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Kulturministerium lädt zu "Forum Kultur"

Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) lädt am 28. Februar 2023 erstmals zum Forum Kultur ins Wiener Volkstheater. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Vertreter:innen aus Kunst und Kultur, Politik, Verwaltung und Wissenschaft sollen Zukunftsthemen des Kultursektors reflektiert und öffentlich diskutiert werden. Mit der Veranstaltung bietet das BMKÖS allen an Kunst und Kultur Interessierten einen neuen spartenübergreifenden Treffpunkt und einen Ort für Austausch und Vernetzung, Information, Inspiration und Begegnung. Die Einrichtung eines bundesweiten Forum Kultur ist ein direktes Ergebnis aus der Kunst- und Kulturstrategie des Bundes. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Igor Levit eröffnet erstes Forum Kultur im Wiener Volkstheater

Für das erste bundesweite Forum Kultur ist Pianist Igor Levit als Keynote-Speaker zu Gast im Wiener Volkstheater und wird seine persönliche Sicht auf die Situation der Kultur in Zeiten vielfältiger Herausforderungen einbringen. Weitere inhaltliche Schwerpunkte bilden Fragen rund um Publikum und ökologische Nachhaltigkeit, die spartenübergreifend und im Rahmen künstlerischer Beiträge thematisiert und diskutiert werden. 

Staatssekretärin Andrea Mayer: "Kunst und Kultur leben vom Miteinander, vom kritischen Dialog und von der Auseinandersetzung mit dem Hier und Jetzt. Die aktuellen krisengeprägten Zeiten verlangen Reflexion und Standortbestimmung, um sinnvolle Weichenstellungen vornehmen zu können. Dies liegt nicht nur in der Verantwortung der Kulturpolitik, sondern aller in der Kunst und Kultur Tätigen.

Aus der Dialogphase der Kunst- und Kulturstrategie sind zahlreiche Ideen und Impulse zu Ökologisierung und Kulturvermittlung, zu Fairness und Innovation, wie auch zu Förderfragen hervorgegangen. Das Forum Kultur bietet den Rahmen, um die Herausforderungen öffentlich zu verhandeln und weitere Themen zu setzen. Gleichzeitig füllt es eine Lücke: Erstmals schaffen wir damit die Gelegenheit für ein breit angelegtes Branchentreffen der gesamten Kunst- und Kulturszene von einzelnen Künstler:innen bis zu den großen Kulturinstitutionen und erfüllen damit einen vielfach geäußerten Wunsch. Die Veranstaltung ist eine Einladung zum gemeinsamen Gespräch. Was immer bewegt, soll hier zur Sprache kommen."

Programmdetails Forum Kultur

Der Vormittag der eintägigen Veranstaltung soll zunächst Perspektiven eröffnen und einen Bogen spannen, von der gesellschaftspolitischen Dimension von Kunst und Kultur bis hin zur aktuellen Situation der einzelnen Kulturinstitution, aber auch der einzelnen Künstler:innen im jeweiligen Schaffens- und Wirkungsraum.

Der zweite Teil am Nachmittag dreht sich um strategische Handlungsfelder: Die Rolle von Kunst und Kultur im Kontext des Klimawandels bildet das erste Hauptthema. Während die Klimakrise zuletzt verstärkt von außen in den Sektor hineingetragen wurde, fordern Künstler:innen und Kultureinrichtungen inzwischen selbst einen engagierteren kulturellen Wandel ein.

Zum Abschluss greift das Forum Kultur die aktuelle Debatte um die Publikumssituation auf, die noch vor Aufhebung der Pandemiemaßnahmen eingesetzt hat und gleichzeitig Auftrag und Aufgabe für Kulturbetriebe, Veranstalter:innen und Politik darstellt. Aktuell untersucht das SORA Institut im Auftrag des BMKÖS Publikumsverhalten, Motivlagen und Nutzung von Kulturangeboten. Ausgehend von ersten Ergebnissen wird ein hochkarätig besetztes Panel Publikumspotenziale und konkrete Ideen diskutieren, aber auch Fragen der Teilhabe, Kulturvermittlung und medialen Kommunikation.

Hinweis

Das Forum Kultur ist bei freiem Eintritt zugänglich. Anmeldungen ab sofort möglich.
Informationen und Anmeldungen: forumkultur.at/info/
Das Gesamtprogramm ist Anfang Februar unter forumkultur.at abrufbar.
Durch die Veranstaltung begleiten als Moderator:in der Kabarettist Hosea Ratschiller und die Musikerin und Slampoetin Yasmo.
Die Einrichtung des bundesweiten Forums ist ein direktes Ergebnis aus der Kunst- und Kulturstrategie des Bundes, die von Staatssekretärin Andrea Mayer als offener Prozess im Jahr 2021 gestartet wurde.