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Nachhaltigkeit in der Mode: Atelierbesuch bei Modestaatspreis-Gewinnerin Susanne Bisovsky

Soziale und ökologische Nachhaltigkeit ist für Staatssekretärin Andrea Mayer ein wichtiges Thema. Am 17. September 2020 besuchte Mayer das Atelier der diesjährigen Modestaatspreis-Gewinnerin Susanne Bisovsky zu einem Austausch über Nachhaltigkeit in Modedesign und der Fashionindustrie. Mit dabei waren zwei junge Designerinnen – Karoline Pöhn und Anna Sedlmayr – die das diesjährige erstmals ausgeschriebene Start-Stipendium für Mode mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit erhalten haben (€ 7.800 für 6-monatiges Stipendium).

Nachhaltige Mode hat noch einen starken Wettbewerbsnachteil gegenüber Fast-Fashion und Billiglabels. Gerade die Herstellung von Kleidungsstücken und die globale Modeindustrie hinterlässt einen großen CO2-Fußabdruck. Vor allem Kunstfaser, die Verwendung von Chemikalien insbesondere beim Färbeprozess und der Wasserverbrauch bei der Herstellung von Stoffen belasten Umwelt und Natur. Zudem spielen etwa die Überproduktion und Abfallprobleme eine umweltbelastenden Rolle. Auch die Herstellung von Kleidungsstücken erfolgt oft unter arbeitsethisch problematischen Verhältnissen.

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer zeigte sich beim Atelierbesuch zuversichtlich: "Immer mehr Käuferinnen und Käufer wünschen sich sozial-ökologisch hergestellte und fair gehandelte Kleidung und immer mehr Modedesignerinnen und -designer nehmen soziale Nachhaltigkeit und Verantwortung für unsere Umwelt ernst. Diesen wichtigen Zukunftsthemen tragen auch die diesjährigen Mode-Stipendien des Bundes Rechnung. Wir werden das Thema jedenfalls verstärkt mitnehmen. Es geht darum hier gemeinsam auch einen Mind-Set-Wandel herzustellen."