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Liquiditätssicherung für Bundesmuseen und Bundestheater

Mit dem Finanzministerium wurde eine Einigung über eine Corona-bedingte Mittel-Aufstockung für die bundeseigenen Kulturinstitutionen, also die Bundestheater und die Bundesmuseen, erzielt.

Staatssekretärin Andrea Mayer:
"Ohne die Bundesmuseen und die Bundestheater ist Österreich schlichtweg nicht vorstellbar. Sie tragen einen wesentlichen Teil zu unserer kulturellen Identität und auch zur Wirtschaftsleistung bei. Es ist für mich als Staatssekretärin für Kunst und Kultur daher selbstverständlich, dass neben den anderen Hilfspaketen im Kunst- und Kulturbereich auch diesen Institutionen, die von der Krise sehr stark betroffen sind, direkt geholfen werden muss.

Ich möchte an alle Menschen, die in Österreich leben, appellieren: Wir haben jetzt wieder einen Kulturbetrieb – auch wenn er noch nicht so ist, wie wir ihn kennen – nutzen Sie diesen auch!"

Die Mittel-Aufstockung erfolgt in zwei Tranchen, wobei die erste mit 10 Millionen Euro für die Bundesmuseen und 5 Millionen Euro für die Bundestheater festgelegt ist. Die Bundeseinrichtungen sind sowohl von der Gutschein-Regelung als auch vom kommenden NPO-Fonds nicht umfasst – deshalb ist hier ein gesondertes Vorgehen nötig, um sie abzusichern.

1. Tranche:

  • 10 Millionen Euro für Bundesmuseen
  • 5 Millionen Euro für Bundestheater
  • Zweck: Sicherung der Liquidität bis in den Herbst
    •  Sicherung des kulturpolitischen Auftrags
    • Fortsetzung der Ausstellungstätigkeit sowie der wissenschaftlichen Arbeit in den Bundesmuseen
    • Ende der Kurzarbeit, möglichst personalschonende Vorgehensweise, Arbeitsplätze erhalten

2. Tranche:

Die zweite Tranche ist in ihrer endgültigen Höhe noch offen und richtet sich nach der weiteren Entwicklung in den Häusern und auch der Pandemie. Grundsätzlich wurden die Prognosen in Zusammenarbeit mit den Bundesmuseen und Bundestheatern erstellt.

  • Weitere Mittel für Bundesmuseen und Bundestheater bis Jahresende vorgesehen und mit dem Finanzministerium akkordiert
  • Höhe noch offen und abhängig von
    • Finanzieller Entwicklung in den einzelnen Häusern
    • Epidemiologische Entwicklung
"Diese zusätzlichen Mittel sollen den Bundesmuseen und Bundestheatern bis Jahresende die Liquidität sichern und dafür sorgen, dass die Häuser ihrem Kultur-Auftrag in angemessener Weise nachkommen können. Gleichzeitig erwarte ich mir von den Institutionen, dass sie alles in Ihrer Macht Stehende tun, um mit den Ihnen zugestandenen Mitteln so sorgsam wie möglich umzugehen," so Mayer.