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Informelle Videokonferenz zu "Kultur und Audiovisuelles" mit EU-Kulturministerinnen und EU-Kulturminstern

Staatssekretärin für Kunst und Kultur Andrea Mayer diskutierte mit EU-Ministerinnen und EU-Ministern zum Thema "Wiederaufbau und Stärkung des kulturellen und audiovisuellen Sektors"

Auf der Agenda der Videokonferenz am 1. Dezember unter dem Vorsitz der Deutschen Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, stand ein Rundumblick über die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Bewältigung der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf den Kultur- und Medienbereich. Der Austausch zeigte die unterschiedlichen Zugänge hinsichtlich der Unterstützungsmaßnahmen und Regelungen für den Kulturbetrieb auf nationaler und EU-Ebene und zeigte mögliche Zukunftsperspektiven auf.

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer bekräftigte in diesem Zusammenhang vor allem die Notwendigkeit, die „Zeit danach“ mitzudenken.

"Ich bin der Überzeugung, dass die künftige Kulturpolitik eng mit sozialen Herausforderungen und dem ökologischen und digitalen Wandel verknüpft werden muss. Die Pandemie hat die Herausforderungen für die Kulturbranche noch sichtbarer gemacht. Deshalb braucht es eine nachhaltige Gestaltung von Instrumenten sowie ein strategisches und evidenzbasiertes Vorgehen. Ich setze daher auch große Hoffnung in den vor kurzem gestarteten Fairness-Prozess," so Andrea Mayer.

Geschlechtergerechtigkeit im Kulturbereich

In Fortsetzung der Diskussion zur Corona-Krise sind unter dem nachfolgenden portugiesischen EU-Ratsvorsitz eine Fachkonferenz und Schlussfolgerungen zur Resilienz und Nachhaltigkeit der Kultur- und Kreativsektoren geplant. Neben dem Schwerpunkt Corona widmeten sich die EU-Kulturministerinnen und EU-Kulturminister auch explizit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit im Kulturbereich. Dabei wurden Empfehlungen für wesentliche Herausforderungen wie beispielsweise die höhere Visibilität von Frauen im Kunst- und Kulturbereich, der Zugang zu Fördermitteln oder eine bessere statistische Arbeitsgrundlage ausgearbeitet.

"Dies ist auch ganz in unserem Sinn, zumal wir am vergangenen Freitag die regelmäßige Publikation eines Genderreports beschlossen haben", freut sich Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer.

(1.12.2020)