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Baukultur in Europa: Österreich unterzeichnet DAVOS Baukultur Allianz 2023

Davos Baukultur Allianz 2023

Bauen ist keine ausschließlich private Angelegenheit, sondern wirkt sich langfristig auf das Gemeinwohl und das Zusammenleben der Menschen aus. Wie eine hohe Baukultur für Europa weiter vorangebracht werden kann, diskutierten die europäischen Kulturministerinnen und –minister bei der zweiten Baukultur-Konferenz vom 14. - 16. Jänner 2023 in Davos in der Schweiz. Die Davos Baukultur Allianz 2023 adressiert die Verantwortung der Bau- und Immobilienbranche. Die Konferenz endete mit der Unterzeichnung der Davos Baukultur Allianz 2023.

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer:

"Wir schließen uns der Davos Baukultur Allianz 2023 in der Überzeugung an, dass eine gemeinsame und gebündelte Vorgehensweise entscheidend ist für die weitere Entwicklung hochqualitativer Baukultur in Europa. Das Engagement quer durch alle Sektoren und von privater wie gemeinnütziger Hand ist ein wichtiger Schritt dazu, unsere Lebensqualität, die eng mit unserer gebauten Umwelt verknüpft ist, nachhaltig zu gestalten."

Die Davos Baukultur Allianz schließt an die Davos Erklärung 2018 an. Letztere erkannte die hohe Bedeutung der technischen und ökonomischen sowie kulturellen und sozialen Aspekte der Baukultur für die Gesellschaft an. Darauf folgte die Ausarbeitung der Davos Qualitätskriterien, die ein geeignetes System zur Einschätzung guter Baukultur darstellen.

Verbesserung der Bauqualität in Europa

Mit der Davos Baukultur Allianz 2023 startet ein kontinuierlicher Austausch über verschiedene Sektoren hinweg, um die Qualität der Baukultur in europäischen Ländern zu verbessern.

DAVOS Baukultur Allianz 2023
  Foto: BAK / Matthias Käser

Unter den Teilnehmenden  finden sich neben Kulturminister:innen Europas, Organisationen wie die UNESCO, NGOs wie ACE - Architect’S Council of Europa, EPRA -The European Public Real Estate Association, ICOMOS - International Council on Monuments and Sites und Vertretungen der Bau- und Immobilienbranche auf gemeinnütziger und privater Ebene.

Baukultur-Aktivitäten in Österreich

Durch ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen gewinnen Themen und Lösungsansätze der Baukultur immer mehr an Bedeutung; sei es die Belebung von Orts- und Stadtkernen, die Verminderung des Bodenverbrauchs, klimagerechtes Bauen bzw. Bauen im Bestand  und Gebäudesanierung oder leistbarer und lebenswerter Wohnraum. 

Baukulturellen Leitlinien des Bundes von 2017

Die im Jahr 2017 veröffentlichten Baukulturellen Leitlinien des Bundes formulieren zentrale Empfehlungen, wie diesen Herausforderungen begegnet werden kann. Darauf aufbauend wird derzeit im Rahmen des Umsetzungspakts "Raum für Baukultur" der Österreichischen Raumentwicklungskonferenz (ÖREK) an der Finalisierung weiterer Empfehlungen und Maßnahmen gearbeitet. Dabei soll die Bedeutung der Baukultur und des baukulturellen Erbes für die Belebung von Orts- und Stadtkernen besonders hervorgehoben werden. 
Maßnahmen zur Attraktivierung sind im Kommunalinvestitionsgesetz 2023 verankert und auch der österreichische Aufbau- und Resilienzplan 2020-2026 sieht Investitionen für baukulturelle Vorhaben vor.

Pilothafte Baukultur-Maßnahmen 

Parallel zu diesen Maßnahmen auf Bundesebene bauen auch mehrere Bundesländer ihre Aktivitäten aus:
Im Jahr 2021 wurden pilothafte Baukultur-Maßnahmen des Bundes und des Landes Kärnten präsentiert, die u. a. auf Bewusstseinsstärkung und Weiterbildung fokussieren.
Im Land Steiermark wurde eine neue Position zur Stärkung von Orts- und Stadtkernen geschaffen und das Land Tirol hat im Herbst 2022 einen Prozess zur Entwicklung von baukulturellen Leitlinien für Tirol gestartet.

Zum Thema:

(18.01.2023)