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Überbrückungsfinanzierung für Künstlerinnen und Künstler: Mayer erfreut über Beschluss im Nationalrat

Hoch erfreut zeigt sich die Staatssekretärin für Kunst und Kultur, Andrea Mayer, über den einstimmigen Beschluss zur Überbrückungsfinanzierung für Künstlerinnen und Künstler in der Plenarsitzung des Nationalrats am 17. Juni.

"Als ich vor genau vier Wochen dieses Amt angetreten bin, war es eines meiner allerersten und wichtigsten Anliegen, so schnell wie möglich einen eigenen, zielgerichteten Topf für die Freischaffenden aufzumachen“, so Mayer. Mit dem Beschluss sei dies nun gelungen.

"Die Richtlinien zum neuen Fonds sind in der finalen Phase", so Mayer weiter. "Ich bin zuversichtlich, dass eine Antragstellung Anfang Juli möglich sein wird und dass dann sehr schnell die ersten Auszahlungen folgen werden."

Um letzte Lücken neben dem Härtefallfonds und der neuen Überbrückungsfinanzierung zu schließen, werde parallel an der noch ausständigen zweiten Phase des Covid-19-Fonds des Künstlersozialversicherungsfonds gearbeitet.

Die Überbrückungsfinanzierung für selbstständige Künstlerinnen und Künstler wird über die Sozialversicherung der Selbstständigen abgewickelt und richtet sich an jene ca. 15.000 Menschen, die dort als Künstlerinnen und Künstler gemeldet sind, sofern sie sich in einer Notlage befinden.

Pro Person sind Unterstützungsleitungen von bis zu 6.000 Euro möglich. Insgesamt werden dafür bis zu 90 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. (17. Juni 2020)