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Vertrag für Großprojekt "Sanierung/Erweiterung Festspielhaus und Seebühne" unterzeichnet

im Bild v.l.: Vorarlbergs Kulturreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink, Bürgermeister Michael Ritsch, Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer, Landeshauptmann Markus Wallner, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Festspiele-Präsident Hans-Peter Metzler und Festspiele-Vizepräsident Wilhelm Muzyczyn) Foto: VLK/Frederick Sams
im Bild v.l.: Vorarlbergs Kulturreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink, Bürgermeister Michael Ritsch, Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer, Landeshauptmann Markus Wallner, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Festspiele-Präsident Hans-Peter Metzler und Festspiele-Vizepräsident Wilhelm Muzyczyn. Foto: VLK/Frederick Sams

Der Weg für die geplante Sanierung und bauliche Erweiterung von Bregenzer Festspielhaus und Seebühne ist geebnet. Am 20. Juli unterzeichneten Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Landeshauptmann Markus Wallner, Bürgermeister Michael Ritsch und Festspiele-Präsident Hans-Peter Metzler im Seefoyer des Festspielhauses den ausverhandelten Vertrag über die konkrete Kostenaufteilung. 
Die Vertragsunterzeichnung stellt ein starkes Bekenntnis zu Kunst und Kultur in einer finanziell herausfordernden Zeit dar.
 
Bis 2024 sollen rund 60,5 Millionen Euro verbaut werden.  
Andrea Mayer verwies auf die internationale Strahlkraft und Breitenwirkung der Bregenzer Festspiele. Mit dem traditionsreichen, spektakulären Spiel auf dem See sei das Festival Ziel für Opernfans aus aller Welt, aber auch für Menschen, die dem Genre sonst nicht unbedingt nahestehen.

"Es ist die Mischung aus dem imposanten Bühnenbild, der Kulisse, der Stimmung und den immer wieder beeindruckenden Inszenierungen, die die Bregenzer Festspiele zu einem Gesamtkunstwerk macht. Die Bundesregierung hat mit konkreten kulturspezifischen Maßnahmen während der Pandemie bewiesen, welchen hohen Stellenwert Kunst und Kultur in Österreich genießen, und steht zur öffentlichen Finanzierung dieses Bereichs – und zwar nicht nur wegen der touristischen und wirtschaftlichen Effekte – sondern auch weil Kunst ein Wert an sich ist," so Mayer.

Die Details:

Kostenaufteilung fixiert

Bei der Realisierung des Großprojekts "Sanierung und Erweiterung Festspielhaus und Seebühne" trägt der Bund mit 22 Millionen Euro den größten Anteil. Von Seiten des Landes Vorarlberg werden in Summe rund 19,25 Millionen Euro beigesteuert. Die Stadt Bregenz wird sich mit insgesamt 13,75 Millionen Euro am Großprojekt beteiligen. Die Bregenzer Festspiele selbst bringen insgesamt 5,5 Millionen Euro auf.

Dritte Sanierungs- und Ausbauetappe

Beim Projekt handelt es sich um die dritte Sanierungs- und Ausbauetappe. Dabei wird die Werkstattbühne um einen Zubau erweitert und umfassend saniert. Die 1978 erbaute Zuschauertribüne im Außenbereich wird ebenfalls erneuert, genauso wie Räumlichkeiten im Umfeld der Seebühne. Die in die Jahre gekommene Bausubstanz des Festspielhauses stammt aus den Jahren 1978 bis 1980. In den Jahren 1995 bis 1997 sind die Werkstattbühne samt Seefoyer und Seestudio sowie der Verwaltungstrakt errichtet worden, das Hauptgebäude wurde 2005/06 neu konzipiert.

Baumaßnahmen im Detail

  • Sanierung der haustechnischen Anlagen, speziell aus dem Bauabschnitt 1996, Zubau Werkstattbühne (MSR-Haustechnik, Steuerungsanlagen, Elektroinstallationen, Lüftungsanlagen, Heizung, Kühlung, Sanitär, Theatertechnik Baujahr 1978)
  • Sanierung Bauteil Werkstattbühne Flachdach etc.
  • Sanierung Zuschauertribüne Baujahr 1978
  • Sanierung Seebühne, fixer Betonkern mit Haustechnik (Elektroinstallationen, Sanitäranlagen)
  • Zubau Mehrzweckgebäude

Hinweis

Mehr zum Thema:

Eröffnung der Bregenzer Festspiele