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Staatssekretärin Mayer präsentiert neue Geschäftsführung für das Museum für angewandte Kunst

Staatssekretärin Andrea Mayer mit Lilli Hollein und Teresa Mitterlehner-Marchesani
Die wirtschaftliche Leiterin des MAK Teresa Mitterlehner-Marchesani, Staatssekretärin Andrea Mayer und die designierte Direktorin des MAK Lilli Hollein. Fotoalbum Flickr Foto: BMKÖS/HBF/Carina KARLOVITS

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer präsentierte am 26. April 2021 die neue wissenschaftliche und wirtschaftliche Geschäftsführung des Museums für angewandte Kunst (MAK).

Lilli Hollein wird Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin.
Staatssekretärin Mayer über die designierte Direktorin des MAK: "Lilli Hollein hat einerseits durch das breite Spektrum an Themen überzeugt und andererseits durch ihre klaren Ideen zur Öffnung des Hauses. Sie verfügt über die nötige Kompetenz, viel Erfahrung, Lebensfreude und eine hohe soziale Intelligenz. All diese Qualitäten sind für die Führung eines Bundesmuseums in der post-pandemischen Zeit wichtig. Lilli Hollein steht für Designkompetenz und für ein dynamisches, mutiges Management und Teamfähigkeit. Mit der Design Week hat sie ihre Vordenkerinnen-Position immer wieder bewiesen. Sie genießt das Vertrauen der Szene und ist mit nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern ausgezeichnet vernetzt. Und: Sie hat im Hearing bewiesen, dass sie über sehr konkrete Vorstellungen verfügt, wie ein international relevantes Museum aufgestellt sein soll. Auch in unserem Einzelgespräch hat Lilli Hollein mein Vertrauen in ihre Führungsqualität bestärkt. Sie ist eine Teamplayerin, die einen guten Arbeitsalltag, Vermittlung und Kommunikation ins Zentrum stellt."

Die wirtschaftliche Leitung wird so wie bisher von Teresa Mitterlehner-Marchesani wahrgenommen werden.
Staatssekretärin Mayer: "Teresa Mitterlehner-Marchesani hat bereits in den letzten Jahren seit ihrer Bestellung 2016 bewiesen, dass sie dieses Haus in wirtschaftlichen Belangen mit sicherer Hand führen kann. Sie tut das auch jetzt während dieser Jahrhundertkrise. Das Votum der Findungskommission war daher auch hier eindeutig. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und sehe die wirtschaftliche Seite des MAK nach wie vor in guten und fähigen Händen. Ihre Erfahrung aus den letzten Jahren wird auch der neuen wissenschaftlichen Geschäftsführerin den Einstieg in diese Aufgabe erleichtern. Ich bin nach den Einzelgesprächen mit Ihnen beiden sicher, dass das eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit wird – und gespannt, was sie hervorbringen wird."

Staatssekretärin Mayer dankte dem amtierenden Direktor Christoph Thun-Hohenstein für seine Verdienste der letzten 10 Jahre. "Er hat das Museum für angewandte Kunst in den vergangenen 10 Jahren gut und erfolgreich geführt und vor allem im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit neue Akzente gesetzt. Christoph Thun-Hohenstein hat das MAK in wirklich turbulenten Zeiten übernommen und in ruhigere Fahrwasser geführt – dafür gebührt ihm großer Dank. Diese Entscheidung ist keine Entscheidung gegen die Arbeit von Christoph Thun-Hohenstein, sondern eine Entscheidung für einen weiteren Schritt in die Zukunft des MAK."

Über das Auswahlverfahren:

Insgesamt haben sich für die wissenschaftliche Geschäftsführung des MAK 16 Personen beworben, davon 10 Männer und 6 Frauen.
Für die wirtschaftliche Geschäftsführung gab es 17 Bewerbungen, davon ebenfalls 10 Männer und 7 Frauen.
Zu den Hearings, die Anfang April stattgefunden haben, wurden insgesamt 7 Personen eingeladen – fünf für die wissenschaftliche und zwei für die wirtschaftliche Geschäftsführung.

Mitglieder der Auswahlkommission:

  • Kuratoriums-Vorsitzende Astrid Gilhofer
  • Künstlerin Jakob Lena Knebl
  • Kunsthistorikerin Ilsebill Barta 
  • Direktor des Kunsthauses Bregenz, Thomas Trummer
  • Sektionschef Jürgen Meindl

(26. April 2021)