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19. Februar 2020: Staatssekreträrin Ulrike Lunacek besucht Staatsoper am Tag vor dem Opernball

Lunacek beim Rundgang Opernballaufbau
Staatsoperndirektor Dominique Meyer zeigt Kunst- und Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek die Aufbauarbeiten für den Opernball. Foto: Christopher Dunker

Staatssekretärin Ulrike Lunacek besucht am Tag vor dem Opernball die Vorbereitungs- und Aufbauteams bei den letzten Handgriffen in der Wiener Staatsoper und sieht sich Proben der Künstlerinnen und Künstler an.

Der Opernball stellt eine logistische, technische und sicherheitstechnische Hochleistung dar. Rund 500 Fach- und Hilfskräfte arbeiten gleichzeitig unter Hochdruck an der Transformation der Staatsoper in ein glanzvolles Ballhaus. In nur zwei Tagen wird der gesamte Publikumsraum leergeräumt und der Saal sowie alle anderen Räumlichkeiten fit und schön für den 20. Februar 2020 gemacht.

500 Menschen arbeiten Hand in Hand

„Hinter die Kulissen dieser Großveranstaltung zu schauen, öffnet den Blick dafür, wie viel Arbeit und Engagement von so vielen Menschen hinter dem Erfolg des Wiener Opernballs steckt. Hier arbeiten 500 Menschen Hand in Hand, damit die Infrastruktur passt, das künstlerische und musikalische Programm überzeugt sowie die Verpflegung und die Sicherheit gewährleistet sind. Hier wird perfekt verzahnt gearbeitet - eine großartige Leistung“, sagte Staatssekretärin Lunacek bei ihrem Besuch. Als für Kunst und Kultur zuständiges Regierungsmitglied wird Staatssekretärin Lunacek auch am Opernball teilnehmen.

Über die gesamte Fläche des Ballsaales wird Echtholz-Parkett verlegt. So verbinden sich Publikumsraum, Orchestergraben und Bühne zu einer einzigen einladenden, ebenen Tanzfläche. Die Elektrik wird neu verlegt, Lampen werden montiert, zusätzliche Türen eingebaut. Sicherheitstests, Gastrochecks und Brandschutzkontrollen. Jede Kaffeemaschine, jeder Kühlschrank wird kontrolliert. Jeder Raum, jeder Gang und jeder Korridor, jeder Fluchtweg wird inspiziert. Ein wichtiges Element ist auch die Blumen- und Pflanzendekoration.

5.200 Ballgäste werden von 2.000 Personen betreut

Am Ballabend werden die rund 5.200 Ballgäste von über 2.000 Personen betreut. Davon sind 250 Personen – von den Feuerwehrleuten über Sanitäterinnen und Sanitäter bis zu Kordelsteherinnen und Kordelsteher  – ausschließlich für die Sicherheit zuständig. 150 Musikerinnen und Musiker sorgen für Tanzstimmung und über 300 Personen kümmern sich um das leibliche Wohl der Gäste. In der gesamten Opernballwoche sind 50 Firmen aus allen Bundesländern mit den Vorbereitungen beschäftigt.

„Ich möchte allen Menschen, die am Gelingen des Opernballs 2020 teilhaben, meinen großen Dank aussprechen. Sie machen es möglich, dass diese im In- wie Ausland bedeutende Veranstaltung reibungslos über die Bühne geht. Für alle Anwesenden wird es ein unvergesslicher Abend werden“, so die Staatssekretärin.

Wiener Opernball ein kulturpolitischer Auftrag

Seit 2015 ist die Durchführung des Wiener Opernballs als kulturpolitischer Auftrag im Bundestheaterorganisationsgesetz (BThOG) gesetzlich festgeschrieben. Die Wiener Staatsoper ist eine wirtschaftlich eigenverantwortliche und künstlerisch autonome Gesellschaft und steht zu 100% im Eigentum der Republik Österreich. Die Staatsoper lukriert Opernball-Einnahmen in der Höhe von 4,7 Millionen Euro und hat Gesamtausgaben in der Höhe von rund 3,6 Millionen Euro. Der erwirtschaftete Gewinn fließt direkt dem Opernhaus-Budget zu .(19.02.2020)

Bildergalerie

Besuch in der Staatsoper am Tag vor dem Opernball