Auf unserer Website werden keine Erstanbietercookies gesetzt.
Genauere Informationen zu Cookies finden Sie im Bereich Datenschutz.

EU: Staatssekretärin Mayer präsentiert österreichischen Fairness-Prozess in Brüssel

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer hat in Brüssel beim EU-Ratstreffen "Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ am 30. November den "Nationalen Fairness-Prozess" vorgestellt, den Österreich vor einem Jahr gestartet hat.

"Die Gesundheitskrise hat das kulturelle Leben in Österreich in ungeahntem Ausmaß erschüttert. Dadurch sind Bruchlinien noch sichtbarer geworden – etwa mit sozialer Absicherung und fairer Bezahlung von Künstlerinnen und Künstlern und anderen Personengruppen, die in Kunst und Kultur tätig sind. In Österreich arbeiten wir gemeinsam mit allen Bundesländern und Vertreterinnen und Vertretern aus der Kultur an einem partizipativen Fairness-Prozess. Das Thema muss breit diskutiert werden – auch auf EU-Ebene. Daher verfolgen wir die Arbeit der kürzlich eingerichteten EU-Expertinnen- und Expertengruppe sowie die vom Europäischen Parlament gesetzten Initiativen mit sehr großem Interesse", so Staatssekretärin Andrea Mayer.

Kulturerbe, Baukultur und nachhaltige Entwicklung

Auf der Tagesordnung des EU-Minister:innen-Rats standen auch die Themen Kulturerbe, Baukultur und nachhaltige Entwicklung. Unter anderem ging es um die Bedeutung des Kulturerbes für die Implementierung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen und um das "Neue Europäische Bauhaus".

Staatssekretärin Mayer verwies auf die von Österreich gesetzten Maßnahmen zur Förderung von Nachhaltigkeit im Kulturbereich und Stärkung der Baukultur und stellte die österreichische Initiative "klimafitte Kulturbetriebe" vor. In diesem Bereich plant das österreichische Kulturressort ab 2022 Investitionen in der Höhe von insgesamt 15 Millionen Euro aus Mitteln des EU-Aufbau- und Resilienzplans.

"Kunst und Kultur können wesentliche Bestandteile des Wegs der Gesellschaft aus der Krise sein, wenn dabei auf soziale Gerechtigkeit, Ökologie und nachhaltiges Wirtschaften gesetzt wird. So müssen wir uns in Zukunft noch viel stärker mit diesen Fragen auseinandersetzen. Die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen dienen dabei als Wegweiser für den Transformationsprozess und als strategische Ausrichtung für den nächsten EU-Arbeitsplan für Kultur", so Mayer.
 

Digitale Förderführer für den Kultur- und Kreativsektor

Präsentiert wurde beim Ratstreffen auch der digitale Förderführer für den Kultur- und Kreativsektor. Mit diesem neuen Informationstool soll der Zugang zu den Unterstützungsmöglichkeiten für die europäische Kulturbranche erleichtert werden.

Zum Thema

(30.11.2021)