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Staatssekretärin Mayer startet Fairness-Prozess für bessere Arbeitsbedingungen im Kulturbereich

Bundesländer-Arbeitsgruppe nimmt Arbeit auf

Die andauernde Corona-Krise trifft den Kulturbereich besonders hart und macht die ökonomische Fragilität und die Notlagen der Künstlerinnen/Künstler und Kulturarbeiterinnen/Kulturarbeiter noch sichtbarer. Vor diesem Hintergrund startet Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer einen breit angelegten Arbeitsprozess zum Thema Fairness in der Kulturbranche, gemeinsam mit den Interessensvertretungen und den Bundesländern.

In der ersten Phase dieses Prozesses wird es vor allem um das Thema Fair Pay gehen. Als Gesprächsplattform wird dazu eine bundesweite Arbeitsgruppe Fairness eingerichtet, die aus Nominierten der neun Bundesländer sowie Vertreterinnen/Vertreter der Kunst- und Kultur-Sektion im BMKÖS besteht und erstmals am 10. November 2020 zusammentritt.

Interessensvertretungen beraten im FORUM Fairness

Ebenfalls im November findet das erste Treffen des FORUM Fairness statt, bestehend aus Vertreterinnen/Vertretern der diversen Interessensvertretungen. Diese werden vom Österreichischen Kulturrat, der Dachorganisation der Interessensvertretungen, nominiert. Das Forum soll den Interessensvertretungen die Möglichkeit für Input und Feedback bieten.

"Mein Ziel ist die Stärkung der sozialen Absicherung der Künstlerinnen und Künstler. Das kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit der bundesweiten Arbeitsgruppe sowie dem Forum der Interessensvertretungen ein arbeitsfähiges Modell geschaffen haben, das gute und nachhaltige Ergebnisse erarbeiten wird", so Staatsekretärin Mayer.

Die Arbeitsgruppe Fairness und das FORUM Fairness widmen sich in einem ersten Schritt dem Schwerpunkt Fair Pay und werden in regelmäßigen Abständen auf Einladung des Kunst- und Kulturstaatssekretariats zusammenkommen. Mittelfristig sollen weitere Aspekte im Bereich der Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen und Künstlern angegangen werden, die über das Thema der Bezahlung hinausgehen. Zentral sind eine gemeinsame Vorgehensweise und der lebendige Austausch zwischen FördergeberInnen und den Interessensvertretungen. Als nächster Schritt ist eine Konferenz zum Thema Fair Pay vor Sommer 2021 geplant.

 "Ich erwarte mir im Frühling 2021 erste Ergebnisse und möchte mich schon jetzt bei den Bundesländern und Interessensvertretungen für ihre aktive Mitarbeit bedanken. Gehen wir es endlich an", so Mayer.

Datum: 16. Oktober 2020