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Fair Pay – zweites FORUM FAIRNESS mit Interessengemeinschaften

Am 22. Februar fand auf Einladung des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) das zweite Meeting des FORUM FAIRNESS mit Interessengemeinschaften statt. Gemeinsam einigte man sich auf weitere wichtige Schritte zur Unterstützung der Freien Szene.

"Fairness und Fair Pay im Kulturbereich sind komplexe Themen, die wir nur als gemeinsame Anstrengung angehen können. Ich möchte den Bundesländern sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Interessensgemeinschaften meinen Dank für die gute Kooperation aussprechen. Diese hat eine weitere positive Sichtbarkeit bekommen.
Ich bin hoffnungsvoll, dass wir mit dem Fairness Prozess Weichen für eine gute Zukunft der Kunst und Kultur stellen können," so Staatssekretärin Andrea Mayer.
 

Im Rahmen des FAIRNESS-Prozesses, der vergangenen Herbst von Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer initiiert wurde, diskutieren Bund, Länder und IGs regelmäßig konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage der in Kunst und Kultur Beschäftigten.

Im Fairness Meeting wurde unter anderem berichtet, dass das Kulturressort in Abstimmung mit der IG freie Theaterarbeit und den Ländern den Kreis der Antragsberechtigten im IG-Netz erweitert und die Höchstgrenze für die einzelnen Zuschüsse erhöht. Zudem informierte das Ressort über den aktuellen Stand der laufenden Verhandlungen zum Sachstand der Urheberrechtsnovelle. Das BMKÖS setzt sich in den Verhandlungen dafür ein, die Position von UrheberInnen möglichst fair auszugestalten. Seitens des Bundes ist zudem eine Erhebung geplant, die den Fair Pay Gap in der österreichischen Kunst- und Kulturbranche ermitteln soll.

Um große gemeinsame Förderfälle effizienter und transparenter zu bearbeiten, soll die Abstimmung zwischen Bund und Bundesländern unter Einbindung der betroffenen FörderwerberInnen verbessert werden. Zudem ist der Bund im Gespräch mit den Bundesländern hinsichtlich möglicher gemeinsamer Grundlagen für die Vergabe von Mehrjahresverträgen.

(23.2.2021)