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Wettbewerb zur Neugestaltung der Österreichischen Denkmalschutzmedaille – Gewinnerduo steht fest

Präsentation Denkmalschutzmedaille
Präsentation der neuen Denkmalschutzmedaille. Bereits im Herbst 2021 sollen die ersten zehn Denkmalschutzmedaillen in Form eines Puzzlestücks verliehen werden.  Fotoalbum (Flickr) Foto: BMKÖS/HBF/Heinschink

Das Bundesdenkmalamt lud zeitgenössische Künstler:innen zur Gestaltung der neuen Österreichischen Denkmalschutzmedaille ein. Aus den zahlreichen Einsendungen gingen Dominik Annies und Lukas Troberg als Gewinnerduo hervor. Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer und Christoph Bazil, Präsident des Bundesdenkmalamts präsentierten  am 30. August 2021 den Siegerentwurf.

Seit den 80er Jahren verleiht die Republik Österreich die Österreichische Denkmalschutzmedaille an Personen und Initiativen als Würdigung besonderer Verdienste um den Denkmalschutz und die Denkmalpflege. Nun wurde diese Denkmalschutzmedaille zeitgemäß und künstlerisch von den Künstlern Dominik Annies und Lukas Troberg neu gestaltet. Dem war ein Wettbewerb vorangegangen, der von Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer in Auftrag gegeben wurde.
Bereits im Herbst 2021 sollen die ersten zehn Denkmalschutzmedaillen in Form eines Puzzlestücks verliehen werden.

"Ich gratuliere Dominik Annies und Lukas Troberg zur gelungenen Umsetzung und zur überzeugenden Neugestaltung der Österreichischen Denkmalschutzmedaille. Sie veranschaulicht, was Denkmalschutz und -pflege bedeuten: Nämlich schützen, pflegen, forschen und vermitteln. Das neue künstlerische Design geht auf diese vier Bereiche ein und verbindet gekonnt Handwerk mit Architektur. Die in Silber und Gold gehaltene Medaille wird zudem größtenteils in traditioneller Handarbeit hergestellt. Ich freue mich, dass wir mit dieser Medaille Denkmalschutz und Denkmalpflege in Österreich angemessen und schön würdigen", so Staatssekretärin Andrea Mayer.

Puzzlestücke als Symbolbild für kulturelles Erbe

Eine hochkarätige Jury bestehend aus Martin Böhm, Lilli Hollein, Eva Schlegel und Elisabeth Udolf-Strobl hat aus zahlreichen Entwürfen eine besonders gut überlegt gestaltete Medaille ausgewählt. Die Idee hinter dieser Form ist, die weitreichenden Aktivitäten des österreichischen Denkmalschutzes darzustellen. Die asymmetrische Gestalt der Medaille soll auch die Einzigartigkeit eines jeden Objektes hervorheben und durch die Möglichkeit des Ineinandergreifens vieler Puzzlestücke ein Gesamtbild des kulturellen Erbes entstehen lassen.
"Wir wollen mit der Medaille die besondere Verbindung von traditionellem Handwerk und Architektur mit langfristiger, vorausschauender und nachhaltiger Planung darstellen", so die Künstler Dominik Annies und Lukas Troberg.
"Hinter den Denkmalen unserer breit gefächerten Denkmallandschaft stehen Menschen, die sich für deren Erhaltung und Pflege einsetzen. Dieses Engagement um das kulturelle Erbe Österreichs werden wir in Zukunft mit dieser zeitgemäß gestalteten Medaille auszeichnen", so Christoph Bazil, Präsident des Bundesdenkmalamtes.

Hinweis

Tag des Denkmals 2021 am 26. September 2021
Der Tag des Denkmals wird heuer wieder in seiner gewohnten Form stattfinden. Das Motto 2021 lautet Denkmal inklusive...

Unter den Schwerpunkten Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit, moderne Architektur, Religion und Alltag öffnen am 26. September rund 250 Programmpartner:innen ihre Denkmale, die nur an diesem Tag zugänglich sind.

Informationen zur Veranstaltung, zu Kampagnen und zum Programm:
tagdesdenkmals.at