Sektion IV – Kunst und Kultur beauftragt.

"Gerade eine anhaltende globale Krisensituation wie die aktuelle zeigt, dass die Biennale in Venedig als eine der weltweit wichtigsten Kunst- und Architekturausstellungen weit mehr ist, als eine periodisch stattfindende kulturelle Leistungsschau unterschiedlicher Nationen. Sie ist vielmehr die Koordination des gemeinsamen Arbeitens an einer hochrelevanten und -aktuellen Themenstellung.
Der österreichische Beitrag wurde bereits sehr früh konzipiert, trifft absolut ins Zentrum des Generalthemas und wurde aufgrund der Verschiebungen und neuen Herausforderungen mehrmals adaptiert und aktualisiert," betont die Staatssekretärin die Relevanz des österreichischen Beitrags.

Im Mittelpunkt von PLATFORM AUSTRIA steht das Phänomen Plattform-Urbanismus, welcher einen der wichtigsten Umbrüche in der Gestaltung unserer Umwelt und ihrer Architektur markiert. Er betrifft die Veränderungen, die der Aufstieg digitaler Plattformen in sämtlichen Bereichen unseres Lebens bewirkt – von Wohnen, Arbeiten und Lernen bis zu Gesundheit, Freizeit und Kultur. Die Pandemie der vergangenen Monate hat deutlich vor Augen geführt, wie stark die Gesellschaft im Alltag mittlerweile von Plattformen abhängig ist und wie sehr das Benutzen von Plattformen die Umwelt verändert.

Anstelle einer Architekturgeschichte der Helden und der Schurken, der Guten und der Bösen präsentieren die beiden Kuratoren Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer in ihrem Beitrag eine Reihe von Analysen, die dazu inspirieren sollen, uns mit diesen Veränderungen auseinanderzusetzen und daran zu beteiligen.

Der österreichische Beitrag hinterfragt Architektur in ihrer gebauten und gelebten Form und stellt die Frage der zukünftigen Mitgestaltung aller. Dazu werden viele unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zum Thema angeboten: Dies passiert neben der Präsentation im Pavillon in Venedig auch online durch eine umfassende Präsenz von Blog-Beiträgen, Videos und Diskussionen (Website), partizipative Formate (Social Media und Image Bank, die am 22. Mai online startet) und eine Dependance in Wien (MAK FORUM) sowie durch eine für den Herbst geplante Reihe von Diskussionsveranstaltungen in Venedig.

"PLATFORM AUSTRIA verweist nicht nur auf eine kritische Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Entwicklungen und deren vielfältigen Auswirkungen, sondern auch auf Gestaltungsmöglichkeiten, auf Wege für Zukunftswirksamkeit. Zugleich wird ein breiter und kontinuierlicher Diskurs eröffnet, der österreichische Pavillon wird zu einem Konversationsraum über die Potenziale der Zukunft und deren Architektur und verwandelt sich für den Zeitraum der Ausstellung damit selbst zu einer Plattform. Freuen wir uns gemeinsam auf regen Besuch, einen intensiven Austausch und hohe nationale und internationale Resonanz", so Andrea Mayer.

Österreichbeitrag PLATFORM AUSTRIA

Website: PLATFORM AUSTRIA

Website: La Biennale 2021

Pressemappe PLATFORM AUSTRIA (PDF, 805 KB)

PLATFORM AUSTRIA SATELLIT im MAK Forum
28. Mai - 29. August 2021
Für Besucher*innen aus Österreich, die aufgrund der Pandemie während der Laufzeit der Biennale Architettura 2021 nicht nach Venedig reisen können oder wollen, organisieren Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer eine begleitende Ausstellung im MAK Forum in Wien.
→ www.mak.at

Österreich Pavillion Biennale 2021