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Stefan Bachmann wird ab der Saison 2024/2025 künstlerischer Leiter des Wiener Burgtheaters

PK Präsentation neuer Burgtheaterdirektor für Saison 2024 bis 2025 Stefan Bachmann
  Foto: BMKÖS/Heinschink

Am 21. Dezember 2022 wurde im Rahmen einer Pressekonferenz mit Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer und Bundestheater Holding-Chef Christian Kircher die neue künstlerische Leitung des Wiener Burgtheaters ab der Saison 2024/2025 vorgestellt.
Stefan Bachmann wird die Leitung der größten Sprechtheaterbühne des deutschsprachigen Raums übernehmen.
Die Findungskommission bestand aus Christian Kircher, Kurt Reissnegger, Iris Laufenberg, Theresia Niedermüller und Philipp Hauß. 
Als Regisseur hat Bachmann einige Burgtheater-Erfahrungen gesammelt – die zwei Nestroy-Preise eintrug: Bachmann verfügt auch über langjährige Leitungserfahrung: seit 2013 leitete er das Schauspiel Köln, 1998-2003 war er Schauspieldirektor in Basel.

Staatssekretärin Andrea Mayer:  "Die Findungskommission – bestehend aus Christian Kircher, Kurt Reissnegger, Iris Laufenberg, Theresia Niedermüller und Philipp Hauß – hat mir aus 15 Bewerbungen am Ende zwei uneingeschränkt empfohlen. Mit diesen beiden habe ich ausführliche Gespräche geführt und mich schließlich für Stefan Bachmann entschieden. 
Herr Bachmann kennt das Burgtheater sehr gut, schließlich hat er bereits dort gearbeitet. Er hat im Bewerbungsverfahren ein außerordentliches Gespür für die aktuelle Lage der Theaterwelt unter Beweis gestellt, das mir sehr imponiert hat. 
Die Theater haben es in diesen Zeiten nicht leicht. Und es ist unbestritten: So wie es vor dieser Pandemie war, ist es nicht mehr und wird es vielleicht nie wieder sein. 
Stefan Bachmann hat in diesem Bewerbungsverfahren gezeigt, dass er für diese Phase der Unsicherheit – im Theaterleben wie in der Gesellschaft – der richtige Mann ist. Was mich – und die Kommission – darüber hinaus überzeugt hat, ist sein Ansatz zum Thema Führung: Da ist von Teamarbeit die Rede, von flachen Hierarchien, Transparenz und Sicherheit für die Mitarbeiter.
Am Ende war für mich entscheidend, wie selbstreflektiert und selbstverständlich sich Herr Bachmann in diesem schwierigen Feld positioniert hat."

1966: geboren in Zürich

1986-89: Grundstudium der Germanistik, Philosophie und Psychologie an der Universität Zürich
Daneben: Statisterie und Hospitanzen am Schauspielhaus Zürich, Regiehospitanz bei Luc Bondy an der Schaubühne Berlin, freier Journalist für den Tagesanzeiger

1989-96: Weiterführendes Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Religionswissenschaften an der FU Berlin
Daneben: Freier Theaterkritiker bei der Weltwoche. Studententheater.

1991: erste Inszenierung an der Studiobühne an der FU mit "Baal" von Brecht.

1992-98: Leitung und Gründung der freien Theatergruppe "Theater Affekt" in Berlin
Daneben: Erste Inszenierungen an subventionierten Theatern wie dem Schauspiel Bonn, dem Neumarkttheater Zürich, der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz, dem Hamburger Schauspielhaus und dem Wiener Schauspielhaus

1998-2003: Schauspieldirektor am Theater Basel

Im ersten Jahr von Theater heute zum Theater des Jahres gekürt

2003-04: Weltreise im VW-Bus mit Frau und Kind

2004-08: Freier Regisseur für Schauspiel und Oper mit Wohnsitz Berlin

2008-12: Fester Regisseur am Wiener Burgtheater

2013-24: Intendant am Schauspiel Köln (Der Vertrag wurde zweimal verlängert – zuletzt bis Sommer 2026 − und wird für Wien vorzeitig bis Sommer 2024 aufgelöst werden)

Bachmann hat als Regisseur an den meisten großen Bühnen in Deutschland, der Schweiz und Österreich gearbeitet.

Einladungen zum Berliner Theatertreffen

  • Wahlverwandtschaften, nach Johann Wolfgang von Goethe, Theater Neumarkt Zürich, 199
  • Triumph der Illusionen, Pierre Corneille, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 1997
  • Jeff Koons, Rainald Goetz, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 2000
  • Die Beteiligten, Kathrin Röggla, Burgtheater, 2011
  • Graf Öderland. Eine Moritat in zwölf Bildern, Max Frisch, Residenztheater/Theater Basel, 2021

Nestroypreise

  • Verbrennungen, Wajdi Mouawad, Burgtheater Wien, Nestroy für die beste Regie, 2008
  • Winterreise, Elfriede Jelinek, Wiener Akademietheater, Nestroy für beste deutschsprachige Aufführung, 2012

Josef-Kainz-Förderpreis für Regie

  • für Skizzenbuch, Schauspielhaus Wien, 1996

Friedrich-Luft-Preis

  • für Lila, Singspiel nach Johann Wolfgang von Goethe, Theater Affekt   

   Berlin, 1995 

(21.12.2022)