Auf unserer Website werden keine Erstanbietercookies gesetzt.
Genauere Informationen zu Cookies finden Sie im Bereich Datenschutz.

Eröffnung Salzburger Festspiele 2022 - Staatssekretärin Andrea Mayer: "Kunst ist ein Gegenmodell zur Barbarei"

Staatssekretärin Andrea Mayer bei Eröffnung Salzburger_Festspiele

Vor dem Hintergrund von Ukraine-Krieg und Pandemie wurden die 102. Salzburger Festspiele am 26. Juli mit einem Festakt in der Felsenreitschule von Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit einer eindringlichen Rede zu Demokratie und Freiheit eröffnet. Musikalisch gestaltet wurde die Eröffnungszeremonie vom Mozarteumorchester unter der Leitung des britischen Dirigenten Duncan Ward.

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer betonte in ihren Grußworten die gesellschaftliche Bedeutung der Kunst: 

"Künstler und Künstlerinnen beginnen keine Kriege. Kunst ist ein Medium der Solidarität. Kunst ist ein Gegenmodell zur Barbarei. Die Kunst, das zeigt sich jetzt eindrucksvoll, ist eine Heimat - unabhängig von Herkunft und Staatsangehörigkeit. Wer in ihr wohnt, lebt im Gemeinsamen und sucht das Gemeinsame. Dadurch vermag Kunst die Hoffnung auf eine friedliche Gesellschaft aufrecht zu halten."

Klare politische Worte zu Kunst und Macht formulierte auch Schriftsteller und Pazifist Ilija Trojanow in der Festrede mit dem Titel "Der Ton des Krieges, die Tonarten des Friedens" vor den hochrangigen Gästen aus Kunst, Politik und Wirtschaft.

Die Salzburger Festspiele finden heuer bis zum 31. August 2022 statt. Neben 174 Aufführungen an 17 Spielstätten wird es zusätzlich 54 Vorstellungen im Jugendprogramm geben.

(26.7.2022)