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Änderungen in den Gremien des Volkstheaters

Der Bund übernimmt in einem schrittweisen Prozess mehr Verantwortung in den Gremien des Wiener Volkstheaters. In Zukunft werden insgesamt drei Positionen im Beirat, drei Positionen im Aufsichtsrat und eine Position im Stiftungsvorstand des Volkstheaters direkt bzw. auf Vorschlag des Bundes besetzt. Teilweise waren diese Positionen in den vergangenen Monaten vakant.

Bisher hat der Bund nur eine Position im Beirat des Volkstheaters besetzt. Hintergrund der Änderung ist der schrittweise Rückzug des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, auf dessen Initiative die Gründung der Volkstheater-Privatstiftung ursprünglich zurückgeht, aus den Gremien.

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer: "Ich freue mich, dass der Bund die Möglichkeit bekommt, im Volkstheater als einer der wichtigsten Theaterbühnen des Landes, mehr Verantwortung zu übernehmen. Wir nehmen diese Verantwortung gerne wahr. Die finanzielle Grundausstattung des Volkstheaters hat für mich auch in den anstehenden Budgetverhandlungen Priorität."

"Dass der Bund nun gemeinsam mit der Stadt Wien die wichtigsten Gremien des Volkstheaters bestimmt, ist nicht nur das erfreuliche Resultat vieler Gespräche, sondern spiegelt die eigentliche Realität sowie die Verantwortung der beiden maßgeblichen Fördergeber des Hauses", erklärt die Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. "Dieses aufrichtige ,Commitment‘ von Kunst- und Kulturstaatsekretärin Andrea Mayer ist umso gewichtiger, da es die Reorganisation sowie Neuausrichtig dieser außerordentlichen Bühne fortsetzt beziehungsweise dauerhaft ermöglicht."

In den kommenden Monaten steht in Zusammenarbeit sämtlicher Stakeholder auch eine Überarbeitung der Stiftungsurkunde der Volkstheater-Privatstiftung bevor, die den Zweck haben soll, die Realverfassung des Theaters besser abzubilden.

Datum: 25. September 2020