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Office Ukraine: Exemplarische Beispiele der Förderung durch das BMKÖS

Symbolbild Office Ukraine, Foto: ©adobeStock/Eigens

Notgalerie Europe (Wien)

Die Notgalerie Europe erhält eine Sonderförderung Ukraine-Hilfe zur Finanzierung eines Ukraine Artist in Residence Projekts für 4 ukrainische Künstler:innen für eine 3 monatige Artist Residence in Wien.

Den Künstler:innen wird eine kostenlose Unterkunft in Wien zur Verfügung gestellt, die Nutzung des Kunst Areals Notgalerie Seestadt, Ausstellungsmöglichkeit und Unterstützung bei der Realisierung eines Kunstprojekts. Die Förderung wird zur Gänze an die Künstler:innen weitergegeben.

Teilnehmende Künstler:innen: Petrova Liliya, Nataliia Holub, Maria Budnikova, Yuliana Alimova.

Universalmuseum Joanneum (Stmk) für Kateryna Lysovenko, geb. 1989 in Kiew 

Die ukrainische Künstlerin Kateryna Lysovenko musste mit ihren zwei Kindern aufgrund des Krieges aus der Ukraine flüchten. Sie lebte und arbeitete bis vor Kurzem in Kiew. 

Auf Vermittlung des „Ukraine Office Graz“ konnte das Joanneum ihrer Familie im Portierhaus in Schloss Eggenberg zwei nebeneinanderliegende Wohnungen zur Verfügung stellen. Für die Dauer des Arbeitsstipendiums wird Kateryna Lysovenko ein Atelier mit ca. 25 m2 in den Räumlichkeiten des Schloss Eggenberg bereitgestellt.

Kateryna Lysovenko wird in Zusammenarbeit mit dem Universalmuseum Joanneum im Sommer 2022 ein Projekt als Intervention im Kunsthaus Graz umsetzen und zugleich in der Ausstellung des steirischen herbstes in der Neuen Galerie Graz vertreten sein. Die Hauptausstellung des steirischen herbst ´22 findet in diesem Jahr in Kooperation mit dem Universalmuseum Joanneum in der Neuen Galerie Graz statt. Beide Projekte ermöglichen einem breiten Publikum Zugang zu hochaktuellem Diskurs über Bildpolitiken im Kontext "Flucht und Krieg".

Kateryna Lysovenko erhält ein dreimonatiges Arbeitsstipendium.

Nest (Vorarlberg) - Artist in Residence Projekt in der VILLA MÜLLER in Feldkirch

Künstler:innen aus der Ukraine finden durch die Vermittlung der Organisation tranzit in der VILLA MÜLLER einen Ort des Ankommens, der Vernetzung und des kreativen Austauschs. Maximal 8 Personen (2 Einzelzimmer, 1 Doppelzimmer und 1 Suite) erhalten für 2 Wochen bis zu 3 Monaten Raum zum Wohnen, Arbeiten und Präsentieren ihrer Werke, einen Anschluss an die lokale Kunst und Kulturszene und Möglichkeiten zur Kooperation und Zusammenarbeit. Unterstützung erhalten sie zusätzlich auch in der Bewerbung allfälliger Präsentationen im Rahmen der Residency. Zudem werden ihnen Kooperationspartner:innen und Unterstützer:innen vorgestellt, die bei der Umsetzung des Konzepts behilflich sind und Zugang zu eventuell relevanten Dienstleistungen bieten können.

Die VILLA MÜLLER verfügt über ein breites Netz an Kooperationspartner:innen aller Kunst- und Kultursparten in Feldkirch, Vorarlberg und auch Liechtenstein, wie etwa der IG Kultur Vorarlberg, dem Kulturverein KuK, Landeskonservatorium, dem literatur:vorarlberg netzwerk, den Montforter Zwischentönen, dem Musikstudio Little Big Beats, dem poolbar Festival und dem Theater am Saumarkt.

Ksenia Kravtsova, geb. 1980 in Kiew, Ukraine und Hanna Putz, geb. 1987 in Wien

Projekt Dokumentarfilm „We will never break up“

Durch die Hilfe von ‚Office Ukraine Shelter for Ukrainian Artists‘ wurden Ksenia Kravstova und Hanna Putz Anfang März miteinander verbunden. Mitte März sind Ksenia Kravstova, ihre beiden Kinder Ivanka 13 und Benjamin 15 und ihr Hund Vanja aus einem Vorort von Kiew bei Hanna Putz in Wien eingezogen. Gemeinsam planen sie einen Dokumentarfilm zu drehen.

Unterschiedliche vertriebene Menschen, jedoch hauptsächlich Frauen, Künstlerinnen aus der Ukraine sollen gefilmt und Interviews mit Ihnen geführt werden. Mit Hilfe von ‚Office Ukraine Shelter for Ukrainian Artists‘, befreundeten Künstlerinnen und Simon Mraz werden zurzeit so viele Kontakte als möglich zu Ukrainischen Künstlerinnen hergestellt. Auch ist geplant die russische Seite zu zeigen, vor allem jene, die sich in Wien stark für ihre ukrainischen Mitmenschen engagieren, wie die russische Künstlerin und Aktivistin Anna Jermolaewa, die schon für ein Interview zugesagt hat. Kombiniert wird dieses Material aus Wien und eventuell auch aus Berlin (wo momentan noch sehr viele Menschen aus der Ukraine ankommen) mit weiterem Material aus der Ukraine und den Kriegsgebieten selbst. 

Ksenias Mann Inokentii Vyrovyi befindet sich nach wie vor in der Ukraine und wird vor Ort mit einem Kamerateam (ihrer gemeinsamen Produktionsfirma ‚Real Stories Productions‘) das Kriegsgeschehen in Kiew, Butscha, Irpin etc. filmen. Auch sind die meisten von Ksenias Studierenden, die sie zu Filmemacher:innen ausbildet und nach wie vor online via Zoom unterrichtet, noch in Kiew. Auch sie filmen vor Ort und sammeln Material direkt aus dem Kriegsgebiet.