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Monitoring-Gruppe für Energiefragen in Bundeskultureinrichtungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise hat das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport am 29. August 2022 Vertreter:innen der im Eigentum des Bundes stehenden Kulturinstitutionen zu einem Arbeitsgespräch zu Energiesparfragen eingeladen. Auch das Bundesministerium für Klimaschutz war bei dem Termin vertreten, um direkt Fragen der Kultureinrichtungen zu beantworten.

Monitoring-Gruppe

Als Ergebnis des Termins wurde eine Monitoring-Gruppe mit Vertreter:innen der Bundestheater, der Bundesmuseen, des Museumsquartiers, der Art for Art GmbH und des Ministeriums eingesetzt, die in den kommenden Wochen und Monaten die Entwicklung der Energiekrise beobachten, gemeinsame Energiesparpotenziale identifizieren und Maßnahmen erarbeiten soll. Erste Ergebnisse werden für Mitte September erwartet.

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer zeigte sich nach dem Austausch mit den Häusern erfreut und dankbar: "Kunst und Kultur haben in unserer Gesellschaft immer Vorbildwirkung – ich danke den Vertreterinnen und Vertretern der Kultureinrichtungen des Bundes für Ihre Bereitschaft, dieser Vorbildwirkung auch in dieser schwierigen Zeit gerecht zu werden. Die Kultureinrichtungen des Bundes haben insgesamt über 4.000 Mitarbeiter:innen und erreichen ein Millionenpublikum. Die Signale, die wir hier setzen, werden gesehen. Wir können alle einen Beitrag leisten, um in den kommenden Monaten den absoluten Notfall zu verhindern, für die Kultureinrichtungen gilt das genauso wie für jede und jeden einzelnen."

Beim Arbeitsgespräch wurde unter anderem über die Versorgungssicherheit im Energielenkungsfall und über mögliche Energiesparpotenziale der Häuser gesprochen. Die Bundeskultureinrichtungen erklärten sich in einem äußerst konstruktiven Gespräch bereit, in den nächsten Wochen sämtliche Möglichkeiten für Einsparungen bei ihrem Energieverbrauch zu überprüfen. Im Fokus standen dabei vor allem die Themen Beleuchtung und Raumtemperatur, wobei insbesondere die Vertreter:innen der Bundesmuseen auf die besonderen raumklimatischen Herausforderungen im Umgang mit Kunstwerken aufmerksam machten.
(30.8.2022)