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Besuchsstatistik 2020: Österreichische Bundesmuseen und Österreichische Nationalbibliothek

Die durch die Corona-Pandemie notwendigen Einschränkungen im Ausstellungsbetrieb haben sich auf die Besuchszahlen der Bundesmuseen und der Österreichischen Nationalbibliothek im Jahr 2020 negativ ausgewirkt.

Zur Abfederung der finanziellen Einbußen, haben die Bundesmuseen im letzten Jahr zusätzliche Unterstützungszahlungen von 23,1 Mio. Euro aus dem Covid-19-Krisenbewältigungsfonds erhalten. Für das laufende Jahr sind je nach Entwicklung der Pandemie weitere Sonderzahlungen geplant.

Bundesmuseen-Standorte
Die Standorte der Bundesmuseen. Foto: KHM-Museumsverband

Im Vergleich zu 2019 verzeichnen die Bundesmuseen sowie die Österreichische Nationalbibliothek im letzten Jahr einen Publikumsrückgang von durchschnittlich 71 Prozent. 2020 wurden insgesamt 2.010.624 Besuchende vermeldet, 2019 waren es 6.933.776.

Die Ergebnisse der Institutionen in Detail
•  Albertina & Albertina Modern: 360.073 (-64 %)
•  Österreichische Galerie Belvedere: 343.064 (-80 %)
•  Kunsthistorisches Museum / Museumsverband: 454.291 (-74 %)
•  Museum für angewandte Kunst/MAK: 84.158 (-62 %)
•  Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien/MUMOK: 113.277 (-61 %)
•  Naturhistorisches Museum Wien: 302.324 (-64 %)
•  Technisches Museum Wien: 179.258 (-58 %)
•  Österreichische Nationalbibliothek (inkl. HdGÖ; ohne Lesesaal): 174.179 (-75 %)

Gesamtzahl im Detail
•  Voll zahlend: 744.957
•  Ermäßigt zahlend: 696.267
•  Nicht zahlend/Kinderticket gesamt: 569.400 davon
•  U19 nicht zahlend: 379.076

Die Zahlen machen sichtbar, dass das Erliegen des Städtetourismus und das Ausbleiben der internationalen Urlaubsgäste während der Pandemie besonders drastische Auswirkungen auf die Besuchszahlen hatte. Aufgrund von gezielten Marketingtätigkeiten innerhalb Österreichs konnte der Rückgang des heimischen Publikums gedämpft werden. So sind – nach Abzug der Besuchenden ohne Angabe der Herkunftsdaten – 53 Prozent der Gesamtbesuche im Jahr 2020 auf heimische Besuchede (917.386) zurückzuführen. Im Vorjahr betrug dieser Anteil 31 Prozent (1.976.590 Mio. Besuche).

(29. Jänner 2020)