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Ausfallskosten-Übernahme für Filmproduktionen in Höhe von 25 Millionen Euro

Mayer 27. Mai
Staatssekretärin Andrea Mayer präsentierte am 27. Mai die Ausfallskosten-Übernahme für Filmproduktionen. Fotoalbum (Flickr) Foto: A. Wenzel/BKA/BMKÖS

Im Entstehen befindliche Filmprojekte unterliegen einer Fertigstellungsverpflichtung und Filmproduzentinnen/Filmproduzenten schließen zur Abdeckung von Risiken grundsätzlich eine Versicherung ab. COVID-19 bedingte Verschiebungen oder Ausfälle – verursacht z.B. durch Erkrankungen im Filmteam – sind aus allen Versicherungsverträgen ausgenommen. In diesen Fällen liegt das Gesamtrisiko (Rückzahlung der gesamten Förderung und Erfüllung aller Dienstverträge bis zu deren Ablauf) bei den Produzentinnen/Produzenten.

Die Bundesregierung hat sich im Zuge des Runden Tischs am 27. Mai bereit erklärt, die Ausfallskosten für tatsächlich entstandene, COVID-19 bedingte Schäden für Filmproduktionen im Ausmaß von maximal 25 Millionen Euro zu übernehmen.

  • Rückwirkend mit 16. März 2020 wird für bereits begonnene/abgebrochene Dreharbeiten ein nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 75% der insgesamt förderfähigen Herstellungskosten gewährt.
  • Das Unterstützungsmodell gilt befristet bis Ende 2021.
  • Die organisatorische Abwicklung übernimmt das AWS.
  • Zudem kommt der ORF für nachgewiesene Mehrkosten für COVID19-Schutzmaßnahmen seiner Produktionen auf.
  • Die Maßnahme deckt das gesamte Spektrum österreichischen Filmschaffens ab: Kino-, TV-, Dokumentations- und Werbefilm.
Staatssekretärin Andrea Mayer:  "Ich freue mich sehr, dass wir uns darauf verständigen konnten, den Akteurinnen und Akteuren der österreichischen Filmwirtschaft mit dieser speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Maßnahme die Sicherheit zu geben, die es braucht, um ihre Produktion wieder aufnehmen zu können. Für Österreich als Filmkulturnation und als Wirtschaftsstandort ist dies zentral.
Unser Blick richtet sich auf alle, die in dieser Branche tätig sind: Produzentinnen, Produzenten, Filmschaffende und alle in der Branche Beschäftigten. Profitieren sollen alle gleichermaßen und profitieren wird auch das Publikum im Kino und vor den TV-Geräten."